Hält Ihr Unternehmen den zerstörerischen Kräften von Naturgewalten stand?



Tornados, Wirbelstürme oder Überflutungen kennt man ja aus dem Fernsehen – das passiert doch immer nur in den USA, der Karibik oder in Asien. Sind Sie sicher? Auch in Deutschland werden extreme Wetterereignisse zunehmend häufiger. Die zerstörerischen Elementargefahren treffen nicht nur Privatpersonen und Privathäuser, sondern auch Gewerbetreibende und Unternehmen in existenzbedrohlicher Weise. Da der Mittelstand den Motor der Wirtschaft darstellt, ist es AXA ein Anliegen, Unternehmer für die Relevanz des Themas zu sensibilisieren. Daher engagiert sich AXA schon seit Jahren in der Erforschung von Extremwetterereignissen und der Eindämmung von Schäden mithilfe von Prognosetechniken und Verhütungsmaßnahmen.


Extremwetter-Ereignisse und Gefahren nehmen zu.

Zum Glück leben wir nicht auf der San-Andreas-Spalte und müssen nicht in ständiger Angst vor Erdbeben leben, aber durch den Klimawandel werden auch bei uns Extremwetterereignisse immer häufiger. Laut Deutschem Wetterdienst haben Stürme, Starkregen oder Überschwemmungen in den letzten Jahrzehnten messbar zugenommen. Aber auch das Gegenteil von starken Regenfällen – eine überdurchschnittliche Trockenheit – ist an den Auswirkungen des Regens beteiligt. Ist der Boden extrem ausgetrocknet, kann er kaum Wasser aufnehmen und das Wasser sucht sich einen eigenen Weg. Dann kommt es zu Überflutungen in Gebieten, in denen man dies vorher nicht vermutet hat. Darüber hinaus können Hagel, Schneedruck, Lawinen, Erdrutsch oder Erdsenkung große Schäden verursachen.


Welche Schäden und Probleme können entstehen?

Guido Stier, Direktor Industrie- und Firmenkunden Sachversicherung der AXA erläutert dies kompetent: „Naturgefahren wie Stürme oder Starkregen können erhebliche Schäden an Geschäftsgebäuden, Produktionsstätten, Lagerräumen oder Transportsystemen verursachen. Auch das Risiko von Personenschäden besteht. Sowohl Sach- als auch Personenschäden können dabei schwerwiegende wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen: So kann zum Beispiel ein durch ein sommerliches Hitzegewitter ausgelöstes Starkregenereignis fatale Folgen haben. Innerhalb von Minuten kann die Straßenkanalisation überfordert sein, Wassermassen dringen in die Betriebsstätte und beschädigen oder zerstören technische Einrichtungen und Waren. Die entstehenden Kosten können Unternehmen oft kaum alleine schultern. Sind Maschinen zerstört, muss der Unternehmer mitunter die Produktion unterbrechen. Wenn dann der Umsatz ausbleibt, ist das besonders für Mittelständler sofort eine Bedrohung: Auch wenn der Betrieb stillsteht, sind Löhne und Gehälter, Miete und Zinsen weiter zu zahlen, ohne dass frisches Geld in die Kasse kommt. Bei enger Liquidität müssen Unternehmer auf ihre Rücklagen zugreifen oder einen zusätzlichen Kredit aufnehmen. Gerade für kleine und mittelständische Betriebe ist diese Last kaum zu stemmen – als letzte Konsequenz droht die Insolvenz.“


Wie können Sie sich schützen?

Im Vorfeld Schutzmaßnahmen zu treffen, ist wichtig und sinnvoll. Das Dach regelmäßig zu überprüfen und zu befestigen, angebaute Teile an den Fassaden richtig zu sichern kann ein Schritt sein, um sich gegen Sturmschäden zu schützen. Darüber hinaus ist es sinnvoll auch über eine entsprechenden Versicherungsschutz nachzudenken. Dieser Schutz für Unternehmen deckt nicht nur Schäden ab, die unmittelbar durch Elementargefahren verursacht werden, sondern sichert darüber hinaus – zum Beispiel mit einer Betriebsunterbrechungsversicherung – Ihre berufliche und private Existenz. Nachdem rasche Hilfe bei großen Schäden besonders wichtig ist, bietet AXA finanzielle und praktische Soforthilfe sowie kompetente Unterstützung.


