junger Mann berät zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll? Das Wichtigste zur
Berufsunfähigkeit

Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

junger Mann telefoniert und informiert sich über die Berufsunfähigkeitsversicherung

Diese Gründe machen die BU sinnvoll:

  • Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt bei Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente, die deutlich höher ist als die Leistungen des Staats. Zudem zahlt die gesetzliche Rentenversicherung erst bei einer Erwerbsunfähigkeit – wenn Betroffene also nahezu keiner Beschäftigung irgendwelcher Art mehr nachgehen können.
  • Bereits heute ist jeder Vierte mindestens einmal im Leben von einer Berufsunfähigkeit betroffen – Tendenz steigend. Die BU sichert im Fall der Fälle den Erhalt der finanziellen Unabhängigkeit.
  • Bei Beamten (Soldaten, Polizisten, Angestellten im öffentlichen Dienst, sowie der Feuerwehr) wird eine amtsärztlich festgestellte Dienstunfähigkeit ohne weitere Prüfung als Berufsunfähigkeit anerkannt (bei diesen Berufsgruppen greift die Dienstunfähigkeitsversicherung).

Berufsunfähigkeitsversicherung – ja oder nein?

Ob angestellt oder selbstständig – für die meisten Menschen ist das laufende Erwerbseinkommen die wichtigste und unverzichtbare Existenzgrundlage. Wer seinen Beruf von heute auf morgen nicht mehr ausüben kann, gefährdet nicht nur den eigenen Lebensstandard, sondern meist auch den seiner ganzen Familie. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung lässt sich unabhängig vom Beruf die bestmögliche Vorsorge für den Ernstfall treffen.

Im Cafe recherchiert jemand mit seinem Smartphone zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Fragen und Antworten rund um die BU-Versicherung

Kann der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinnlos sein?


Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt beim Vorliegen einer Berufsunfähigkeit jeden Monat eine vertraglich vereinbarte Rente aus, sie ist daher praktisch für jeden wichtig. Der Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung ist sogar schon als Student sinnvoll, da das Studium als berufliche Tätigkeit anerkannt wird und sich ein späterer Wechsel nicht auf den Versicherungsschutz auswirkt. Versicherte können sich also jederzeit für einen anderen Job entscheiden.
 
Ob eine BU sinnvoll ist oder nicht, hängt statistisch betrachtet nicht vom ausgeübten Beruf ab: Nur rund ein Zehntel der Berufsunfähigkeiten werden durch Unfälle verursacht. Psychische Leiden wie Burnout und Stress führen am häufigsten zur Berufsunfähigkeit, dicht gefolgt von Skeletterkrankungen wie Bandscheibenvorfällen. Dabei wird im Durchschnitt jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Berufslebens mindestens einmal berufsunfähig.

Warum braucht man eine Berufsunfähigkeitsversicherung und was ist eine Grundfähigkeitsversicherung?

Viele Berufstätige, insbesondere mit geringem Einkommen, schrecken vor dem Abschluss einer BU zurück, oft wegen der – im Vergleich zu manchen anderen Policen – höheren Versicherungsprämie. Dabei ist gerade für diese Berufsgruppen eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll, denn wer wenig verdient, kann kaum Rücklagen bilden und hat nur geringe Ansprüche bei der Rentenversicherung, was eine zusätzliche Belastung darstellt.
 
Kurz gesagt: Eine BU lohnt sich fast immer. Ausnahmen gibt es allenfalls bei Menschen mit großem Vermögen und Berufsgruppen, die aufgrund ihres hohen Risikos eine Berufsunfähigkeitsversicherung nur mit Leistungsausschlüssen und/oder Risikozuschlägen erhalten.
 
In solchen Fällen ist eine sogenannte Grundfähigkeitsversicherung die Alternative der Wahl. Sie versichert nicht den konkreten Beruf, wie es bei der BU der Fall ist, sondern leistet beim Verlust bestimmter Grundfähigkeiten, wie:

  • Gehen, Laufen und Bücken, Treppensteigen
  • Bedienung von Fahrzeugen und Maschinen
  • Nutzung des Smartphones
  • Funktionsfähigkeit der Gliedmaßen

Ist eine der versicherten Fähigkeiten über mehr als sechs Monate vollständig verloren, erhalten Versicherte von der Grundfähigkeits-Police eine monatliche Rente. Sie wird vertraglich festgelegt und richtet sich – wie die BU-Rente auch – im Optimalfall nach dem Einkommen. Sinnvoll ist es, in der Grundfähigkeitsversicherung solche Fähigkeiten abzusichern, die im Job besonders häufig oder dauerhaft benötigt werden.

Warum lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Grundsätzlich lohnt sich eine Versicherung immer dann, wenn sie einen Schaden absichert, der im Fall der Fälle nicht aus eigener Tasche ausgeglichen werden kann. Das gilt auch für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Dennoch gibt es bei der BU einige Möglichkeiten, die Versicherungsprämie niedrig zu halten:

  • Je länger sich der Vertragsabschluss verzögert, umso teurer wird die Versicherung. Bei der BU kommt es maßgeblich auf Gesundheitszustand und Alter an, was einen möglichst frühen Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll macht.
  • Versicherte sollten die monatliche Rente weder zu hoch noch zu niedrig ansetzen. Sie ist steuerfrei und sollte etwa 80 Prozent des monatlichen Nettogehalts betragen. Bei AXA können Sie die Rente jederzeit an geänderte Lebensumstände anpassen.
  • Wer von einem riskanten in einen weniger riskanten Beruf wechselt, etwa von einer Tätigkeit auf dem Bau ins Bauamt, kann diesen Umstieg seiner BU melden. In den meisten Fällen sinkt dadurch der Beitrag.

