Schützen Sie Ihr Unternehmen und sich selbst vor Elementarschäden

Das Wetter wird immer extremer. Starkregen, Hagel und Überschwemmungen nehmen zu – auch in Gegenden, die bisher nur selten betroffen waren. Möglicherweise sind das auch Auswirkungen des zu beobachteten Klimawandels. Doch der Staat kommt für Schäden in diesem Bereich meistens nicht auf, da bleibt nur eines: Sich selbst genau zu informieren und abzusichern – vor allem als Unternehmer, dem bei einen größeren Schaden die Existenzgrundlage entzogen wird und der darüber hinaus noch die soziale Verantwortung für seine Mitarbeiter übernehmen muss.





Im ersten Teil dieser Serie „Elementare Gefahren für Unternehmen“ haben wir Sie auf Extremwetterereignisse aufmerksam gemacht und aufgezeigt, wie Sie sich am sinnvollsten gegen Schäden absichern können – dies erweitern wir jetzt um den Bereich Überschwemmung und Rückstau.
Ein konkretes Beispiel ist die „Jahrhundertflut“, die im Jahre 2002 im Osten Deutschlands nicht nur enormen Schaden an Privateigentum verursacht hat, sondern auch Unternehmen finanziell in große Schwierigkeiten brachte. Die Schadenhöhe betrug damals ca. 9,2 Mrd. Euro und es wurden alleine in Sachsen ca. 25.000 Gebäude beschädigt oder zerstört.


Der Klimawandel – bitterer Ernst oder übertriebene Panik?

Dass sich das Weltklima verändert, kann heute niemand mehr abstreiten. Die Zahlen belegen es: In Deutschland ist die Durchschnittstemperatur seit 1906 um 1,1° C gestiegen. Experten vermuten, dass die Temperaturerhöhung in Deutschland im Jahr 2100 bis zu 3,5°C an der Küste und bis zu 5°C in den Alpen betragen könnte. Die Folge solcher Temperaturanstiege sind vermehrte Starkregen und Überschwemmungen. Wärmere Luft kann mehr Wasser aufnehmen (welches durch die stärkere Verdunstung auch in größerem Maße zur Verfügung steht), das andernorts wieder abregnet und Überschwemmungen verursacht.

Somit steht fest, dass die Anzahl an „Jahrhundertfluten“ in den nächsten Jahren zunehmen wird – und möglicherweise vermehrt in Gebieten, die nicht als hochwassergefährdet eingestuft sind.


Die Gefahr erkannt - Bundesländer und Versicherer ergreifen die Initiative

Auf Grundlage von gemeinsam erarbeiteten Vorschlägen des Umwelt- und Finanzministerium sowie der Versicherungswirtschaft befinden sich Kampagnen zur Elementarschadenabsicherung in einzelnen Bundesländern in Planung und – in Bayern, Niedersachsen und Sachsen – bereits in der Umsetzung. Ziel dieser Öffentlichkeitskampagnen zum Thema Elementarschadenversicherung ist es, Bürger und Unternehmen darauf hinzuweisen, dass eine Eigenvorsorge enorm wichtig ist und ein umfassender Versicherungsschutz gegen Elementarschäden in den meisten Fällen sinnvoll und möglich ist.

Nachdem es keine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden gibt, sollte sich jeder selbst über die Gefahren klar werden und im Rahmen einer geeigneten Versicherung vorsorgen.

Mehr über...

Diese Schutzmaßnahmen können Sie selbst vornehmen:

Sicherheit und Zukunft von Privatpersonen und Unternehmen hängen vom Erkennen, Beurteilen und Bewältigen des Risikos `Wasser` ab. Durch den bewussten Umgang mit den Gefahren sollen Bauplaner, Architekten oder Gebäudeeigentümer in die Lage versetzt werden, ihr jeweiliges Risiko zu analysieren. Dabei kann die individuelle Beurteilungslage für Neubauten, Um- oder Anbauten und dem bestehenden Baubestand durch die Lage eines Gebäudes z.B. in einem Überschwemmungsgebiet, hinter einer Hochwassereinrichtung, in einer Senke oder in einem Fließweg für Sturzfluten unterschiedlich sein – so wie auch die Vorsorgemaßnahmen.

