Altersvorsorge – Habe ich nicht nötig...

Ich erbe doch


Ein Leben nach der Arbeit – endlich tun und lassen was man möchte, ohne dabei an das Geldverdienen denken zu müssen. Sind das nicht wunderschöne Aussichten? Aber nicht bei allen Deutschen ist der Ruhestand so unbeschwert – immer mehr Personen müssen sich die hart verdiente Rente bis ins hohe Alter mit Nebenjobs aufbessern.

Wer bereits in jungen Jahren vorgesorgt hat, kann sich glücklich schätzen und zumeist den Ruhestand genießen. Und da wäre dann auch noch die „Generation Erben“ – alleine bis 2020 erben rund 5,7 Millionen Haushalte etwa 2,6 Billionen Euro. Damit gibt die „Generation Wirtschaftswunder“ erstmals ihr Vermögen weiter. Aber können sich Erben auf das Vermögen der Eltern oder Verwandten wirklich verlassen – reicht die Aussicht auf ein Erbe aus, sich nicht um eine andere Form der Absicherung für den Lebensabend kümmern zu müssen?



Die Erwartungen an den Ruhestand.

Vier von Zehn – heute Berufstätigen – erwarten sich nicht viel vom Alter: Sie befürchten, dass die Lebensqualität im Ruhestand sinkt. Vor zehn Jahren waren es noch ein Drittel weniger, die daran zweifelten, den Lebensstandard auch im Ruhestand halten zu können. Ganz im Gegensatz dazu die heutigen Rentner und Pensionäre, bei denen 76% von einer gestiegenen oder zumindest gleichgebliebenen Lebensqualität sprechen. Dass die Tendenz einer sehr guten Lebensqualität im Alter steigt, zeigt der Anteil von zufriedenen Ruheständlern, der seit dem letzten AXA Deutschland Report 2005 um 3% anstieg.

Worin liegt also dieser Pessimismus der derzeit arbeitenden Generation? Es könnte daran liegen, dass sich heute – gegenüber vor zehn Jahren – ein sinkender Prozentsatz mit der Altersvorsorge auseinander setzt. 40% der – im AXA Deutschland Report 2015 – befragten Personen gaben an, noch nicht mit der Ruhestandsplanung begonnen zu haben. 2005 waren es lediglich 18%. Dass dies aber wichtig ist – und in Zukunft wahrscheinlich noch wichtiger wird, verdeutlicht folgendes Ergebnis: Jeder dritte Ruheständler in Deutschland (33 Prozent) bemerkt rückblickend: „Ich habe mich zu stark auf die gesetzliche Rente verlassen.“ Weitere Interessante Ergebnisse der Studie finden Sie hier.


Und wenn der Geldsegen tatsächlich kommt?

In den meisten Fällen kommt der Nachlass von den Eltern. Gibt es keine testamentarische Regelung, greift die gesetzliche Erbfolge. Streit kann es in beiden Fällen geben. Viele Erblasser oder mögliche Erben sprechen dieses heikle Thema nicht an – laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach gaben nur 38 Prozent der Befragten an, sich mit den Erben darüber auszutauschen. Bei über 55 Prozent ist das Thema tabu. Nur rund 18 Prozent der Erblasser haben ein Testament gemacht, bei den über 65-jährigen sind es 45 Prozent. Konflikte sind also in vielen Fällen vorprogrammiert – laut eben dieser Studie gibt es bei jeder sechsten Erbschaft Streit. Sie möchten mehr darüber wissen, wie man Problemen beim Vererben und Erben aus dem Weg gehen kann? Hier können Sie die wichtigsten Punkte in Kurzform (pdf, 121 kb) nachlesen.


Das böse Erwachen – vom erhofften Erbe bleibt nicht genug

Es ist alles geklärt – es besteht ein Testament und man ist als Erbe eingetragen. Der Erbteil ist stattlich und ab sofort als fixer Bestandteil für die eigene Altersvorsorge eingeplant. Leider kann es sein, dass dieser Plan nicht aufgeht– denn Erblasser und Erben werden immer älter, Erblasser brauchen größere Anteile ihres Vermögens selbst für Krankheit und Pflegekosten oder unvorhersehbare Ausgaben auf. Auch der steuerliche Aspekt darf nicht unterschätzt werden, denn dadurch können vor allem große Erbschaften schmerzlich schrumpfen. Ist man naher Angehöriger (z. B. Kind, Enkel, Ehepartner), liegt die Freibetragsgrenze bei 500.000 Euro. Das darüber hinaus gehende Erbe muss mit 7% bis 30% versteuert werden. Bei entfernteren Verwandten (z. B. Geschwister, Neffen, Freunde) sind die Freibeträge viel niedriger und die Steuersätze höher. Die Freibeträge liegen bei nur 20.000 Euro und der Steuersatz zwischen 15% und 50%. Da bleibt dann unter Umständen nicht mehr viel übrig.




Noch weniger schön – auch Schulden sind vererbbar

Ein Erbe blind anzunehmen, kann riskant sein – denn in der Regel sind die Erben nicht zu 100% über die finanzielle Lage des Erblassers informiert und es können plötzlich Verbindlichkeiten auftauchen, die womöglich das Erbe übersteigen. Hat man das Erbe uneingeschränkt angenommen, muss man auch für die Schulden geradestehen. Daher ist es wichtig, sich in der gesetzlichen Sechs-Wochen-Frist einen lückenlosen Überblick über den Nachlass zu verschaffen und im schlimmsten Fall das Erbe ausschlagen.

Erben und Vererben – die Fakten:
  • Testament: 83 Prozent haben keines aufgesetzt, bei über 50-jährigen noch immer 61%
  • Erbschaftsteuer: 84 Prozent haben keinerlei Kenntnis davon
  • Erben: Geerbt haben bisher 26 Prozent der Bürger
  • Ablauf: 62 Prozent sind der Meinung, dass die Erbschaft ohne Streit abläuft
  • Abwicklung: 81 Prozent der Erbfälle verlaufen unkoordiniert, negativ und konfliktbehaftet
(Quelle: Gesellschaft für Konsumforschung – GfK)


Den Ruhestand richtig planen.

Klar ist – nur wer seinen Ruhestand plant, wird finanziell gut über die Runden kommen. Frühzeitig Strategien zu entwickeln, um die Versorgungslücke zwischen letztem Einkommen und der Rente zu schließen, ist ein wichtiger Punkt. Hierbei ist es am zielführendsten, einen ausgewogenen Mix aus verschiedenen Vorsorgeformen zu wählen. Klassische und fondsgebundene Lebensversicherungen, Riester- oder Rürupverträge, Rentenfonds und in manchen Fällen auch die finanzielle Absicherung mit Sachwerten (z. B. Immobilien) oder das Erwarten eines Erbes können die Zukunftsplanung sicherer machen. Sich nur auf eine dieser Formen zu verlassen, kann kritisch und risikoreich sein.

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