Schließen
> STARTKLAR! > IM BERUF > DISZIPLIN IM HOME-OFFICE

Disziplin im Home-Office

Home-Office als innovative Maßnahme

Arbeiten von zu Hause aus ist ein klarer Trend in der Arbeitswelt, der immer größere Beachtung findet. Immer mehr Firmen haben diesen erkannt und bieten Home-Office oder Telearbeitsplätze aktiv an. Auch bei AXA nutzen immer mehr Mitarbeiter diese Möglichkeit. Wir zeigen dir, wie du dich damit super organisieren kannst:

startklar - Illustration Disziplin im Home-Office | AXA

Zwischen Aufschieberitis und Selbstausbeutung

Endlich kein Chef, der einem über die Schulter schaut, keine Kollegen, die einen ständig unterbrechen: Autonom im Home-Office zu arbeiten, immer oder tageweise, ist für viele ein Traum. Besonders wenn man noch nicht allzu viel Berufserfahrung hat, kann einen dieser Traum aber leicht ins Schlingern bringen – weil man sich ohne Aufsicht verzettelt und noch nicht routiniert mit Zeitmanagement-Tricks jongliert.

Ich muss mich beweisen!

Es kann aber auch das Gegenteil passieren: Weil viele den Spott von Kollegen und das Misstrauen von Vorgesetzten befürchten, neigen sie zu vorauseilendem Gehorsam: Gerade wenn sie ohne Aufsicht und Stechuhr arbeiten, rutschen sie dann in die Selbstausbeutung. Zudem verrichtet man im Home-Office oft produktive Arbeit, die ohne Unterbrechungen besonders gut von der Hand geht.

Wenn diese Arbeit gut zu einem passt, gerät man dabei schnell in den Flow, den Zustand, in dem man die Zeit vergisst und ganz in seinem Handeln aufgeht. Das ist einerseits wünschenswert und schön, birgt aber das Risiko, seinen Feierabend zu verbummeln, indem man länger arbeitet.

Es ist ja noch Zeit ...

Eine Gefahr besteht darin, dass die Trägheit die Oberhand gewinnt und man seine Aufgaben hinauszögert. Vielen steckt dieser Mechanismus noch von der Schul- oder Studienzeit im Blut und lässt sich nicht so einfach abschütteln. Wer sich so verhält, also morgens direkt eine Stunde länger liegenbleibt und Dinge immer weiter aufschiebt, kommt in die Bredouille: Er hat ständig ein schlechtes Gewissen und wird, wenn er seinen Job dennoch schaffen will, eine Nachtschicht einlegen müssen. Entspannte Arbeit sieht anders aus.

Auch im Home-Office gibt es klare Regelungen

Sei räumlich flexibel, nicht zeitlich

Damit beides nicht passiert, ist es zunächst wichtig, sich so nah wie möglich an den Zeitablauf zu halten, den man auch von seinen Präsenztagen im Betrieb kennt. Routinen und feste Handlungsmuster helfen dabei, Dinge ohne großes Nachdenken gebacken zu bekommen. Also aufstehen, fertigmachen, loslegen. Wenn du Glück hast und mit jemandem zusammenwohnst, der sich ohnehin den Wecker stellen muss, dann folge ihm morgens einfach. Und vergiss es, dass du den ganzen Tag im Bademantel oder Joggingoutfit herumgammeln kannst. Erst wenn du dich daheim ordentlich kleidest, nimmst du innerlich die für die Arbeit erforderliche professionelle Haltung an.

Pausen nicht vergessen!

Wenn du am Nachmittag leistungsfähig bleiben willst, mache unbedingt eine Mittagspause. Sonst hängst du später in einem Tief und wirst unproduktiv. Zeitlich orientierst du dich wieder an deinem Bürorhythmus. Versuche in deiner Pause die Wohnung zu verlassen, schließlich musstest du nicht ins Büro fahren und hast noch keine frische Luft getankt und keine Bewegung gehabt.

Vielleicht bieten kleine Geschäfte in deiner Umgebung ein günstiges Mittagessen an, sodass du dich ganz leicht gesund ernähren kannst. Wenn du Leute kennst, die um die Ecke arbeiten, gerade Urlaub haben oder freiberuflich tätig sind, verabrede dich. Wenn das alles nicht klappt, verlasse während der Pause wenigstens den Arbeitsplatz.

Work-Life-Distance

Wenn es deine Wohnung erlaubt, dann richte dir für deine Home-Office-Tage einen eigenen Arbeitsbereich ein - und sei es auch nur eine kleine Ecke. Auf der Couch oder am Küchentisch zu arbeiten, ist keine gute Idee. So kannst du an diesen Plätzen in deiner Wohnung auch in deiner Freizeit nie mehr richtig abschalten. Reserviere also einen Ort für den Job, den du auch mit einem Paravan oder Raumtrenner abgrenzen kannst. Und den Rest für dein Privatleben.

Auch mal „Nein“ sagen

Zu guter Letzt: Lasse dich nicht ablenken. Du wirst dich wundern, wie viele Freunde und Verwandte an deinem Home-Office-Tag mit dir am Telefon plaudern wollen, weil du ja „ohnehin nur zu Hause rumsitzt.“ Diese Vorstellung musst du gleich aus den Köpfen vertreiben. Das bist du dir schuldig – und auch deinem Arbeitgeber.

Rechtliche Hinweise
Die Artikelinhalte werden Ihnen von AXA als unverbindliche Serviceinformationen zur Verfügung gestellt. Diese Informationen erheben kein Recht auf Vollständigkeit oder Gültigkeit. Bitte beachten Sie dazu unsere Nutzungsbedingungen.

Diese Artikel könnten Dich interessieren

Smalltalk im Bewerbungsgespräch.

Ihr seid zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen und wollt den Job unbedingt! Auf dem Papier habt schon mal überzeugen können, dann geht es jetzt – Glückwunsch – zum persönlichen Gespräch.

Handwerk rockt!

Muss es wirklich das Büro sein? Wenn du eine handwerkliche Ausbildung macht, hast du Chancen auf einen Job mit echtem Sex-Appeal. Plus: Du kannst dich kreativ austoben. 

Wie sieht der perfekte Arbeitsplatz aus?

„Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps”. Dieses uralte Sprichwort ist nun wirklich Schnee von gestern, geht es doch immer mehr um die Frage, wie man den Arbeitsplatz so gestalten kann, dass sich alle Beteiligten wohlfühlen. 

Empfehlen:

© AXA Konzern AG, Köln. Alle Rechte vorbehalten.