Der Hund als Haustier: Hundeerziehung, Tiergesundheit und Reisen mit Hund

Serie Haustier - Teil 2

Selbst die meisten Nicht-Hundebesitzer mögen Hunde gern. Die Tiere haben ein gutes Image: als Rettungs-, Blinden- und Therapiehunde, als Beschützer, Lebensbegleiter und als Familienmitglieder. Das zeigen Studien. Doch gibt es parallel auch Kritik: Hunde, die schlecht folgen, Kot, das nicht weggeräumt wird, Tiere, die mit allzu viel Zuwendung überschüttet und deshalb übergewichtig, gestresst, krank und eben nicht artgerecht gehalten werden. Ganz klar, hier zählt der richtige Umgang mit den Vierbeinern. Lesen Sie in unserem zweiten Teil , was Sie über Hunde-Erziehung, Ernährung, Hunde-Gesundheit, Reisen und Unfälle mit Hunden wissen müssen!



Kaum ein Jogger, Kind oder Elternteil hat den Spruch noch nicht gehört: „Der tut nichts, der will nur spielen!" Ein schwacher Trost, wo man doch gerade vor Schreck erstarrt einem auf sich zuspringendem Hund ins Angesicht blickt – einer potentiellen Gefahr! Da will man keine beschwichtigenden Worte hören, die allein wenig Sicherheit versprechen, da will man einen gut erzogenen Hund, der beim ersten Pfiff oder Wort von seinem Herrchen spurt.


Eine gute Hundeerziehung steht an erster Stelle

Hundeerziehung ist ein erster Meilenstein, der von jedem Tierhalter erfolgreich erfüllt werden sollte: am besten möglichst früh in Angriff genommen, dazu konsequent und nachhaltig. Hund und Mitmenschen werden es Ihnen danken. Sind die gröbsten Fehler schon passiert oder Sie fragen sich, wie Sie und Ihr Hund sich am besten Verhalten sollten, finden Sie viele Anregungen und gute Tipps in Fachzeitschriften, Büchern oder im Internet. Wer sich mit dem Self-Made-Training schwer tut, der findet in zahlreichen Kursen und Seminaren von Hundetrainern und Hundeschulen Hilfe.

Auch auf Reisen ist eine gute Erziehung Gold wert. Doch selbst mit besterzogenen Vierbeinern ist das Unterwegssein nicht immer leicht. Vielerorts sind Haustiere nicht gern gesehen. Zum Glück gibt es inzwischen eine ganze Reihe Hotels, Pensionen und Campingplätze, in denen Hunde willkommen sind. Sogar hundefreundliche Seen finden sich eine ganze Reihe. Beim Verreisen helfen Ihnen Online-Reiseplaner wie z.B. Pets on tour mit Checklisten und wertvollen Ratschlägen.


Reisen mit Hund und Kegel

Wichtiger Punkt beim Verreisen mit Hund: die länderspezifische Bestimmungen zur Ein- und Ausreise. Dazu gehören meist der blaue EU-Heimtierpass (Pet-Pass), die Tragepflicht eines elektronischen Chips und eine gültige Tollwutimpfung. Holen Sie sich die jeweiligen Informationen dazu unbedingt rechtzeitig vor der Abreise ein. Unser Tipp: Fragen Sie darüber hinaus auch den Veterinär Ihres Vertrauens nach speziellen Hundekrankheiten im Ausland.

Sollten Sie allerdings einmal ohne Vierbein-Begleitung wegfahren wollen oder müssen, stellt sich die Frage nach der richtigen Betreuung. Genauso wie für arbeitende Hundebesitzer. Haben Sie einen Nachbarn oder eine nette Hundebekanntschaft, die Ihren Liebling für ein paar Stunden oder Tage aufnimmt? Ansonsten gibt es bestimmt auch in Ihrer Nähe Hundepensionen oder professionelle Hundesitter. Manche Arbeitgeber erlauben darüber hinaus auch Tiere im Büro. Damit liegen sie im Trend: Studien legen nämlich nahe, dass Hunde am Arbeitsplatz das Wohlbefinden steigern, Stress reduzieren und die gesamte Belegschaft motivieren. Allerdings sollten die Absprachen dazu gemeinsam mit dem Chef schriftlich festgehalten werden.

Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA

Die Absicherung für Ihre Vierbeiner

Mit der Tierhalterhaftpflichtversicherung von AXA sind Sie gut abgesichert,
  • bei Risiken durch Personen, die unregelmäßig – ohne Gegenleistung – mit dem Pferd umgehen bzw. es reiten (Fremdreiterrisiko)
  • gegen Schäden im Ausland bei vorübergehendem Auslandsaufenthalt
  • bei Besitz und Verwendung von eigenen nicht versicherungspflichtigen Hunde- sowie Reit-und-Zugtiertransportanhängern
AXA bietet Tierhaltern einen besonderen Service an. Bei mehreren Tieren gleicher Gattung erhalten Sie ab dem zweiten Tier einen Nachlass von 35 % auf alle Tiere. Sie zahlen also ab dem zweiten Tier gleicher Gattung nur noch 65 % der Prämie je Tier. Der genaue Beitrag für Ihr Tier ergibt sich dabei aus der jeweiligen Rasse und/oder Funktion (z. B. Hund, Turnierpferd, Pony usw.).

