Das Wunder Schwangerschaft - Teil 2: So bereiten Sie sich auf die Geburt vor!

Mit praktischer Checkliste zum Download


Sie haben die schöne Nachricht erhalten, dass Sie schwanger sind. Viel Neues und  aufregende Momente warten nun auf Sie und Ihren Partner. Bestimmt fragen Sie sich, was es jetzt alles zu bedenken und zu organisieren gibt? Was wird sich alles verändern und wie bereiten Sie sich am besten vor? Natürlich möchten Sie nichts vergessen! Vor, während und nach der Geburt sollte alles bedacht und geregelt sein. Denn Sie sollten sich sicher und aufgehoben fühlen. Deshalb helfen wir Ihnen bei der Planung. Mit vielen Tipps, einer Checkliste für die Behördengänge und Hinweisen zum Verreisen.




Worum muss ich mich kümmern?

Auf die Geburt selbst stellen Sie sich am besten in einem der zahlreich angebotenen Geburtsvorbereitungskurse ein. Es gibt sie für Mütter und für Paare und sie informieren unter anderem über Geburtsgeschehen, -positionen, -möglichkeiten und -techniken. Sie und Ihr Partner erfahren hier, wie Sie sich gemeinsam für die Zeit vor, während und nach der Geburt rüsten und gegenseitig unterstützen können. So können Sie sich gemeinsam auf die neue Rolle als Eltern vorbereiten und sich auch gemeinsam an der Entwicklung freuen. In jedem Fall sollten Sie sich rechtzeitig um eine Hebamme in Ihrer Umgebung kümmern und frühzeitig buchen: Der beste Termin, um mit der Vorbereitung zu starten, ist um die 25. Schwangerschaftswoche (6.-7. Monat). Gleichzeitig können Sie bei Ihrer Hebamme auch die wirkungsvolle und oft hilfreiche Schwangerschaftsgymnastik machen. Sie informiert Sie auch über die wichtige Rückbildungsgymnastik nach der Niederkunft.

Zur Vorbereitung gehören auch die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen, die Ihr Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin durchführen. Damit wird laufend überprüft, ob Sie und Ihr Kind gut versorgt und gesund sind, um eventuelle Erkrankungen, Versorgungsstörungen oder Fehlbildungen auszuschließen. Neben der Erstuntersuchung zählen weitere Verlaufsuntersuchungen, bis zu drei Ultraschalls, ein Schwangerschafts-Glukose-Toleranz-Test, die Bestimmung von Blutgruppenmerkmalen und Antikörpern dazu. Festgehalten werden alle Verläufe, Ergebnisse und Besonderheiten der Untersuchungen in Ihrem Mutterpass. Viele Frauen hüten ihn noch lang, nachdem die Kinder aus dem Haus sind, ähnlich wie ein Foto- und Erinnerungsalbum.


Vorsorgeuntersuchungen während der Schwangerschaft

Darüber hinaus können in der Pränataldiagnostik (PND) mit nicht-invasiven Mitteln wie der Nackenfalten (11.-13. Woche) oder einem Bluttest oder mit invasiven Formen wie der Fruchtwasseruntersuchung (Amniocentese, ab 13. Woche) mögliche chromosomale Besonderheiten wie das Down-Syndrom (Trisomie 21) festgestellt werden. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sind verpflichtet, Sie über die verschiedenen Untersuchungen aufzuklären und sie Ihnen anzubieten. Zu den oben genannten Kontrollmöglichkeiten gehört auch die Chorionzottenbiopsie (ab der 10. Woche), bei der Gewebeproben aus der Plazenta genommen werden. Bei der Nabelschnurpunktion im Mutterleib oder dem Triple-Test (14.-20. Woche) wird anhand verschiedener Parameter die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung oder Behinderung errechnet.

Die Untersuchungen können bei unterschiedlichen Fragestellungen angewandt werden, unterscheiden sich in Parametern wie Genauigkeit, Kosten oder Risiken für Mutter und Kind. Häufig erlauben sie keine Aussagen über die Schwere oder Ausprägung einer gesundheitlichen Störung oder Beeinträchtigung. Wichtig ist auch noch ein ganz anderer Aspekt: Solche Untersuchungen können bei Schwangeren und Paaren oft große Konflikte auslösen. Denn ein positives Ergebnis verlangt häufig nach einer Entscheidung: Wie gehen wir, wie gehe ich mit der Diagnose um? Bekommen wir das Kind? Darüber sollten Sie sich zuvor gemeinsam und ausführlich Gedanken machen. Mehr über die unterschiedlichen Methoden der PDN, die Fragen, die sie aufwerfen können, und Beratungsangebote finden Sie z.B. im Flyer der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder auf Trisomie21-Seiten.

