Altersvorsorge - Ich habe meine Immobilie – das reicht doch locker...


Ein Eigenheim mit viel Platz und großem Garten – der Traum vieler Deutschen. Endlich keine Miete mehr bezahlen und mit keinem Vermieter mehr diskutieren – in Zeiten von Niedrigzinsen überlegen sich immer mehr Menschen, in die eigenen vier Wände zu investieren. Aber einfach so drauflos zu bauen oder zu kaufen, muss nicht unbedingt der richtige Weg sein, es gilt vieles zu berücksichtigen – vor allem, wenn man das Wohneigentum als Stütze für die Altersvorsorge ansieht.

Wie sieht es mit Immobilienbesitz aus? Wie denken die Deutschen darüber und kann die eigene Wohnung oder das eigene Haus eine geeignete Form der Altersvorsorge darstellen? Im Rahmen des AXA Deutschland Report 2015 wurde auch auf diese Fragen eingegangen – mit erstaunlichen Ergebnissen...




Schaffe, schaffe, Häusle baue.

Wer jetzt sofort denkt, dass die Schwaben die größten Eigenheim- oder Wohnungsbesitzer in Deutschland sind, der täuscht sich. Im Jahr 2011 brachten es die Saarländer auf stattliche 63% selbstgenutztes Wohneigentum. Baden-Württemberg und Bayern – die den größten Teil des Schwabenlandes ausmachen – hatten eine Quote von 53% bzw. 51%. Schlusslichter beim selbstgenutzten Eigentum sind Hamburg mit 24% und Berlin mit gerade mal 15%. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei knapp 46%. Somit wohnt knapp die Hälfte aller Deutschen in ihren eigenen vier Wänden. Im Europa-Vergleich liegt Deutschland an vorletzter Stelle – nur in der Schweiz gibt es noch weniger Wohneigentum. Spitzenreiter im Besitz von Wohnungen oder Eigentumshäusern sind die Norweger und die Spanier mit sage und schreibe jeweils 86%.


Deutschland und die Altersvorsorge

Wer sich heute noch zu 100% auf die staatliche Rente verlässt, muss seine Ansprüche im Alter wahrscheinlich ganz schön zurückschrauben – wer will das schon? Späte Reue hilft da auch nicht weiter – laut AXA Deutschland Report 2015 geben im Bundesdurchschnitt 33% der heutigen Ruheständler an, sich zu sehr auf die gesetzliche Rente verlassen zu haben. Das Bewusstsein, selbst vorsorgen zu müssen, ist bei den derzeit Berufstätigen durchaus vorhanden – 44% geben an, dass sie ihr zu erwartendes Ruhestandseinkommen als nicht ausreichend halten. Es mangelt jedoch an der konkreten Umsetzung, denn nur 60% der Befragten des AXA Deutschland Report 2015 haben bereits mit den Vorbereitungen auf den Ruhestand begonnen.

Weitere Ergebnisse des Reports können Sie hier nachlesen.


Die passende Absicherung

Über klassische Lebensversicherungen, Fondssparen, Riester- oder Rüruprenten liest man häufig – und viele sind darüber ganz gut informiert. All diese Vorsorgeformen haben ihre Berechtigung und sind zielführend. Auch ein mögliches Erbe kann die Altersvorsorge aufbessern. Immer mehr Menschen bauen jedoch in Bezug auf ihre Altersvorsorge auf Immobilienbesitz – laut AXA Deutschland Report 2015 setzt bereits mehr als jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland (56 Prozent) zur Sicherung des Renteneinkommens auf ein Eigenheim. Auf der Beliebtheitsskala zur Sicherung des Renteneinkommens folgen dahinter eine betriebliche Altersversorgung und private Renten- oder Lebensversicherungen ohne staatliche Förderung mit jeweils 50 Prozent.

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Die meisten Menschen wünschen sich eine Vorsorgelösung, die verschiedene Vorteile in sich vereint:  
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So genießen Sie das gute Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben – und AXA kümmert sich um Ihre Anlage. Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Rente auch aktiv mitsteuern.

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  • individuelle Gestaltungsmöglichkeiten der Beitragszahlung
  • individuelle Auszahlungsmöglichkeiten
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Reicht die eigene Immobilie für die Rente?

Wer in seiner eigenen Immobilie lebt, spart sich die Mietkosten – wer seine eigene Wohnung oder das eigene Haus vermietet, bessert die Rente durch Mieteinnahmen auf. Das ist soweit einleuchtend – was ist aber, wenn dringende und umfangreiche Reparaturmaßnahmen notwendig sind. Eine defekte Heizung, ein neues Dach oder auch ein neues Fenster können sehr hohe Kosten verursachen.  Auch die Nebenkosten je nach Objekt sind nicht zu vernachlässigen und können gerade im Rentenalter schwer auf den Geldbeutel drücken. 

Die Lage des Objektes kann im Alter Probleme beim Einkaufen oder bei Arztbesuchen bereiten und eventuell muss das Haus oder die Wohnung sogar behindertengerecht umgebaut werden, was teilweise zu enormen Kosten führen kann. Die Instandhaltung eines Hauses kostet auch viel Geld – wenn nicht mit anderen Formen vorgesorgt wurde, kann der Traum von der eigenen Immobilie als Altersvorsorge ganz schnell platzen. Im schlimmsten Fall muss das Haus oder die Eigentumswohnung dann verkauft werden. Ob der Verkaufserlös für die restliche Rentenzeit ausreicht, ist keineswegs sicher – die Immobilienpreise sind in Deutschland von Region zu Region unterschiedlich. Muss das Haus verkauft werden – und es befindet sich zum Beispiel in München, in einem guten Zustand, in mittlerer oder gehobener Lage und verfügt über ca. 175 qm Wohnfläche – kann mit einem Durchschnittspreis von über 1,340.000 Euro gerechnet werden – ein vergleichbares Objekt erzielt in Frankfurt (Oder) gerade mal rund 212.000 Euro.

Wer also bereits eine Immobilie besitzt, für den kann diese durchaus einen Teil der Altersvorsorge darstellen – sich alleine auf das eigene Haus oder die Wohnung zu verlassen, wird wahrscheinlich zu wenig sein. Wer erst im fortgeschrittenen Alter daran denkt, ein Haus für die eigene Altersvorsorge zu bauen, sollte laut Experten eher die Finger davon lassen – vor allem, wenn man sich dafür hoch verschulden muss.


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