Karriere im Dienst der Öffentlichkeit – beim größten Arbeitgeber Deutschlands

Über 5,7 Millionen Menschen sind in Deutschland bei öffentlichen Arbeitgebern beschäftigt – das sind mehr als 7% der Gesamtbevölkerung. Erst durch sie ist es möglich, das öffentliche Leben aufrecht zu erhalten. Sie sind also eine wichtige Stütze der Gesellschaft. Aber macht das alleine die Attraktivität einer Beschäftigung im Öffentlichen Dienst aus? Oder sind die Arbeitsplatzsicherheit, eine gute Entlohnung und vielfältige Sozialleistungen ausschlaggebend für eine Bewerbung im größten Beschäftigungssektor Deutschlands?



Erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Arbeitsbereiche, Vorzüge, Chancen und Rahmenbedingungen im Öffentlichen Dienst.




Was ist der Öffentliche Dienst und welche Arbeitsbereiche gibt es?

Die Beschäftigten der Öffentlichen Arbeitgeber sind bei den unterschiedlichsten Dienstherren bzw. Arbeitgebern in diversen Branchen wie Bildung, Verwaltung, Innere und Äussere Sicherheit tätig.

Genau wie die unterschiedlichen Arbeitgeber, sind auch die Arbeitsbereiche sehr vielfältig und reichen von der Beschäftigung in der Energieversorgung, der Wissenschaft, dem Gesundheitssektor, Verbänden und Stiftungen, Banken und Versicherungen bis hin zu Bürgerbüros, in denen sich Mitarbeiter um die täglichen Bedürfnisse der Bürger kümmern.

Hier zeigen wir Ihnen ein paar Beispiele auf, wo die 5,7 Mio. Beschäftigten der öffentlichen Arbeitgeber tätig sind:

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"Klassischer" Öffentlicher Dienst:
Beamte/Angestellte bei

  • Bundes-/Landesbehörde

  • Landesgericht/Amtsgericht

  • Gemeindeverwaltung

  • Standes-/Einwohnermeldeamt

  • Schulen

  • Universitäten/Fachhochschulen

  • Deutsche Rentenversicherung

  • Kranken-/ersatzkassen

  • Finanzamt

  • Berufsfeuerwehr

  • Polizei-, Straf- und Zollvollzugsdienst

  • Bundeswehr

Einrichtungen in privatisierter Rechtsform:
Beamte/Angestellte bei

  • Deutsche Bahn

  • Krankenhäuser/Kliniken

  • Energie-/Wasser-/Abfallwirtschaft

  • Stadtwerke

  • Wohnungsbaugesellschaften


Warum ist die Beschäftigung im Öffentlichen Dienst so attraktiv?

Wer in der Privatwirtschaft angestellt ist, kennt die Sorgen und Arbeitsbedingungen – Überstunden und die Angst vor Betriebsschließungen oder Kündigungen sind allzeit präsent. Anders ist die Situation im Öffentlichen Dienst. Dort kann man sich auf seinen Arbeitsplatz verlassen, denn der ist nahezu krisensicher. Auch die vielen Aus- und Weiterbildungs- angebote machen eine Laufbahn im Öffentlichen Dienst sehr interessant. Zudem fallen unangenehme Gehalts- verhandlungen weg, denn je nach Eignung, Befähigung, fachlicher Leistung und Zugehörigkeit nach Jahren erfolgen Beförderungen – dadurch steigt die Entlohnung und in weiterer Folge ebenso die Pension.

Nicht zu vergessen sind die private Krankenversicherung der Beamten, bei der sich im Rahmen der Beihilfen der Dienstherr an den Kosten in Krankheits-, Geburts-, Todes- und Pflegefällen beteiligt, sowie die zahlreichen Beurlaubungs- und Teilzeitmöglichkeiten und die Familienfreundlichkeit.

Kurz gesagt: Wer Sicherheit, Zuverlässigkeit, Familienfreundlichkeit und soziale Werte schätzt, ist im Öffentlichen Dienst bestens aufgehoben.


Welche Chancen werden geboten?

