Schließen
> STARTKLAR! > IM BERUF > DAS HOBBY ZUM BERUF GEMACHT

Das Hobby zum Beruf gemacht

Berufsbilder Gamer

Die Gaming-Branche boomt! Um all die Spiele von heute und morgen zu produzieren, arbeiten viele Menschen mit den unterschiedlichsten Jobs. Sieh dir an welche Berufsgruppen in einem Entwicklungsteam nicht fehlen dürfen.

Spieleentwickler (grafisch)

Um Spiele schön oder realistisch aussehen zu lassen, wird alles, was im Spiel zu sehen ist, in 3D modelliert. Menschen, Tiere, Bäume, Fahrzeuge, etc. Das alles muss Schritt für Schritt digital erstellt werden. Aber Vorsicht: Auch Mathematik und Physik sind hier gefragt, schließlich soll alles realistisch aussehen. Wer all das beherrscht, ist auf dem Arbeitsmarkt begehrt. 3D Entwickler sind heutzutage sehr gefragt!

Spieleentwickler (logisch)

Wenn bei einem Spiel im Vordergrund viel passiert, muss im Hintergrund viel gespeichert werden. Gerade bei Spielen mit Online-Verbindung müssen Server-Anwendungen programmiert und Datenbanken befüllt werden. Wer es nicht so mit der aufwendigen 3D Programmierung hat, sich aber trotzdem gerne in der Spieleprogrammierung verwirklichen will, ist hier gut aufgehoben. 

Gamedesigner

Auch Spiele müssen designt werden. Spieleaufbau, Handlungen, Charaktere und vieles mehr müssen gut durchdacht sein. Nicht nur neue, sondern auch bestehende Spiele müssen weiterentwickelt werden. Als Gamedesigner plant man das Gesamtbild des Computerspiels. 

Scripter

Hat der Gamedesigner Handlungen geplant, müssen diese detailliert gescripted werden. Das können Unterhaltungen von Spielecharakteren oder der Handlungsablauf selbst sein. Der Scripter oder die Scripterin beschreibt detailliert, wie das Spiel abläuft, erstellt Storyboards und die im Spiel vorkommenden Texte. Darauf basiert die spätere Programmierung.

Art Director, Illustrator und Grafiker

Unheimliche Wesen kreieren, Spiele-Charakteren ein faszinierendes Äußeres verpassen und Landschaften entstehen lassen: An dieser Schnittstelle leben sich Art Direktoren, Illustratoren und Grafiker aus. Allerhand Berufsbezeichnungen für ein und dieselbe Arbeit. Erst wenn alle Vorgaben für jeden Pixel des Videospiels definiert sind, können diese vom Spieleentwickler umgesetzt werden.

Sound Designer

Auch in Computerspielen sollten Holzböden lebensnah knarzen. Werkzeuge, Autos oder Waffen machen unverkennbare Geräusche. Ein Sound Designer sucht und findet Töne, nimmt diese auf und bereitet sie so auf, dass sie im Spiel realistisch klingen und das Spiel vervollständigen.

Spiele Redakteur

Um in der Spielebranche Fuß zu fassen, muss man nicht unbedingt gleich bei einem Spieleentwickler arbeiten. Neben Spielemagazinen brauchen auch alle anderen üblichen Printmedien Experten, die über Neuerscheinungen, Spielemessen oder Trends berichten. Im Journalismus gibt es viele Nischen – Gaming ist einer davon.

Übersetzer

Hat ein Spiel in einem Land Erfolg, soll es möglichst schnell in diversen Ländern verfügbar gemacht werden. Für den internationalen Markt braucht man fleißige Sprachexperten für die Übersetzung aller Texte: Von der Anleitung über die Menüführung bis hin zum gesprochenen Text im Spiel.

Spiele Tester (Qualitätssicherung)

Der Traum eines jeden Spielers: Für’s Zocken bezahlt werden! Ja, es gibt tatsächlich einige, die sich damit ihre Brötchen verdienen. Dabei ist das Ziel, Fehler zu finden. Wer jetzt aber denkt, man würde den ganzen Tag auf der Couch sitzen, spielen und Chips essen, der irrt. Die Qualitätssicherung ist ein Bereich, in dem sehr systematisch vorgegangen und extrem penibel dokumentiert werden muss. Trotzdem bleibt dabei sicher ein wenig Spielspaß erhalten.

UX Designer

UX steht für User Experience. Die User Experience beschreibt, wie der Nutzer ein Spiel, ein Programm oder eine Webseite wahrnimmt. Ist der Spielablauf logisch? Kann jeder die Menüführung verstehen? Nicht, dass sich der Spieler am Ende ärgert, weil alles zu kompliziert ist. Der UX Designer muss alles mit den Augen des Endnutzers betrachten und ihm die bestmögliche User Experience bieten.

Professioneller Spieler

Ein eher schwierig zu erreichender Beruf, der aber dennoch nicht in der Liste fehlen darf. Eine Ausbildung gibt es dafür noch nicht. Viele Pro Gamer verdienen pro Jahr stattliche Summen im fünfstelligen Bereich. Werden sie erstmal bekannt, kommen noch Merchandising und Sponsorings dazu, die das ohnehin schon ordentliche Gehalt aufbessern. Besonders im asiatischen Raum sind Gamer Superstars. Davon leben können hierzulande allerdings die wenigsten und auch alt werden sie damit nicht. Die meisten Profis hören auf, wenn sie um die 30 sind. Denn Computerspiele fordern den Körper und oftmals bleibt bei Berufsgamern das Privatleben auf der Strecke.

Rechtliche Hinweise
Die Artikelinhalte werden Ihnen von AXA als unverbindliche Serviceinformationen zur Verfügung gestellt. Diese Informationen erheben kein Recht auf Vollständigkeit oder Gültigkeit. Bitte beachten Sie dazu unsere Nutzungsbedingungen.

Diese Artikel könnten Dich interessieren

Smalltalk im Bewerbungsgespräch.

Ihr seid zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch eingeladen und wollt den Job unbedingt! Auf dem Papier habt schon mal überzeugen können, dann geht es jetzt – Glückwunsch – zum persönlichen Gespräch.

Handwerk rockt!

Muss es wirklich das Büro sein? Wenn du eine handwerkliche Ausbildung macht, hast du Chancen auf einen Job mit echtem Sex-Appeal. Plus: Du kannst dich kreativ austoben. 

Wie sieht der perfekte Arbeitsplatz aus?

„Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps”. Dieses uralte Sprichwort ist nun wirklich Schnee von gestern, geht es doch immer mehr um die Frage, wie man den Arbeitsplatz so gestalten kann, dass sich alle Beteiligten wohlfühlen. 

Empfehlen:

© AXA Konzern AG, Köln. Alle Rechte vorbehalten.