Das Wunder Schwangerschaft – Teil 1: Was Sie darüber wissen müssen

Im April 2015 gibt es Anlass zur Freude: In vielen Geburtsstationen ist Hochbetrieb! Grund dafür scheinen unter anderem die anhaltenden Glücksgefühle der Deutschen zur Fußball-Weltmeisterschaft genau neun Monate zuvor gewesen zu sein. Das vermuten Experten. Diese kleinen Hochs in der Statistik gibt es immer wieder, manchmal findet sich auch keine Erklärung dafür. Doch grundsätzlich sind die Geburtenzahlen in Deutschland seit einigen Jahren rückläufig bzw. stagnierend niedrig: Seit dem Babyboom 1964 mit fast 1,4 Millionen Geburten hat sich die Zahl nahezu halbiert. 2009 war nach dem zweiten Weltkrieg das Jahr mit den wenigsten Babys, 2012 wurden mit rund 674.000 wieder etwas mehr Kinder geboren. Ursachen für den allgemeinen Rückgang gibt es viele.



Umso schöner, wenn Sie (oder Ihre Frau, Freundin, Kollegin, Schwester...) zu den Frauen gehören, die in freudiger Erwartung sind! Bestimmt haben Sie viele Fragen wie zur Entwicklung Ihres Babys, zu den Vorsorgeuntersuchungen oder den Veränderungen Ihres Körpers, die wir Ihnen in unseren Artikeln zum Thema Schwangerschaft beantworten möchten.




Frauen bei der ersten Geburt immer älter

2010 waren die Mütter beim ersten Kind laut Statistischem Bundesamt mit durchschnittlich 29,2 Jahren bereits fünf Jahre älter als vor vierzig Jahren. Das bedeutet, eine von vier Gebärenden hierzulande ist heute schon über 35. Interessant ist auch das Stadt-Land-Gefälle: In den größeren Städten bekommen Frauen ihre Kinder im Schnitt später als auf dem Land, im Großraum München liegt das Alter z.B. bei fast 33 Jahren und ist damit am höchsten in ganz Deutschland.


Diese Entwicklung, die Gründung der Familie stetig weiter nach hinten zu schieben, ist vielem gezollt: Ausbildung und Karriere sind vielen Frauen (und Männern) inzwischen ebenso wichtig oder sogar wichtiger als eine Familie. Die Sorge einer möglichen Verarmung macht die Runde, denn Kinder sind teuer. Auch die schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf, befürchtete mangelnde Zukunftsperspektiven für den Nachwuchs und nicht zuletzt der fehlende richtige Partner sind die häufigsten Beweggründe.

Doch was viele übersehen: Je älter die Frauen werden, desto rapider sinkt die Fruchtbarkeit und steigt das Gesundheitsrisiko in der Schwangerschaft. Für die Mutter und fürs Kind. Die schöne Nachricht aber ist: Fast alle Kinder, mindestens 97 Prozent, kommen gesund auf die Welt! Grund genug, sich möglichst wenig Sorgen um sein Baby zu machen und die Zeit der Schwangerschaft vor allem zu genießen!


Veränderungen machen sich bemerkbar - bei Frau und Mann

Denn recht bald schon spüren Sie die Veränderungen an Ihrem Körper und auch in Ihrem Wesen. Die Brust spannt, vielleicht ist Ihnen morgens nun oft übel oder Sie haben Sodbrennen (keine Sorge, das vergeht!), sie werden milder, haben plötzlich Stimmungsschwankungen oder Sie verspüren immer mehr Lust an ihrem Zuhause zu bauen und Dinge zu verändern. Spätestens, wenn der Bauch anwächst und Sie die Bewegungen Ihres Babys zum ersten Mal wahrgenommen haben, ist klar: Da kommt ein neuer Lebensabschnitt mit einem neuen Menschen auf Sie zu.

Das gilt nicht nur für Sie, sondern auch für Ihren Partner. Mit der Nachricht von der Vaterschaft verändert sich der Hormonhaushalt beim Mann. So können werdende Väter in den ersten Wochen reichlich durcheinander sein und wie ihre Partnerin an Gewicht zulegen. Damit es Ihnen beiden gut geht, nehmen Sie sich gemeinsam Zeit für sich und Ihren Partner, pflegen Sie Ihren Bauch, cremen Sie ihn ein, machen Sie weiterhin sanft Sport, gehen Sie schwimmen, walken, Rad fahren, auch zusammen als Paar, oder machen Sie z.B. Schwangerschaftsyoga.

Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA

Genießen Sie Ihre Schwangerschaft und alle Vorteile einer guten Rundum-Versorgung!

Denn mit der privaten Krankenversicherung von AXA erhalten Sie während Ihrer Schwangerschaft umfangreiche Leistungen:

Beitragsfreiheit bei Bezug von Elterngeld
Während der ersten sechs Monate, in denen Sie Elterngeld beziehen, brauchen Sie keine Beiträge z.B. für den Tarif Vital zu bezahlen.

Vorsorgeuntersuchungen
Hier erfahren Sie alles über die Entwicklung Ihres Kindes und die Möglichkeiten der vorgeburtlichen Diagnostik. Grundsätzlich werden Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlichen Programmen erstattet. Wir übernehmen: Erst- und Verlaufsuntersuchungen, Ultraschallchecks (bis zu dreimal), Glukose-Toleranz-Test, Bestimmung von Blutgruppenmerkmalen sowie Nachweis und Bestimmung von Antikörpern.

Hebammenleistung
Hebammen stehen Müttern in allen Phasen der Schwangerschaft hilfreich zur Seite – vor, während und nach der Geburt. Alle in der Hebammenhilfe-Gebührenverordnung aufgeführten Leistungen werden von AXA bis zum zweifachen Satz übernommen.

Geburtsvorbereitungskurse und Schwangerschaftsgymnastik

Die anfallenden Kosten für Geburtsvorbereitungskurse und Schwangerschaftsgymnastik erstattet AXA bis zum zweifachen Satz der Hebammenhilfe-Gebührenverordnung.

Ersatzleistungen bei Hausgeburten
Bei Hausentbindungen erhalten Sie je nach Tarif eine Entbindungspauschale von bis zu ca. 750 Euro – bei Mehrlingsgeburten das entsprechend Vielfache.

Rooming-in
Falls Ihr Kind erkrankt ist, werden die Unterbringungskosten für die Begleitperson eines erkrankten Kindes im Krankenhaus bis zum 5. Lebensjahr (bis zu 5 Tage) übernommen.

Nutzen Sie auch in der Schwangerschaft unser innovatives, kostenfreies Gesundheitsprogramm den gesundheitservice360° mit viel Informationen, Tipps und Services für eine rund um aktive Unterstützung.


Vorsorge nutzen – sich sicher fühlen

Ein gutes Gefühl geben vielen Eltern die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen bei Frauenarzt und Hebamme, die wir neben vielen Tipps und einer praktischen Checkliste ausführlich in unserem zweiten Artikel im Oktober behandeln. Diese Profis wissen alles rund um das Thema Schwangerschaft und können Ihre Fragen professionell beantworten: ob bei Unsicherheiten, Sorgen und Problemen, zu Veränderungen an Ihrem Körper oder zur Entwicklung des Kindes.

Viele Risiken in Bezug auf Erkrankungen des Ungeborenen oder für die Mutter können so rechtzeitig erkannt und unter Umständen auch behandelt werden. Dazu zählen Rückenschmerzen, Schwangerschaftsdiabetes, Krampfadern, Nährstoffmangel, Gewichtsschwankungen, Fehlgeburten oder eine schlechte Versorgung, Organfehler oder Fehlentwicklungen beim Fötus. Nicht alle angebotenen Untersuchungen zur Pränatal-Diagnostik werden von den Krankenkassen bezahlt, viele Kosten decken private Zusatzversicherungen ab. Erkundigen Sie sich vor der Durchführung, welche Leistungen von wem übernommen werden. Und überlegen Sie jedes Mal gut, welche der Checks Sie wirklich vornehmen wollen, welche Vorteile Sie und Ihr Kind davon haben, und auch: Wie Sie mit den möglichen Antworten und Diagnosen umgehen wollen.

Ausführliche Informationen zu Veränderungen an Ihrem Körper und zur Entwicklung des Kindes während der jeweiligen Schwangerschaftswochen und vieles mehr zum Thema finden Sie auch in Büchern oder auf einigen guten Seiten im Internet.