Das raten die Spezialisten von AXA:

Dazu der Experte Guido Stier: „Wichtige Absicherungsformen in diesem Bereich sind die Gebäude- und/oder Inhaltsversicherung sowie Spezialversicherungen und die Betriebsunterbrechungsversicherung.
Bei einer Gebäudeversicherung entschädigt der Versicherer die Wiederherstellung des Gebäudes inklusive versicherter Bestandteile und Gebäudezubehör. Im Rahmen einer separaten Mietausfallversicherung kommt er zudem für den Mietausfall inklusive fortlaufender Nebenkosten auf, wenn der Mieter aufgrund eines Sachschadens berechtigt ist, die Mietzahlung ganz oder teilweise zu verweigern.

Die Sachinhaltsversicherung sorgt im Schadenfall u. a. für die Wiederherstellung oder Wiederbeschaffung der gesamten technischen und kaufmännischen Betriebseinrichtung sowie von Geschäftsunterlagen wie Auftrags- und Inventarlisten oder Kundendaten. Bei besonders hochwertigen oder im Produktionsprozess verfahrenskritischen Anlagen und Maschinen empfiehlt es sich in vielen Fällen, den Versicherungsschutz durch eine Spezialversicherung, zum Beispiel eine Maschinen- oder Elektronikversicherung, zu ergänzen.

In jedem Fall ist auch eine an den Deckungsumfang der Sachversicherung angepasste Betriebsunterbrechungsversicherung ratsam: Muss der Unternehmer seinen Betrieb wegen eines versicherten Sachsubstanzschadens unterbrechen, erstattet die Versicherung die Ertragsanteile, die dem Unternehmer durch den Schadenfall zur Deckung der laufenden Kosten sowie als Gewinnanteil fehlen. So sorgt sie dafür, dass er den Geschäftsbetrieb so bald wie möglich wieder aufnehmen kann.“


So sieht die Zukunft aus:

Die Prognosen anerkannter Klimaforscher stimmen in vielen Punkten überein. Es wird in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten zunehmend wärmer, daraus ergeben sich längere Trockenperioden, gefolgt von sintflutartigen Regenfällen. Das bedeutet häufigeren Starkregen und Überschwemmungen. Wie sich das Wetter in Ihrer Region entwickelt, aktuelle Unwetterwarnungen und Hintergrundinformationen finden Sie zum Beispiel auf www.unwetter.de.

Das PLUS für Kunden von AXA

Wir lassen Sie und Ihr Unternehmen nicht im Regen stehen

AXA hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ihnen bei Folgen durch Naturgefahren schnell zu helfen und die Schäden unkompliziert zu regulieren. Regionale Anlaufstellen und kostenlose Telefonnummern für Schadenmeldungen im Notfall unterstützen Sie darüber hinaus bei Fragen oder Problemen.
Durch den intensiven Austausch mit Wissenschaftlern und staatlichen Institutionen hat sich AXA in den letzten Jahren große Kompetenzen in Bezug auf Prognosetechniken und Schadenverhütungsmaßnahmen angeeignet und diese in die Produktentwicklung einfließen lassen.

Der Profi-Schutz von AXA wurde speziell für Unternehmer entwickelt und bietet ein Optimum an Schutz und Flexibilität. Informieren Sie sich hier über die Leistungen und Vorteile.


Übrigens: AXA engagiert sich auch in vielfältigen Projekten zu Klimawandel und Hochwasserschutz, wie zum Beispiel im:

  • HochwasserKompetenzCentrum http://www.hkc-koeln.de: Eine Zusammenführung von Wissenschaft und Praxis für ganzheitlichen Hochwasserschutz. Hier werden Studien zu nachhaltigem und praxisgerechtem Umgang mit dem Thema Hochwasser erstellt.
  • Finanz-Forum Klimawandel http://www.cfi21.org: Das Projekt CFI dient der Entwicklung und Koordination des forschungspolitischen Dialoges zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Vertretern der Finanzwirtschaft (Finanz-Forum: Klimawandel) sowie der Realwirtschaft. Der Dialog ist ein zentraler Beitrag der “Hightech-Strategie zum Klimaschutz” 
der Bundesregierung.
  • Climate Service Center (CSC) http://www.climate-service-center.de : Hier wird Wissen aus der Klimaforschung praxisorientiert aufbereitet und Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie einer breiten Öffentlichkeit vermittelt.
Lesen Sie auch im PLUS den zweiten Teil der Serie Elementarschäden "Schützen Sie Ihr Unternehmen und sich selbst vor Elementarschäden".

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