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Jetzt schon an die Rente denken?

Es ist nie zu früh

Die Rente – das ist doch die Zeit, in der man das stressige Arbeitsleben hinter sich lassen kann und nur noch die Freizeit genießt, oder? Tja, aber um das Leben in vollen Zügen genießen zu können, braucht man allerdings auch das nötige Kleingeld – und da geht der Plan meistens schon nicht mehr auf.

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Die Rente ist sicher!

Diesen Spruch hört man immer wieder aus Politikerkreisen – das bedeutet aber nur, dass jeder, der in die Rentenversicherung eingezahlt hat, auch eine Rente bekommt. Wie hoch diese Rente aber tatsächlich sein wird, das steht auf einem ganz anderen Blatt Papier...

Das System geht nicht auf

Einkommenseinbußen im Ruhestand​

In dem Rentenausblick 2012 der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) heißt es: „Die Rentenreformen der vergangenen zehn Jahre haben in vielen Ländern zu einer Kürzung der staatlichen Rentenzusagen geführt, in der Regel um ein Fünftel bis ein Viertel. Im Durchschnitt der OECD-Länder können Personen, die heute zu arbeiten beginnen, eine staatliche Nettorente in Höhe von rund der Hälfte ihres Nettoverdiensts erwarten, wenn sie nach einer vollständigen Erwerbsbiografie im Regelrentenalter in Rente gehen.

(…) Aber in Ländern, in denen staatliche Renten relativ niedrig sind und die private Altersvorsorge nur freiwillig ist, wie zum Beispiel in Deutschland, Irland, Korea, Japan und den Vereinigten Staaten, müssen große Teile der Bevölkerung mit starken Einkommenseinbußen im Ruhestand rechnen. Dies könnte zu einem sprunghaften Anstieg bei der Altersarmut führen.“

Warum geht das staatliche Rentensystem nicht mehr auf?

Es ist schön, dass Menschen dank neuen Technologien, besseren Medikamenten und einer gesünderen Lebenseinstellung immer länger leben. In Verbindung mit immer weniger Kindern – und damit weniger Einzahlern in die Rentenversicherung – funktioniert das System dann aber nicht mehr. Kurz gesagt: Immer mehr Rentenempfänger stehen immer weniger Einzahlern gegenüber, damit ist die Rente in der momentanen Größenordnung nicht mehr finanzierbar.

Lösungswege

Wie kann die Rentenlücke geschlossen werden?​

Versuche, der Altersarmut entgegenzuwirken, gab es in den letzten Jahren von Seiten der Bundesregierung genügend. Doch mittlerweile ist klar, dass weder die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre noch die Einführung von Riester- oder Rürup-Rente das Problem grundsätzlich beseitigt haben.

Eine „echte“ Rentenreform, wie z.B. vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) gefordert, harrt allerdings noch beständig der Umsetzung. Das DIW fordert, die grundlegenden Probleme und Fehler der ursprünglich als Pflichtversicherung für abhängig Beschäftigte konzipierten Rentenversicherung endlich zu lösen.

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Das heißt konkret, dass Beamte derzeit nicht zu den Beitragszahlern zählen, nicht alle Einkommensarten für den Rententopf herangezogen werden und auch die Selbstständigen nicht in das System einbezogen sind – das ist besonders bei den besserverdienenden Berufsgruppen wie Anwälten oder Ärzten problematisch, die damit nicht an dem solidarischen Rentensystem teilhaben.

Deutschland hat auch (noch) nicht an den beiden wichtigen Stellschrauben gedreht, die im Nachbarland Schweiz das Rentensystem zukunftssicherer gestalten:

Keine Beitragsbemessungsgrenze (in Deutschland greift sie ab 66.000 Euro Jahreseinkommen, darüber hinaus gehende wirklich hohe Einkommen werden nicht für den Rententopf herangezogen) sowie eine Obergrenze für die Rentenausschüttung, da sehr gut Verdienende sowieso naturgemäß über genügend Rücklagen, Sparguthaben und Immobilien verfügen, um mit einer Obergrenze ihrer Rente noch sehr gut auszukommen.

Aus diesem schon seit längerem bestehenden Dilemma des deutschen Rentensystems folgt allerdings, dass nur eine gezielte Eigenvorsorge den Wohlstand im Rentenalter auch tatsächlich sichern und garantieren kann.  

Wie kannst du am gewinnbringendsten vorsorgen?

Begehrte Absicherungsformen fürs Alter waren bislang immer die Lebens- und Rentenversicherungen – sowie für Angestellte die Riester-Rente und für Selbstständige die Rürup-Rente. Um dich optimal abzusichern, solltest du am besten einen Beratungstermin mit einem Versicherungskaufmann vereinbaren.

Aber auch selbstgenutztes Wohneigentum ist nicht zuletzt bei den rasant steigenden Immobilienpreisen mit Sicherheit eine gute Anlageform. Du sparst dir dadurch die Mietzahlungen, gelangst zu Eigentum und profitierst gleichzeitig von der Wertsteigerung.

In diesem Artikel im PLUS von AXA findest du einen sehr informativen Ratgeber für (künftige) Bauherren und Eigentümer.

Du kannst dich auch über alternative Anlegeformen informieren – wie zum Beispiel eine Beteiligung an Bürgerwindparks oder erneuerbare Energieformen. In diesen Bereichen sind vielversprechende Zinsen zu erwarten und du leistest darüber hinaus noch einen Beitrag zum Umweltschutz.

Lege dich nicht auf eine Vorsorgevariante alleine fest – es ist immer besser, dein Geld breit zu streuen und mehrere Formen zu wählen, denn wenn eine Investition oder Anlage doch nicht das bringt, was du dir versprochen hast, können die anderen das wieder ausgleichen.

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