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Handy Wasserschaden: Erste-Hilfe-Tipps, um das nasse Handy zu retten

Was Du tun kannst, wenn Dein Handy ins Wasser fällt und Tipps, um Dein Smartphone vor Wasser zu schützen

Erste-Hilfe-Tipps für ein nasses Handy >

3 Tipps, um Dein Handy wasserdicht zu machen >

Wer kommt eigentlich für den Schaden auf? >

Die Sonne scheint – da musst Du einfach raus an den See! Eine Tretboot-Tour mit Deinen Freunden ist jetzt genau das Richtige. Natürlich wollt ihr ein paar Fotos machen und Dein Kumpel gibt Dir sein Handy. Eine unachtsame Bewegung und es ist passiert: Das Handy fällt Dir in den See. Zum Glück ist es am Selfie-Stick befestigt und Du kannst es wieder herausziehen. Vielleicht funktioniert es ja noch … Zu früh gefreut – leider nicht.

Wir verraten Dir, was Du tun kannst, wenn das Handy nass geworden ist. Und damit das am besten nicht noch einmal passiert, erhältst Du außerdem Tipps, wie Du einem Wasserschaden vorbeugen kannst.

Handy Wasserschaden – was nun? Erste-Hilfe-Tipps für Dein Smartphone.

Das Handy ist ins Wasser gefallen? Jetzt ist schnelles Handeln gefragt, um es vielleicht noch vor irreparablen Schäden zu retten.

DOs, wenn das Handy nass geworden ist:

  • Sofern möglich, schnell den Akku entfernen und ihn mit einem Tuch vorsichtig trocknen. Es kann helfen, das Batteriefach nach dem Trockenwischen mit Isopropanol-Alkohol auszureiben. Dieser verdrängt die Wasserreste und verdunstet vollständig nach ca. 15 Min. Aber vorsichtig: Alkohol greift manche Kunststoffarten an. Daher vorsichtig testen oder möglichst nur die Metallteile reinigen.
  • Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst Du überlegen, sensible Metallteile wie die Platine in einem Isopropanol-Bad reinigen zu lassen. Das solltest Du aber besser einem Fachmann überlassen, der sich mit Handy-Reparaturen auskennt, da dazu das gesamte Gerät auseinandergebaut werden muss.
  • SIM-Karte, Speicherkarten, Schutzhüllen und sonstige externe Bauteile aus dem Handy entfernen, um alle Öffnungen und Zwischenräume freizulegen, damit sie besser trocknen können.
  • Das Smartphone auf trockene Tücher legen und an der Luft trocknen lassen. Auch wenn es schwerfällt: ein paar Tage Ruhe sind die beste Taktik, um es hoffentlich noch vor einem Wasserschaden zu retten. Nach rund 48 Stunden kannst Du versuchen, das Gerät einzuschalten, um zu schauen, ob es noch funktioniert.
  • Alternativ kannst Du das Handy zum Beispiel in Luftentfeuchter-Granulat legen, um die Feuchtigkeit schneller zu entziehen. Den gleichen Effekt hat übrigens auch Kieselgel, welches unter anderem oft in Form von kleinen Papierbeuteln mit Kugeln drin in Schuhkartons verwendet wird.

DON’Ts beim Handytrocknen:

  • Das Gerät auf keinen Fall anschalten oder mit dem Ladekabel verbinden, denn Wasser und Strom vertragen sich nicht! Es könnte sonst zu einem Kurzschluss kommen, der sich nicht mehr reparieren lässt.
  • Nicht im Backofen, auf der Heizung oder mit einem Föhn trocknen! Handys mögen Hitze überhaupt nicht. So könntest Du nur noch mehr Unheil anrichten.
  • Auch in der Mikrowelle sollte das Smartphone keinesfalls getrocknet werden. Dies schadet dem Gerät mehr als es helfen könnte und kann schlimmstenfalls zu einer Explosion oder einem Brand führen.
  • Nicht in Reis trocknen lassen. Der Reis benötigt zu lange, um das Wasser aus dem Smartphone zu ziehen und verhindert zusätzlich die freie Luftzirkulation. Durch die Feuchtigkeit könnten die Bestandteile im Inneren des Handys bereits korrodieren.

Handy wasserdicht machen: 3 Tipps und Tricks

Damit Du die Notfall-Tipps gar nicht erst brauchst, haben wir 3 nützliche Vorschläge für Dich, wie Du Dein Gerät wasserdicht machen kannst. So musst Du Dir keinen Kopf mehr um einen möglichen Wasserschaden machen.

1. Einen wasserdichten Beutel oder ein Kondom verwenden

Damit das Smartphone nicht nass wird, ist die einfachste Lösung ein Zip-Beutel. Den erhältst Du für wenig Geld und in verschiedenen Größen in jedem gut sortierten Supermarkt. Der Beutel lässt sich mit einem Reißverschluss einfach dicht verschließen und ist die kostengünstigste Idee, um einen teuren Wasserschaden am Gerät zu vermeiden. Wenn das Plastik klar ist, kannst Du damit sogar weiterhin Fotos machen.

