Die neuesten Tech-Gadgets für Nerds und Normalos

Was wir in Zukunft mit Technik machen – und was sie mit uns macht ...


Technologien entwickeln sich rasant. Sie erleichtern vieles und machen sogar Spaß. Das gilt sowohl für die virtuelle als auch für die wahre Realität. Wir informieren über die neuesten Trends.

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Der Weltraum – unendliche Weiten ... So begann in den 1960er und 1970er Jahren jede Folge der Fernsehserie „Raumschiff Enterprise“ – auch als „Star Trek“ bekannt. Fasziniert bestaunte man die futuristischen Technologien der Raumfahrer. An das aufklappbare Funkgerät oder die Gespräche mit anderen Raumschiffen über Bildschirme erinnern sich die meisten noch. Aber sah das aufklappbare Funkgerät nicht aus, wie die Klapp-Handys vor 20 Jahren?

Was vor Jahren noch Zukunftsvision war, ist heute oft schon Realität – oder auch virtuelle Realität. Brillen lassen uns glauben, wir bewegen uns unter Dinosauriern oder dass wir auf einer einsamen Insel chillen. Wohin wird die Reise gehen? Was können wir an Neuerungen erwarten, von denen wir heute nicht mal zu träumen wagen? AXA hat das gecheckt!


Vom Internet zum Outernet

Geschlossene Räume im Netz sollen laut Experten bald der Vergangenheit angehören – die Zukunft gehört dem Outernet! „Outernet“ bezeichnet die erweiterte oder verstärkte Realität (augmented reality) und integriert virtuelle Elemente in reale Lebensbereiche. Das Internet bleibt Teil des Outernets, legt sich aber wie eine zusätzliche Schicht mit Anwendungen – wie zum Beispiel Suchfunktionen, Verlinkungen oder möglichen Interaktionen – über physisch vorhandene Objekte. Die Einsatzbereiche können von bloßem Gaming über Tourismus und Freizeit bis hin zur Industrie oder in den Medizinbereich reichen. Also: Internet goes real!


Brille auf – und ab geht´s!

Um in die virtuelle Realität eintauchen zu können braucht man eine entsprechende Brille – wer geht schließlich auch ohne Taucherbrille tauchen? Dabei gibt es ein paar Unterschiede.

Wer sich total ausklinken und Dinge erleben möchte, die in der realen Welt unmöglich oder weit weg sind – z. B. auf einem fernen Planeten Cyborgs jagen, durch die Herzkammern einer Katze flitzen oder den Sonnenuntergang auf Bali genießen – kann dies mit einer „VR-Brille“ tun. VR bezeichnet die virtuelle Realität, bei der alles, was man in der Brille sieht, vom Computer generiert ist und mit der Realität nichts mehr zu tun hat. Durch 360°-Rundumsicht und hochwertige 3-D-Umgebungen ist man in der VR einfach mitten drin, statt nur dabei ...

Um sich aus der realen Welt nicht komplett „wegzubeamen“, kann man die „Augmented Reality“ oder „Mixed Reality“ versuchen. AR und MR vermischen echte Umgebungen mit Elementen aus dem Cyberspace. Bei AR werden Inhalte in reale Umgebungen eingebettet – z. B. in virtuellen Reiseführern, die bei Sehenswürdigkeiten entsprechende Infos einblenden – aber ohne Möglichkeit, mit ihnen zu interagieren. MR setzt da noch eines drauf – mit MR passen sich die virtuellen Inhalte der Realität an und werden z. B. größer, wenn man sich ihnen nähert oder kleiner, wenn man sich entfernt.

AR wurde das erste Mal ganz groß in der Öffentlichkeit mit dem Spiel „Pokémon Go“ wahrgenommen. Die kleinen Pokémons werden im Kamerabild des Smartphones eingeblendet und bleiben dort statisch. Würde Pokémon Go mit MR funktionieren, verhielte sich das Pokémon realitätsnah und würde bei größerer Entfernung ganz klein und bei Annäherung größer dargestellt werden.



