Augen auf die Straße – Hände ans Steuer.



Der Blick in das Fahrzeug nebenan wirft manchmal die Frage auf: „Wer fährt dieses Auto eigentlich?“ – denn der Fahrer schreibt gerade eine SMS mit seinem Handy – das er mit in derselben Hand hält, die er am Lenkrad hat. Ein anderer stellt beim Autofahren sein Navigationssystem ein. Sie meinen, das ist übertrieben? Dann sehen Sie sich mal im Straßenverkehr um – es wird Sie erschrecken, was Autofahrer während des Fahrens alles gleichzeitig erledigen.

Wahrscheinlich kann sich hier jeder an die eigene Nase fassen – denn wer hat nicht schon einmal während der Fahrt das Telefon abgenommen, das Navi oder Radio neu eingestellt, schnell ein paar Bissen gegessen – und während der Fahrt zu trinken, ist sowieso normal. Vieles davon ist nicht grundsätzlich verboten, aber es lenkt vom Fahren ab – laut einer Studie des ADAC ist Ablenkung mittlerweile auf Platz acht der häufigsten Unfallursachen. Das bedeutet, dass deutschlandweit rund 300.000 Unfälle auf das Konto von unachtsamen Autofahrern gehen, das sind mehr als 10% der gesamten Unfälle pro Jahr.


Was ist erlaubt – was ist verboten?

Grundsätzlich verboten – und deshalb auch mit einem Bußgeld und einem Punkt in Flensburg belegt – ist die Nutzung des Mobiltelefons ohne Freisprecheinrichtung (Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung). Zur Nutzung zählt aber nicht nur das Telefonieren, sondern auch das Schreiben von SMS oder Nachrichten auf Facebook etc. – sogar das bloße in der Hand halten des Handys während der Fahrt. Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung oder SMS schreiben im Fahrzeug ist nur erlaubt, wenn es abgestellt ist und der Motor aus ist.

Nicht per Gesetz verboten ist dagegen das Einstellen des Radios oder Navis sowie das Essen, Trinken, Rauchen und ähnliches. Aber nicht alles, was erlaubt ist, ist auch gleichzeitig ungefährlich. Wenn die Folge daraus dann auch noch ein Unfall ist, dann kann dies als grob fahrlässig angesehen werden, was zur Folge hat, dass die Kaskoversicherung die Entschädigung kürzen kann. Als Ablenkung gelten im Übrigen auch Streits im Auto oder intensive Gespräche, die eine Reaktionszeit nachweislich verlängern.

Eine Studie in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“ gab an, dass das Unfallrisiko, 3,8 mal höher ist, wenn eine Freisprechanlage benutzt wurde, beim Handy am Ohr sogar 4,9 mal höher. Dennoch telefonieren viele Autofahrer ohne die vorgeschriebene Freisprechanlage. Nach dem Verkehrssicherheitsreport von AXA telefonieren 24 Prozent der Autofahrer manchmal oder öfter ohne Freisprechanlage. Und das obwohl sie die Risiken kennen: 83 Prozent der Autofahrer geben an, dass dies in jedem Fall gefährlich ist.


Jede Sekunde zählt

Knöpfe, Regler, Multifunktionsinstrumente – sie erleichtern uns das Autofahren in vielen Bereichen, machen es aber auch riskanter. Laut einem Praxistest des ADAC benötigt ein Fahrer bis zu 15,6 Sekunden und elf Blicke, um die Radiofrequenz einzustellen. Schon zwei Sekunden nicht auf die Fahrbahn zu schauen, bedeutet einen „Blindflug“ von mehr als 70 Metern bei Tempo 130 – bei Tempo 50 sind es ganze 30 Meter.

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Strategien, um Ablenkungen zu vermeiden.

Die größte Ablenkung – mit den Gedanken nicht bei der Autofahrt zu sein – lässt sich ganz einfach vermeiden: In Stresssituationen oder schlechter Gemütsverfassung besser die Öffentlichen Verkehrsmittel benutzen – denn ablenkende Gedanken kann man nicht einfach auf Knopfdruck ausblenden. Alle weiteren Tipps sollten eigentlich selbstverständlich sein – zum Beispiel vor der Fahrt:

  • Sich mit der Bedienung und den Funktionen des Autos vorab vertraut machen (das gilt besonders für Mietautos oder Dienstwagen, die man nicht täglich benutzt).
  • Handy ausschalten, Mobilbox aktivieren – jeder kann mal für eine gewisse Zeit unerreichbar sein.
  • Zielort im Navigationssystem vor der Abfahrt einstellen – damit kommen Sie sicher und entspannt ans Ziel.
  • Radiosender auswählen, ggf. Kurzwahltasten für verschiedene Sender programmieren oder MP3-Player anschließen und Wiedergabeliste auswählen.
  • Für längere Fahrten Verpflegungspausen einplanen – wenn man schon im Auto essen muss, dann schmeckt es stressfrei im geparkten Auto einfach besser als während der Fahrt. Und in den Pausen helfen ein paar Entspannungsübungen schnell wieder fit zu werden. Hier finden Sie eine kleine Checkliste mit Übungen.
Während der Fahrt sollten Sie sich wie folgt verhalten:

  • Telefonieren, SMS lesen oder schreiben nur im geparkten Auto mit abgestelltem Motor – dadurch vermeiden Sie nicht nur eine saftige Geldbuße, sondern sorgen für mehr Sicherheit auf der Straße.
  • Auch mit Freisprecheinrichtung gilt: Komplizierte oder heikle Gespräche sind zu unterlassen – denn selbst die Nutzung einer Freisprechanlage lässt den Fahrer nicht ganz ablenkungsfrei das Auto steuern, denn nicht nur das Bedienen des Telefons, sondern vor allem die Gedanken, um dem Gespräch zu folgen, lenken zusätzlich ab.
  • Musik-Lautstärkepegel sollte nicht ablenken und die Verkehrsgeräusche nicht übertönen, CD-Wechsel vermeiden oder dem Beifahrer überlassen, keine Kopfhörer während der Fahrt tragen
AXA wünscht Ihnen weiterhin eine gute und sichere Fahrt!

Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA


Die Grenze zwischen fahrlässig und grob fahrlässig ist nicht so einfach zu ziehen. Fahrlässig ist es zum Beispiel, am Steuer zu essen. Fällt dabei aber ein Teil des Essens auf den Boden und man versucht es mit der Hand während der Fahrt wiederzufinden, kann das als grob fahrlässig gewertet werden, wenn es dadurch zu einem Unfall kommt.

AXA setzt sich sehr für die Verkehrssicherheit ein – das zeigen bereits seit 1981 regelmäßig durchgeführte Crashtests und Studien zur Unfallforschung.

Trotz aller Vorsicht kann sich niemand davon freisprechen, auch einmal leichtsinnig zu handeln. Dann ist es gut, dass die Kaskoversicherungen mobil komfort und mobil kompakt von AXA auch bei grober Fahrlässigkeit keinen Abzug vornehmen. Einzige Ausnahmen: Fahren unter Einfluss berauschender Mittel und wenn es dem Dieb besonders leicht gemacht wird.

Weitere Informationen über die Kfz Versicherungen von AXA finden Sie hier.

Hier erfahren Sie mehr zum Verkehrssicherheitsreport von AXA.

Hier geht es zu den Crashtests von Wildhaus.


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