Was darf ich in der Schwangerschaft? Was nicht?

Damit Sie und Ihr Kind sich während der Schwangerschaft rundum wohl fühlen und prächtig entwickeln, dafür können Sie eine Menge selbst tun. An erster Stelle steht ein absoluter Verzicht auf Alkohol und Zigaretten. Denn der häufigste Grund für eine angeborene körperliche und geistige Behinderung sind nicht die Gene, sondern ist der Konsum von Alkohol. Bei Raucherinnen steigt unter anderem die Häufigkeit von Früh-, Fehl- und Totgeburten.

Kaffee und schwarzen Tee dürfen Sie dagegen trinken. Jedoch auf keinen Fall mehr als zwei bis vier Tassen pro Tag. Wichtig ist dabei die Menge an Koffein, die Sie zu sich nehmen und die nicht überschritten werden sollte. Achtung: Auch Energydrinks und Erfrischungsgetränke wie Coca-Cola beinhalten Koffein! Bei mehr als sechs Tassen Kaffee oder Tee (oder Cola) steigt nach einer Studie die Gefahr, ein zu kleines Kind zur Welt zu bringen. Gute Alternativen sind hier z.B. koffeinfreier Kaffee oder grüner Tee.

Und wie sieht es mit Medikamenten aus? Hier sollten Sie grundsätzlich Vorsicht walten lassen, besonders in den ersten vier Schwangerschaftsmonaten: Konsultieren Sie immer zuerst Ihren Arzt und nehmen Sie insgesamt möglichst wenige Arzneien zu sich. Im Zweifelsfall weichen Sie lieber auf sanfte Hausmittel aus.

Und Haarefärben? Ist erlaubt. Allerdings ist bekannt, dass die Chemikalien, die in den Haarfärbemitteln eingesetzt werden, Allergien und Krebs auslösen können. Spuren davon finden sich später im Fettgewebe der Kinder und in der Muttermilch. Wer nichts riskieren möchte, greift auf Pflanzenfarben zurück oder färbt zumindest in den ersten 16 Schwangerschaftswochen nicht.

Beim Umgang mit freilaufenden Tieren, besonders bei Katzen und auch bei Ziegen oder Schafen, sollten sich Schwangere, die noch keine Antikörper im Blut haben (das sind etwa 50 Prozent der Bevölkerung), vor der Ansteckung mit Toxoplasmose schützen. Übertragen werden die für Erwachsene meist ungefährlichen Toxoplasmen hauptsächlich über den Kot der Tiere, über feuchten Sand oder Erde. Für den Embryo einer  Mutter, die sich zum ersten Mal infiziert, können sie hochschädigend sein. Deshalb: Achtung bei Freigängerkatzen, beim Katzenkloreinigen und bei Gartenarbeiten (Handschuhe tragen!).
Die Parasiten befinden sich übrigens auch gern in einigen Lebensmitteln: Meiden Sie daher Rohmilchprodukte, essen Sie kein rohes Fleisch oder rohen Fisch. Rohes Obst oder Gemüse sollten Sie vor dem Essen gründlich waschen, schälen oder kochen.

Wenn Sie sich nun noch ausgewogen ernähren (auf keinen Fall eine Diät machen!), sich regelmäßig bewegen (z.B. Yoga, Schwimmen oder Radfahren; gefährliche Sportarten wie Reiten oder Skifahren sollten Sie unterlassen!) und gemütliche Kleidung tragen (hier gibt es inzwischen ein tolles modisches Angebot!), können Sie der Geburt Ihres Kindes frohgemut entgegensehen.

Jungen Familien die Unterstützung und Orientierung geben, die sie vor allem in der Anfangsphase benötigen - dieses Ziel haben sich sowohl die Deutsche Familienstiftung (Fulda) als auch der Versicherer AXA in einer Partnerschaft gesteckt. Die Familienschule Fulda ist ein Ort, wo Eltern Antworten auf ihre Fragen bekommen, Kontakte knüpfen und hilfreiche Kurse von Geburtsvorbereitung über Eltern-Kind-Gruppen bis hin zu Selbsthilfe-Gruppen finden können. Hier geht es zur Familienschule Fulda.


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