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Work and Travel

Generation Globetrotter

Schule aus, Ausbildung beendet, Studium abgeschlossen – was nun? Reisen bildet. Also erkundet die Generation Globetrotter die Welt. Sie erforscht jenen Abenteuerspielplatz, den sie bis dahin nur aus den Nachrichten oder von Google Streetview kannte, mit bis zu zwölf Monaten Work and Travel in Europa oder Übersee.

Alleine reisen oder …

Wie das geht? Es gibt verschiedene Ansätze. Entweder man zieht auf eigene Faust los – oder sucht Unterstützung bei speziellen Anbietern. Tipp: Einfach mal die Webseiten von AIFS, Work and Traveller, intrax, Stepin oder Travelworks checken. Deren Know-how und Networking bieten verschiedene Vorteile. Sei es, dass man auf Reisen im Falle einer Erkrankung abgesichert ist. Oder man Hilfe bekommt, wenn man keinen Job oder keine Unterkunft findet. Dafür sind Gebühren fällig, die man sich mit etwas mehr Eigeninitiative spart.

Für eine geordnete Reiseroute unter eigener Regie bieten sich die Around The World Tickets diverser Fluggesellschaften an. Aber wer ohne institutionellen Support loszieht, sollte sich frühzeitig und umfassend informieren. Sowohl über die vielen Angebote als auch über die bürokratischen To-dos des Work and Travel.

Nach Australien oder …​

Es gibt klassische und exotischere Work-and-Travel-Ziele. Das muss bei den Vorbereitungen bedacht werden. Beispiel: Visum. Für EU-Länder benötigt man keins, bei Ländern außerhalb Europas verhält es sich etwas komplizierter. Die traditionellen Work-and-Travel-Länder sind Australien, Neuseeland und Kanada. Dort kann man super bis zu 12 Monate lang arbeiten und reisen – mit dem Working-Holiday-Visum. Prinzipielle Voraussetzungen: Man darf es nicht schon mal beantragt haben, die Englischkenntnisse müssen gut sein, man darf nicht die ganze Zeit über bei einem Arbeitgeber bleiben.

Von Land zu Land gibt es außerdem kleine aber feine Unterschiede: So muss man für ein Working-Holiday-Visum in Australien zwischen 18 und 30 Jahre alt sein und sollte 4.000 Euro Sparguthaben vorweisen, in Neuseeland sind es 2.700 Euro. Kanadas Altersgrenze liegt bei 35, und es müssen 2.000 Euro auf dem Konto des Bewerbers für ein Working-Holiday-Visum liegen. In allen drei Ländern lässt sich das Visum durch dreimonatige Erntearbeit verlängern.

Darüber hinaus sind die USA ein beliebtes Ziel für Work and Travel. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten bietet jedoch kein Working-Holiday-Visum an. In diesem Fall muss ein J1-Visum her. Volljährigkeit ist vonnöten, eine Jobzusage und 600 Euro Sparguthaben. Die Aufenthaltserlaubnis beträgt vier Monate. Deshalb sind die USA besonders gefragt, wenn es um einen verlängerten Sommer und sogenannte Summerjobs geht.

Gastronomie oder …

Je nach Reiseziel sind wichtige Details zu klären. Zum Beispiel Auto. Soll man sich eins kaufen, um unterwegs flexibler zu sein? Die hohe Investition kann sich schnell amortisieren, falls du dich beim Autokauf nicht über den Tisch ziehen lässt. Die richtige Jobwahl ist zudem ein wichtiger Faktor für das Wohlbefinden fern der Heimat. Tätigkeiten in Hotels, in der Gastronomie, in der Agrar- und Viehwirtschaft – Pferdeliebhaber sollten die speziellen Angebote für Pferde-Ranches im Auge behalten –, auf dem Bau oder in Fabriken sind denkbar. Und und und. Wer ein Studium oder eine Ausbildung in der Hinterhand hat, kann dies bei den Bewerbungen in die Waagschale werfen. Für manche Aushilfsarbeiten sind Joberfahrungen hilfreich. Ansonsten gilt: Einfach mal machen, was man sonst nicht jeden Tag macht.

Neue Ziele oder …

Generation Globetrotter, aufgepasst! Work-and-Travel-Abenteurer tendieren zu Zielen in Asien und Südamerika. Japan liegt stark im Trend. Das Land des Lächelns hat auch für fleißige junge Menschen aus Europa stets ein Lächeln parat. Die Work-and-Travel-Tradition ist dort noch nicht so ausgeprägt, aber mit ein paar Kniffen lassen sich Begriffe und Schriftzeichen erlernen, mit denen man sich gut durchschlagen kann. Japaner honorieren das. Einmal im Leben Rikscha-Fahrer in Tokyo sein? Warum nicht! Aber auch für einen Work-and-Travel-Aufenthalt in Nippon sollte man vorher die Checkliste durchgehen: Visum, Unterkunft, Versicherungen, Impfungen, Autokauf, Handyvertrag, Kontoeröffnung im Ausland, finanzielle Reserven … Und last but not least: Ein Fläschchen Heimwehtropfen macht sich im Wanderrucksack hin und wieder auch ganz gut

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