Überschwemmung:

  • Bevor Sie Ihre Baumaßnahme beginnen, informieren Sie sich sicherheitshalber bei der Gemeinde oder zuständigen Wasserbehörde über die Hochwassergefährdung Ihres Baugrundstücks.
  • Gebäude schützen (Fenster, Türen, Lichtschächte und Keller durch mobile Schutzsysteme verschließbar machen. Eine Pumpe sollte auch bereit stehen.)
  • Öltank sichern (Behälter und Rohrleitungen gegen Aufschwimmen, Zutritt von Wasser über Befüll-, Entlüftungs- oder sonstige Öffnungen sichern)
  • Einrichtung und Lagerung (Keine wichtigen Dokumente, Server oder wertvollen Dinge im Keller lagern. Keine wassergefährdeten Stoffe – wie Lacke oder Lösungsmittel – im Keller lagern)
Rückstau:

  • Rückstausicherung einbauen (teilweise sogar gesetzlich vorgeschrieben, um zu verhindern, dass bei überlasteter Kanalisation Wasser zurück in den Keller läuft), zum Beispiel Wasserpumpen, Hebeanlagen oder Rückstauklappen
Organisatorische Maßnahmen:

  • Durch einen persönlichen Alarm- und Einsatzplan kann man sich als Betroffener auf ein zielgerichtetes Handeln vor Auftreten des Schadenereignisses vorbereiten.
  • Dabei können auch Vorwarnungen und Reaktionszeiten durch amtliche Prognosen berücksichtigt werden.
  • Persönliche Schutzausrüstungen wie Gummistiefel, Notverpflegung oder Taschenlampe ergänzen diese möglichen Schutzmaßnahmen.
Versicherung:

  • Verlassen Sie sich bei Elementarschäden nicht auf Ihre bestehende Geschäftsgebäude- oder Geschäftsinhaltversicherung, denn in der Grundabsicherung sind nur die Gefahren Feuer, Blitzschlag, Sturm und Hagel abgesichert!
  • Schließen Sie zusätzlich den Baustein Elementar-Schutz ab, denn nur dieser schützt Sie vor den Risiken:
    • Hochwasser
    • Überschwemmung
    • Schneedruck
    • Erdfall / Erdsenkung
    • Erdrutsch und Erdbeben
  • Darüber hinaus sollten Sie überlegen, sich gegen Ertrag- oder Mietausfall im Rahmen einer Betriebsunterbrechungsversicherung oder Mietverlustversicherung abzusichern.
Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA

AXA engagiert sich schon seit Jahren in der Erforschung von Extremwetterereignissen und der Eindämmung von Schäden mithilfe von Prognosetechniken und Verhütungsmaßnahmen. Aus dieser Kompetenz heraus hat AXA die Profi-Schutz Gebäudeversicherung mit dem passgenauen Baustein Elementar-Schutz und die Sachinhaltsversicherung entwickelt, die Unternehmen über die Grundrisiken Feuer, Blitzschlag, Sturm und Hagel hinaus perfekt gegen Elementarrisiken absichert.

Hier erfahren Sie mehr über die Profi-Schutz Gebäudeversicherung und die Sachinhaltsversicherung.
Sollte doch einmal ein Schaden eintreten, sind sofortige und unbürokratische Hilfsmaßnahmen besonders wichtig. AXA bietet Ihnen über die Schadensregulierung hinaus:
  • eine rund um die Uhr erreichbare Schaden-Hotline unter der Nummer 0800-292 03 33
  • persönliche Hilfe vor Ort durch Regulierer- und Sachverständigenorganisation, mit Beratung und Unterstützung bei der Abwicklung
  • schnelle und unkomplizierte Schadenerstattung
  • umfassende Großschadenbearbeitung durch professionelle Schadenregulierung von komplexen Schadenfällen
  • professionelle Sanierer für Leitungswasser und Feuerschäden mit Komplettservice bei der Schadenbeseitigung


Hält Ihr Unternehmen den zerstörerischen Kräften von Naturgewalten stand? Mehr Informationen finden Sie im Teil 1 unserer Serie.

Rechtliche Hinweise
Die Artikelinhalte werden Ihnen von AXA als unverbindliche Serviceinformationen zur Verfügung gestellt. Diese Informationen erheben kein Recht auf Vollständigkeit oder Gültigkeit. Bitte beachten Sie dazu unsere Nutzungsbedingungen.