Auch bei einer dreidimensionalen (3D) Ultraschall Betrachtung gewinnt man räumliche Bilder zur Feindiagnostik des ungeborenen Kindes bzw. einzelner Organe und Körperpartien. Für viele Eltern ist dieser sehr genaue, kostenpflichtige Ultraschall allein deshalb ein Erlebnis, weil sie ihr Kind dabei schon vor der Geburt zum ersten Mal richtig sehen können. Etwa ab der 13. Woche kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt auch beim ganz normalen Ultraschall das Geschlecht des Kindes erkennen. Der günstigste Zeitpunkt ist in der Regel der zweite regulär vorgesehene Ultraschall in der 19. bis 22. Woche. Vorausgesetzt der Embryo hat gerade eine Position im Bauch eingenommen, in der man die Genitalien gut sehen kann. Manchmal allerdings liegt z.B. die Nabelschnur oder ein Beinchen davor.

Egal, um welche Zusatzleistung es sich handelt, achten Sie unbedingt darauf, ob und welche Leistungen und Arztgespräche Ihre Krankenversicherung oder Ihre Zusatzversicherung übernimmt.

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Genießen Sie Ihre Schwangerschaft und alle Vorteile einer guten Rundum-Versorgung!

Denn mit der privaten Krankenversicherung von AXA erhalten Sie während Ihrer Schwangerschaft umfangreiche Leistungen:

Beitragsfreiheit bei Bezug von Elterngeld
Während der ersten sechs Monate, in denen Sie Elterngeld beziehen, brauchen Sie keine Beiträge z.B. für den Tarif Vital zu bezahlen.

Vorsorgeuntersuchungen
Hier erfahren Sie alles über die Entwicklung Ihres Kindes und die Möglichkeiten der vorgeburtlichen Diagnostik. Grundsätzlich werden Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlichen Programmen erstattet. Wir übernehmen: Erst- und Verlaufsuntersuchungen, Ultraschallchecks (bis zu dreimal), Glukose-Toleranz-Test, Bestimmung von Blutgruppenmerkmalen sowie Nachweis und Bestimmung von Antikörpern.

Hebammenleistung
Hebammen stehen Müttern in allen Phasen der Schwangerschaft hilfreich zur Seite – vor, während und nach der Geburt. Alle in der Hebammenhilfe-Gebührenverordnung aufgeführten Leistungen werden von AXA bis zum zweifachen Satz übernommen.

Geburtsvorbereitungskurse und Schwangerschaftsgymnastik

Die anfallenden Kosten für Geburtsvorbereitungskurse und Schwangerschaftsgymnastik erstattet AXA bis zum zweifachen Satz der Hebammenhilfe-Gebührenverordnung.

Ersatzleistungen bei Hausgeburten
Bei Hausentbindungen erhalten Sie je nach Tarif eine Entbindungspauschale von bis zu ca. 750 Euro – bei Mehrlingsgeburten das entsprechend Vielfache.

Rooming-in
Falls Ihr Kind erkrankt ist, werden die Unterbringungskosten für die Begleitperson eines erkrankten Kindes im Krankenhaus bis zum 5. Lebensjahr (bis zu 5 Tage) übernommen.

Nutzen Sie auch in der Schwangerschaft unser innovatives, kostenfreies Gesundheitsprogramm den gesundheitservice360° mit viel Informationen, Tipps und Services für eine rund um aktive Unterstützung.


Vor- und Nachteile der Pränataldiagnostik genau abwägen

Die Vor- und Nachteile, die solche Untersuchungen haben können, sollten Sie für sich als Mutter, als Vater und als Paar genau abwägen. Informieren Sie sich, wie sicher und wie in Ihrem individuellen Fall sinnvoll die jeweilige Diagnoseform ist. Stellen Sie sich auch Fragen wie: Gehören Sie zum Kreis der Risikoschwangeren (auch Mädchen unter 18 und Frauen ab 35 Jahren zählen dazu)? Sind Sie familiär mit bestimmten Erkrankungen vorbelastet (Erbkrankheiten)? Wie hoch ist das Risiko einer Fruchtschädigung durch die Untersuchung?