Für alle, die sich für eine Beschäftigung bei einem Öffentlichen Arbeitgeber interessieren, stehen die Vorzeichen sehr gut – denn mit ca. 117.000 Neueinstellungen im Jahr besteht großer Personalbedarf. Dies resultiert aus dem Fachkräftemangel aufgrund der hohen Altersstruktur. Durch den Wandel in der Energiepolitik stehen die Chancen für Fachleute mit technischem und wirtschaftlichem Verstand sehr gut, einen dieser sicheren Jobs zu bekommen. Ebenso für Finanzfachleute mit Erfahrung in der Projektfinanzierung, dem Kreditwesen oder dem Schuldenmanagement sowie Controller und IT-Fachkräfte. Aber auch Personen, die keinen Hochschulabschluss haben, erhalten gute Chancen, wenn sie zum Beispiel in Infobüros oder bei Bürgerhotlines arbeiten möchten.

Der Einstieg funktioniert über eine Bewerbung auf eine ausgeschriebene Stelle – hierbei zählt die erforderliche Vorbildung. Die Einstufung erfolgt entsprechend der jeweiligen Vor- und Ausbildung in vier Qualifikationsebenen. Bei herausragenden Leistungen bieten sich auch Qualifizierungsmöglichkeiten in Ämter ab der nächsthöheren Qualifikationsebene – es sind also durchaus Karrierechancen gegeben.

Konkret besteht der größte Bedarf bei Berufsschullehrern in der Metallindustrie, der Elektrotechnik oder Sozial-pädagogik, Gymnasiallehrern für bestimmte Kombinationen wie Mathematik / Physik, Fachkräfte mit wirtschaftlichem Know-how oder Spezialwissen zu Umwelt- und Energieprojekten und Mitarbeitern, die serviceorientiert denken und arbeiten.

PLUS der DBV Das PLUS für Kunden der DBV

Auch als Arbeitnehmer im Öffentlichen Dienst und als Beamter sollte man sich gegen Risiken absichern, die im Beruf – und natürlich ebenso in der Freizeit – auftreten können. Als Spezialist für den Öffentlichen Dienst bietet die DBV maßgeschneiderte Versicherungs- und Vorsorgelösungen für Beamte und Beamtenanwärter, Arbeitnehmer im Öffentlichen Dienst, Lehrer und Lehramtsanwärter, Soldaten, Polizei, Feuerwehr, Justiz und Zoll.

Versicherungs- und Vorsorgeleistungen
Ob Unfall- versicherung, Krankenversicherung, Dienst-/Berufsunfähigkeitsversicherung, Hausrat oder Wohngebäude- versicherung, Fahrzeugversicherung, Haftpflicht, Rechtsschutz, Existenzsicherung oder Rentenvorsorge – überzeugen Sie sich von den Leistungen und den günstigen Prämien für den Öffentlichen Dienst.

Weitere Informationen über die Produkte und Leistungen finden Sie hier.


Sind alle im Öffentlichen Dienst beschäftigte „Beamte“?

Eine große Gruppe der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst sind Beamte, die unkündbar sind und von günstigen Tarifen bei Immobilienfinanzierungen, Krediten oder Versicherungen profitieren. Diese sind neben den „klassischen” Bereichen wie Justiz, Polizei und Steuerverwaltung auch in vielen weiteren interessanten Arbeitsgebieten tätig.

Neben der Gruppe der Beamtinnen und Beamten beschäftigt der Öffentliche Dienst auch Arbeitnehmer, die in einem privatrechtlichen Arbeitsverhältnis stehen. Sie findet man in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen und auf allen Ebenen der öffentlichen Verwaltung. Arbeitnehmer werden beispielsweise in allgemeinen Verwaltungstätigkeiten (z.B. Sekretär, Sachbearbeiter), in der Datenverarbeitung (z.B. Datenerfasser, Programmierer), als Techniker (Handwerksmeister, Ingenieur), im medizinisch-technischen Bereich (z.B. medizinisch-technischer Assistent), im Pflegedienst oder auch als Kraftfahrer, Hausmeister oder Handwerker eingesetzt.

Mehr über die Chancen und Risiken der einzelnen Berufsgruppen im Öffentlichen Dienst – zum Beispiel der Inneren Sicherheit (Polizei, Feuerwehr, Zollbeamter), der Äußeren Sicherheit (Soldat) und anderer Berufe, wie z.B. Lehrer – erfahren Sie in den demnächst hier erscheinenden Artikeln aus erster Hand.

Dieser Text wird Ihnen von der DBV, dem Spezialisten für den Öffentlichen Dienst zur Verfügung gestellt.
 
Weitere Information zu den Produkten, Services und Leistungen für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes finden sie auf www.dbv.de.



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