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Ebenso wichtig beim Thema Tiere ist auch die Private Haftpflichtversicherung, denn sie deckt weitere Schäden ab. Mit der Haftpflichtversicherung von AXA sind Sie rundum versorgt,
  • beim Halten zahmer Haustiere, gezähmter Kleintiere und Bienen (gilt nicht für: Hunde, Pferde, Rinder oder gewerbsmäßig gehaltene Tiere oder Wildtiere)
  • beim Halten von Blindenführhunden, Behindertenbegleithunden, Hör- und Signalhunden
  • bei Nutzung fremder Pferde oder Fuhrwerke
  • beim nicht gewerbsmäßigem Hüten fremder Hunde oder Pferde, soweit keine andere Versicherung für den Schaden aufkommen muss.


Gesunder Hund – glücklicher Hund

Ein anderes Kapitel ist die Gesundheit. Auch für Hunde gibt es unzählige Impfungen, z.B. gegen Staupe, Parvovirose, Tollwut, Hepatitis,.... Die Liste lässt sich ähnlich lang fortsetzen wie beim Menschen. In den letzten Jahren wurde allerdings immer öfter die Frage laut, ob deutsche Tierärzte nicht zu viel und zu oft impfen würden. Hier lohnt sich ein Blick in diverse Bücher, Magazine, Infoseiten, Internet-Blogs und -Foren zum Thema. Grundsätzlich gilt: Niemand ist verpflichtet, sein Tier zu impfen. Welche Impfungen sinnvoll, richtig und tatsächlich gesundheitsfördernd sind, muss jeder Hundebesitzer für sich und seinen Vierbeiner selbst entscheiden. Tierärzte raten häufig dazu, die Impfungen jährlich aufzufrischen, Empfehlungen von Tierarztverbänden dagegen lauten: je nach Impfstoff etwa alle drei Jahre. Zum Wohl des Hundes sollte man hier also etwas genauer hingucken.

Mindestens so wichtig für das Wohlbefinden ist die richtige Hundeernährung. Hier gilt die Grundregel: gutes Fleisch, ausreichend Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Die meisten Nass- und Trockenfutter beinhalten diese wichtigen Komponenten in der Regel. Menschennahrung dagegen ist für Hunde nichts. Ganz verboten sind: Salz, Gewürze, Zucker, Fett, Konservierungsstoffe. Gefährlich werden können Ihrem Liebling u.a. Zwiebeln, Avocados, Schokolade oder rohes Schweinefleisch. Sie enthalten Gifte, die für Hunde sogar tödlich sein können.

Und wie oft sollten Hunde täglich fressen? Das kommt auf Alter, Rasse, Größe und Bewegungsfreude an. Kleine Hunde können meist zweimal am Tag gefüttert werden, mittelgroße Tiere nur einmal, Hunderiesen dagegen bekommen am besten mehrere kleine Mahlzeiten. Welpen und trächtige oder säugende Hündinnen brauchen häufig mehr Futter und Nährstoffe. Wichtig dabei ist: Füttern Sie Ihr Tier immer zur selben Uhrzeit!


Jeder Hund ist ein eigener Charakter

Viele Mythen und außergewöhnliche Geschichten ranken sich um die Treue, Fähigkeiten und Vorlieben von Hunden. Da gibt es Tiere, die ihren Haltern über hunderte Kilometer in den Urlaub folgen, die Kinder aus Wasserfluten retten oder selbst weite Strecken schwimmen, um wieder zurück nachhause zu kommen. Auch im Alltag überraschen die Tiere ihre Besitzer immer wieder mit außergewöhnlichen oder witzigen Rührstücken. Auch dass sich die unterschiedlichsten Tierarten prächtig verstehen können, ist allseits bekannt. Ein Hund und ein Igel als Spielpartner oder verwaiste Tierbabys, das von (Tier)Müttern groß gezogen werden, die nicht der gleichen Art entstammen wie sie selbst. So geschehen bei einer Hundedame, die ganz vernarrt in ein niedliches Ziegen-Baby ist! Das Word Wide Web ist voll davon. Ein Beispiel? Schauen Sie selbst!

Vertrauen und Zusammenhalt
Patricia Hubl ist leidenschaftliche Rettungshundeführerin und Spezialistin im Veranstaltungsmanagement bei AXA. Ihre Botschaft: „Das Wichtigste sind 100%-iges Vertrauen und gegenseitige Unterstützung.“ In AXA steckt Zusammenhalt. In AXA steckt Offenheit. Wenn Sie wissen wollen, was noch in AXA steckt, dann erfahren Sie mehr in einem kurzen Video auf AXA.de/Karriere.


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