Vor allem aber sollten Sie und Ihr Partner sich zuvor ganz klar darüber sein, wie Sie mit dem Ergebnis einer möglichen Erkrankung oder Beeinträchtigung Ihres Kindes umgehen würden. Denn längst nicht alle der vorgeburtlich diagnostizierten Störungen lassen sich verhindern oder sogar noch vor der Geburt behandeln oder operieren. Unter Umständen ist auch eine zusätzliche Beratung zu diesem umfassenden Thema und für eine oft sehr schwierige Entscheidungsfindung auf diesem Gebiet hilfreich.


Letzte Vorbereitungen – was jetzt noch fehlt

Damit Sie sich nach der Geburt ganz in Ruhe und gut gerüstet um Ihren Nachwuchs kümmern können, ist es sehr wertvoll, sich schon während der Schwangerschaft um die Ausrüstung für den Alltag mit Baby zu kümmern. Hier eine Auflistung mit den wichtigsten Punkten:

Transportmittel

Sie brauchen: einen Kinderwagen, einen Babysitz fürs Auto und, wenn Sie möchten, ein Tragetuch. Praktisch ist eine Wickeltasche für unterwegs. Tipp: Kinderwagen acht bis zehn Wochen vorher bestellen, damit er rechtzeitig da ist und auslüften kann.

Kinderzimmer
Die wichtigsten Möbel sind: ein Bettchen mit Schlafsack und die Wickelkommode. Mehr braucht es erst einmal nicht. Alles Weitere folgt nach und nach. Tipp: Wenn Sie streichen und das Zimmer umgestalten, achten Sie auf unbedenkliche und speichelfeste Farben, auch auf Holz.

Erstausstattung
Dazu gehören: Schlaf- und Strampelanzüge, Bodies, Jäckchen und je nach Jahreszeit ein Overall für Draußen. Dazu Mützchen, Socken und Babyschuhe. Denken Sie auch an Fläschchen, Sauger, Flaschenwärmer und -bürste oder Babyphone. Tipp: Kleidung können Sie neu kaufen, im Second Hand Handel, auf Babybörsen oder im Bekannten- und Freundeskreis bekommen oder auch leihen.

Körperpflege
Die Grundausstattung fürs Baby: Windeln (kleinste Größe), Öl, Papiertücher, Hautschutzcreme, Set zur Nabelpflege, Babybadewanne, Badethermometer, Handtücher, Baby-Pflegelotion oder -öl, Haarbürste mit extraweichen Borsten, vorn abgerundete Nagelschere, Waschlappen, Molton- und Spucktücher.

Babykurse
Bei Interesse: Erkundigen Sie sich am besten schon vor der Geburt nach Kursen wie PEKiP, DELFI oder Babyschwimmen. Tipp: Rechtzeitig buchen.

Stillhilfen
Auch an die Mutter selbst sollten Sie denken: Besorgen Sie sich Still-BH und Stilleinlagen, ein gemütliches Stillkissen, Blusen oder Kleidung je nach Jahreszeit, die zum Stillen geeignet und leicht zu öffnen sind. Tipp: Kurz vor der Geburt z.B. Quark oder Retterspitz gegen mögliche Brustprobleme in den Kühlschrank stellen. Fragen Sie Ihre Hebamme nach den richtigen Hausmitteln!

Behördengänge
Elterngeld, Kindergeld, Einwohnermeldeamt..., wann müssen Sie was, wofür tun? In unserer Checkliste zum Herunterladen finden Sie die wichtigsten Punkte und Termine.

Checkliste Schwangerschaft (pdf, 317,5 KB)
Jungen Familien die Unterstützung und Orientierung geben, die sie vor allem in der Anfangsphase benötigen - dieses Ziel haben sich sowohl die Deutsche Familienstiftung (Fulda) als auch der Versicherer AXA in einer Partnerschaft gesteckt. Die Familienschule Fulda ist ein Ort, wo Eltern Antworten auf ihre Fragen bekommen, Kontakte knüpfen und hilfreiche Kurse von Geburtsvorbereitung über Eltern-Kind-Gruppen bis hin zu Selbsthilfe-Gruppen finden können. Hier geht es zur Familienschule Fulda.


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