Mark Zuckerberg ist zurzeit dabei, die Kommunikation in sozialen Medien in eine neue Dimension zu führen. Mit „Facebook Spaces“ – das 2016 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde – werden Treffen mit Freunden in virtuellen Räumen möglich. Mit dieser VR-App, dem Facebook-Messenger und der „Oculus Rift“-VR-Brille, kann man sich über seinen eigenen Avatar mit bis zu drei Freunden in der VR-Umgebung treffen, sich dort unterhalten, eigene Umgebungen erschaffen, Selfies machen, Musik hören ... Und das schöne daran: Wer (noch) keine VR-Brille besitzt, wird auch nicht ausgesperrt – andere Nutzer des FB-Messengers können über Video-Calls in die Spaces eingeladen werden.


Die unterschiedlichen „Nasenfahrräder“

VR-Brillen schließen die Umgebung völlig aus – die Nutzer können komplett in eine virtuelle Welt abtauchen. Bisher mussten sie an den Rechner oder die Spielkonsole angeschlossen werden. Hersteller arbeiten zurzeit an akkubetriebenen Lösungen, die ohne Kabel und sogar ohne PC auskommen. Dadurch wird es möglich, immer und überall in die VR einzusteigen.

AR- und MR-Brillen sind fragilere Brillen mit halbtransparenten Gläsern – klar, denn man soll ja die Umgebung wahrnehmen und diese mit virtuellen Inhalten verbinden. Manche Brillen arbeiten mit – andere ganz ohne Smartphone. „Big Player“ wie Google oder Microsoft haben AR- und MR-Brillen im Sortiment – aber auch kleinere Unternehmen bringen technische Neuheiten auf den Markt. „Magic Leap“ zum Beispiel versucht sich gerade an einer anderen Technologie, die mit Lichtstrahlen arbeiten soll, welche von einem Headset direkt ins Auge gesendet werden. Das Unternehmen nennt dies „Photonic Lightfield“, wobei die sichtbaren Pixel – wie sie andere MR- und AR-Brillen zeigen – angeblich der Vergangenheit angehören.



Nur sehen? Der Mensch hat doch noch mehr Sinne ...

O.K. – Geruchskino hat sich nicht durchgesetzt, aber es war ein Versuch, beim Betrachten eines Films noch andere Sinne mit einzubeziehen. Spannend wird es bei Entwicklungen in der virtuellen Realität, bei der Wärme und Kälte integriert werden. Ein koreanisches Unternehmen stellte vor kurzem ein sehr dünnes und biegsames Material vor, das die Temperatur wechseln kann. Es könnte in Controllern, Handschuhen oder Anzügen integriert werden, um den Nutzer passend zur VR-Simulation Wärme oder Kälte spüren zu lassen. Der Sprung ins kalte Wasser würde dadurch noch realistischer werden ...

Welche weiteren Gadgets begeistern uns zurzeit und welche in Zukunft?

Nicht mehr wegzudenken und noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft: Drohnen. Diese fliegenden Wunderdinger können einfach alles – gestochen scharfe Bilder liefern, das Innere von Wirbelstürmen erforschen oder nach Vermissten in unwegsamen Gelände suchen. Versandhändler beschäftigen sich schon länger damit, Pakete mit Drohnen zuzustellen – es gibt jedoch gesetzliche Hürden, die dies verbieten – denn wenn jeder seine Pizza per Drohne bestellt, wird das autonome Fliegen ganz schön chaotisch. Und darüber hinaus muss der Drohnen-Pilot jederzeit Sichtkontakt zum Flugobjekt haben. Taxi-Drohnen stehen ebenso in den Startlöchern, um Personen vollautomatisch von A nach B zu befördern. Erste, reale Tests mit diesen „Taxis der Lüfte“ sollen bereits in naher Zukunft in Singapur und Dubai laufen. Auch Unterwasser-Drohnen werden die Welt verändern – zumindest die der Angler. Eine neue Angler-Drohne lässt sich per Smartphone steuern und zeigt genau, wo die Beute ist und kann sogar Köder abwerfen.