Wie finde ich eine gute und sinnvolle Berufsunfähigkeitsversicherung?

Eine BU schützt nur dann optimal, wenn sie auf den persönlichen Bedarf zugeschnitten ist und keine verbraucherunfreundlichen Klauseln enthält. Wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ausgestaltet sein sollte, hat die Verbraucherzentrale in einigen Punkten zusammengefasst:

  • Sofortige Anerkennung der Berufsunfähigkeit nach den üblichen Kriterien (letzter Beruf zu weniger als 50 Prozent und für mindestens 6 Monate nicht mehr auszuüben).
  • Verzicht auf die abstrakte Verweisung.
  • Rückwirkende Zahlung der Rente bis zum Zeitpunkt des Eintritts der Berufsunfähigkeit.
  • Möglichkeit der Beitragsstundung.
  • Weltweite Gültigkeit des Vertrages.
  • Keine Rückzahlungsverpflichtung bereits zu Unrecht gewährter Renten.
  • Bei Beamten: Dienstunfähigkeitsklausel.

Wann erhalte ich eine Leistung von der BU-Versicherung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn Versicherte dauerhaft berufsunfähig sind. Das ist der Fall, wenn der zuletzt ausgeübte Beruf für voraussichtlich sechs Monate oder länger zu weniger als 50 Prozent ausgeübt werden kann. Wer regulär 40 Stunden pro Woche arbeitet, ist berufsunfähig, wenn er nur noch maximal 20 Stunden wöchentlich arbeiten kann und dieser Zustand mindestens ein halbes Jahr besteht (maßgeblich ist dabei die ärztliche Prognose).
 
Beim Abschluss der BU gilt: Je jünger und gesünder der Versicherte, desto günstiger ist die Police. Mit schwerwiegenden Vorerkrankungen oder einem als riskant eingestuften Beruf fällt die Versicherungsprämie in der Regel höher aus. Sinnvoll und wichtig ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung, solange das eigene Vermögen nicht zur Deckung des Lebensstandards im Falle der Berufsunfähigkeit ausreicht.

Wann bin ich erwerbsunfähig?

Anders als „Berufsunfähigkeit“, ist „Erwerbsunfähigkeit“ ein Begriff aus dem Sozialgesetzbuch. Volle oder teilweise Erwerbsminderung liegt vor, wenn Versicherte weniger als sechs oder drei Stunden pro Tag in irgendeinem Beruf arbeiten können. Ist das der Fall, zahlt die gesetzliche Rentenversicherung – sofern in diese bereits mindestens fünf Jahre lang eingezahlt wurde – eine sogenannte Erwerbsminderungsrente. Diese beträgt im bundesweiten Durchschnitt etwa 720 Euro pro Monat.

Für wen kann der Abschluss einer Berufsunfähigkeit sinnlos sein?

Eine BU sichert ein Risiko ab, dessen Folgen Studenten, Angestellte oder Selbstständige ohne entsprechende Police nicht tragen könnten. Wer ein ausreichend großes Vermögen hat oder umfassende passive Einkünfte erzielt (etwa aus Zinserträgen) und damit nicht mehr auf sein Erwerbseinkommen angewiesen ist, benötigt keine BU. In diesem speziellen Fall kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung tatsächlich sinnlos sein.
 
Beamte sind eine besondere Berufsgruppe: Für sie ergibt eine klassische Berufsunfähigkeitsversicherung, bei der auf die Ausübung des letzten Berufs abgestellt wird, keinen Sinn. Ohne sogenannte Dienstunfähigkeitsklausel besteht eine Absicherungslücke, da die Feststellungen des Truppen- oder Amtsarztes von der Einordnung der Versicherung abweichen können. Die Unterschiede zwischen Berufs- und Dienstunfähigkeit bei Beamten, Richtern und Soldaten:

  • Berufsunfähig sind Beamte nur nach den allgemeinen Kriterien der BU-Versicherung.
  • Dienstunfähig sind Beamte (egal, ob auf Widerruf, Probe oder Lebenszeit), wenn sie aus gesundheitlichen Gründen für eine Verwendung im Staatsdienst dauerhaft nicht mehr in Betracht kommen.

Mit der Dienstunfähigkeitsklausel leistet die BU sofort, wenn der Amtsarzt eine Dienstunfähigkeit bescheinigt. Diese wird als Berufsunfähigkeit angesehen, was ohne entsprechende Klausel nicht der Fall ist. Hier müsste dann eine „echte Berufsunfähigkeit“ vorhanden sein.

Ich habe einen Bürojob – ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Dass eine Berufsunfähigkeit nur bei schwerwiegenden Unfällen und deren Folgen entsteht, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Vielmehr führen psychische Krankheiten und körperliche Leiden, wie sie bei klassischen Bürojobs immer häufiger vorkommen, zur Berufsunfähigkeit. Gerade deshalb ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung auch für Büroarbeiter mehr als nur sinnvoll – sie ist nahezu unverzichtbar, um das steigende Risiko passgenau abzusichern.

Auch die Annahme, eine BU würde nur bei berufsbedingten Unfällen leisten, ist falsch. Es kommt ausschließlich auf den teilweisen oder vollständigen Wegfall der Arbeitsfähigkeit an – damit sind private Unfälle, Krankheiten und Kräfteverfall, der mehr als nur altersbedingt ist, automatisch mitversichert. Lediglich bei vorsätzlichen Handlungen oder einer absichtlich verursachten Berufsunfähigkeit erhalten Versicherte keine Leistungen.

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