Alternativ kannst Du ein Kondom als Schutz für das Smartphone verwenden. Diese sind extrem reißfest und zudem garantiert wasserdicht. Verpacke Dein Handy in einem Präser und verschließe das Ganze mit einem festen Knoten. Fertig ist die DIY-Schutzhülle, mit der Dein Telefon jedes Bad unbeschadet übersteht. Nur Fotos kannst Du dann leider nicht mehr machen – außer Du möchtest einen automatischen rosa-roten Filter 

2. Beim nächsten Smartphone-Kauf: ein wasserdichtes Handy wählen

Ist Dein aktuelles Gerät wasserdicht? Bei einigen neueren Modellen könnte das durchaus der Fall sein. Viele, gerade modernere Geräte sind nach IP68 zertifiziert und damit staubdicht und wasserdicht. Konkret heißt das, dass Du das Handy sogar eine Zeit lang unter Wasser halten kannst, ohne dass es beschädigt wird. Von solchen Aktionen raten wir selbstverständlich per se ab, nichtsdestotrotz lohnt es sich, beim nächsten Smartphone-Kauf die Augen offenzuhalten und Modelle mit dem IP68-Zertifikat vorzuziehen. Einen Vergleich wasserdichter Modelle gibt es zum Beispiel auf Chip.de. Wasserdichte Smartphones sind eine gute Idee für alle, die einen etwas schusseligen Freundeskreis haben oder selbst tollpatschig sind. So übersteht Dein mobiler Begleiter auch jedes unfreiwillige Bad im Klo oder in der Badewanne.

3. Eine wasserfeste Tasche oder Hülle für das Smartphone

Natürlich gibt es mittlerweile auch viele professionelle Hersteller, die wasserdichte Hüllen in unterschiedlicher Größe für das Smartphone anbieten. Diese kleinen Taschen bestehen in der Regel aus klarsichtigem Plastik, durch das Du das Display Deines Smartphones ganz normal sehen und bedienen kannst. So besteht sogar die Möglichkeit, unter Wasser Fotos zu machen, ohne zu riskieren, dass es mit der Flüssigkeit in Kontakt kommt und kaputt geht. Perfekt für den Wassersport und spontane Badegänge im See! Alternativ kannst Du diese Tasche auch dafür nutzen, um wichtige Dokumente wie zum Beispiel den Pass sicher und wasserdicht zu verstauen. Ein Test vom WDR auf die Dichte und Alltagstauglichkeit verschiedener Handyhüllen findet sich in der ARD Mediathek.

Wenn Du mehrere Gegenstände mit Dir trägst, die bei Aktivitäten auf dem Wasser nicht nass werden dürfen, kann sich auch der Kauf eines wasserdichten Packsacks, auch Dry Bag genannt, lohnen. In solch einem Sack kannst Du dann auch Deine Brieftasche, etwas zu essen oder Wechselkleidung trocken verstauen. Die wasserdichten Taschen gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen, manche lassen sich auch wie ein Rucksack praktisch auf dem Rücken tragen.

Wasserschaden am Handy? Wir geben Dir Erste-Hilfe-Tipps und verraten Dir, wie Du es in Zukunft schützen kannst.

Handy ins Wasser gefallen? So kannst Du es retten:

3 Tipps für ein wasserdichtes Handy unterwegs

Wann kommt die private Haftpflichtversicherung für den Schaden auf?

Eine private Haftpflichtversicherung greift immer dann, wenn es sich um einen Schaden handelt, den Du bei jemand anderem verursacht hast. Im Falle des Handys vom Freund, das Dir in den See fällt, haftet AXA für die Reparatur oder den Ersatz des Geräts. Fällt Dir Dein eigenes Smartphone ins Wasser, dann ist dieser Schaden leider nicht über die Privathaftpflicht abgedeckt. Es gibt aber spezielle Handyversicherungen, die für Schäden am eigenen Handy aufkommen. Manche Handytarife beinhalten eine solche Versicherung. Falls Dein Handyvertrag keine derartige Versicherung im Tarif enthält, kannst Du Dein Gerät gesondert versichern, zum Beispiel über den AXA Smartschutz. Lässt ein Freund Dein Handy ins Wasser fallen, muss er oder seine Haftpflichtversicherung die verursachten Kosten ersetzen.

Wenn Du Dich also gegen Missgeschicke absichern möchtest, steht AXA Dir mit der privaten Haftpflichtversicherung zur Seite. Schon ab 1,76 € pro Monat musst Du Dir keine Gedanken mehr darum machen, wie Du dafür aufkommen sollst, wenn Du versehentlich einen Schaden bei jemandem verursachst. 

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