Hinweis: Seit dem 1.10.2017 gilt eine neue Drohnenverordnung. Alle Infos zu ihr und zum optimalen Versicherungsschutz für Drohnen finden Sie hier


Joystick beim Gamen war gestern – Eye-Tracking ist die neue Dimension, womit sich Spiele mit den Augen steuern lassen. Einige aktuelle Spiele unterstützen diese Funktion bereits.

Übersetzer im Ohr. Kennen Sie „Babbelfisch“ aus „Per Anhalter durch die Galaxis“? Einmal ins Ohr gesteckt – und schon versteht man alle Sprachen. Im realen Leben gibt es bereits Ohrstöpsel mit Spracherkennung, die über automatische Programme simultan übersetzen.

Wo ist schon wieder das Ladekabel? Wireless Charging – also kabelloses Laden – macht diese Frage überflüssig. Damit können Smartphones aufgeladen werden, ohne sie über ein Kabel an die Steckdose anzuschließen. Einfach Handy drauflegen und der Akku wird gefüllt.

Selfiedrohne? Drohnenselfie? Stinklangweilige Selfies mit Stick und langen Armen sind Vergangenheit: mit der fliegenden Selfiekamera. Per App wird die Kamera gesteuert und die Pics auch gleich in soziale Netzwerke hochgeladen.

Go Pro war gestern – es lebe die Action-Kamera-Drohne! Surfer, Skifahrer oder Biker müssen nur einen Signalgeber mit sich führen, dem die Drohne automatisch folgt – bis zu 60 km/h sind drinnen ...

Spiegel, Spiegel, Schulterblick? Der Fahrrad-Rückspiegel wird digital! Die mobile Kamera lässt sich an der Sattelstange befestigen und überträgt die Rückschau via WLAN ans Handy, das am Lenker befestigt ist. Über eine App sieht der Radler dann, was hinter ihm vorgeht.

Nie mehr Fahrradschlüssel verlieren – mit Fahrradschlössern, die sich über eine App am Smartphone öffnen lassen.

Schluss mit dem Post-It-Chaos! Der digitale Klebezettel ist ein flacher, magnetischer Kasten. Das E-Paper-Display ist per WLan und Bluetooth mit der Cloud und dem Smartphone verbunden. Er kann Uhrzeit und Temperatur, Verkehrsinformationen und die nächsten Einträge im Kalender anzeigen. Auch das Smart Home kann darüber gesteuert werden.

Und ein letztes Gadget für besonders umweltbewusste Nutzer – das Kurbelradio!

Zwei Minuten Kurbeln reichen für 30 Minuten Radioprogramm. Das Gerät im Retrodesign besteht aus Bio-Kunststoff und Bambus und kann durch den eingebauten Kurbeldynamo ohne Steckdose betrieben werden. Über AUX-Anschluss können auch Smartphones und andere Klangquellen angeschlossen werden. Für Kurbelfaule gibt es auch ein Netzteil ...

Wohin die digitale Zukunft auch gehen mag – eines ist sicher: Gadgets, die heute nur Tekkies oder Nerds nutzen, werden in Zukunft auch in ganz normalen Haushalten Einzug halten…

Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA

Vorsicht ist gut, versichert ist besser

VR-Brille auf und los geht’s! Das Wohnzimmer wird zum Madison Sqare Garden – und Daniel zum Halbschwergewichts-Champ im Ring. Er tänzelt zwischen Fernseher und Couchtisch und teilt enorm aus – leider auch in der Realität, als sein Freund das Zimmer betritt und eine harte Rechte abbekommt. Ganz real! Ganz real sind auch die Kosten für die Nasen-OP, die zum Glück Daniels Haftpflichtversicherung bezahlt ...

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