Tipps für ein sicheres Zuhause: Vandalismusschäden bei Einbrüchen.

Serie Einbruch - Teil 2 mit Checkliste

Was treibt Menschen dazu, sinnlos das Eigentum anderer Personen zu zerstören? Im Straßenbild sehen wir täglich eingeschlagene Scheiben bei Wartehäusern der öffentlichen Verkehrsbetriebe, umgetretene Mülleimer oder auch frisch verputzte Hauswände mit sinnlosen Besprühungen, die man keineswegs als Graffiti-Kunst einordnen kann. Das schädigt das Stadtbild und kostet den Gemeinden und Hausbesitzern enorm viel Geld.

Wenn aber diese mutwillige Zerstörung Einzug in Ihre eigenen vier Wände hält, dann ist der Spaß endgültig vorbei! Immer häufiger wird in Privathäuser oder Wohnungen eingebrochen und die Einrichtung verwüstet. Warum dies geschieht, kann man nur vermuten – entweder aus reiner Böswilligkeit dem Besitzer gegenüber oder aus Enttäuschung, nicht das teure Diebesgut gefunden zu haben, auf das der Einbrecher gehofft hat. Wir klären Sie auf, wie es bei solchen Delikten von der Versicherungsseite her aussieht und wie Sie sich schützen können.



Der Dieb kommt auf leisen Sohlen – hinterlässt jedoch große Spuren.

Ein Einbruch ist immer ein Schock, den man nicht so schnell vergisst. Leider kann der besondere, persönliche Wert gewisser gestohlener Gegenstände von niemandem ersetzt werden – doch über diesen ideellen Wert hinaus ist es ein großer Trost, wenn man ausreichend versichert ist und zumindest der finanzielle Schaden ausgeglichen wird. Die entwendeten Dinge und der Schaden, der durch das Aufbrechen der Wohnung entstanden ist, werden von der Hausratversicherung zum Neuwert ersetzt.

Ein wichtiger Tipp: sollten Sie teuren Schmuck, Uhren oder andere wertvolle Gegenstände in der Wohnung aufbewahren, empfiehlt sich eine Liste und eventuell sogar Fotos und Kaufbelege (möglichst an einem anderen Ort, als der versicherten Wohnung aufbewahren), die beweisen, dass diese Dinge in Ihrem Besitz waren und nun entwendet sind.

Anders verhält sich das bei Schäden an der Wohnung oder am Inventar, die im Zuge eines Einbruchs aus reiner Zerstörungswut entstanden sind: der Fernseher wurde heruntergeworfen, die Spiegel wurden zerschlagen, die Couch aufgeschnitten und im Schlafzimmer leuchtet jetzt ein wildes Graffiti anstelle des schönen Bildes einer Winterlandschaft von der Wand. Diese Schäden sind oft in der normalen Einbruchdiebstahl-Versicherung nicht mitversichert. Das gilt auch für dienstlich genutzte Arbeitsmittel (Laptop, Drucker etc.), die Sie von Ihrem Arbeitgeber für die Arbeit im „Homeoffice“ zur Verfügung gestellt bekommen.

Wenn diese Geräte beschädigt werden, müssen Sie auch dafür gegenüber dem Arbeitgeber aufkommen – es entsteht also noch zusätzlicher finanzieller Schaden. Sehen Sie also gleich in Ihren Unterlagen nach, ob Vandalismusschäden bei Einbruchdiebstahl in Ihrer Versicherung abgedeckt sind – denn oftmals sind diese zerstörerischen Schäden höher, als die gestohlenen Werte.

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AXA möchte, dass Sie sich in Ihrer Wohnung stets wohlfühlen – denn was hilft der Ersatz der entwendeten Dinge, wenn Sie von nun an im Chaos leben müssen. Deshalb ist im Rahmen der BOXflex Hausratversicherung Ihr Hausrat bereits automatisch gegen Vandalismus bei Einbruchdiebstahl versichert – sogar für zur Verfügung gestellte Arbeitsgeräte wie zum Beispiel der Firmen-Laptop, wenn damit im häuslichen Arbeitszimmer gearbeitet wird.

Hier erfahren Sie mehr über die Leistungen der BOXflex Hausratversicherung.

Bei AXA genießen Sie zusätzlich und kostenfrei noch den schadenservice360° Haus, der Ihnen z.B.  bei Einbruchdiebstahl-Schäden besonders schnell und unbürokratisch weiterhilft. So z.B. für die schnelle und unkomplizierte Beseitigung von Vandalismusschäden  an Fenstern, Türen oder Einrichtungsgegenständen, wie Holzböden, Polstermöbeln oder Teppiche.

Auf Wunsch führt das Partnerunternehmen nach der Reparatur noch einen kostenlosen Sicherheitscheck durch. So fühlen Sie sich schnell wieder sicher in ihren eigenen vier Wänden
 
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Kein Einbruch, nur Zerstörung – leider ist nicht alles versicherbar.

Stellen Sie sich vor: Sie kommen nach Hause, und ein Ziegelstein liegt mitten im Wohnzimmer. Dummerweise hat dieser Ziegelstein seinen Weg in Ihre Wohnung durch das geschlossene Fenster gefunden. Irgendjemand hat also „aus Spaß“ einen Ziegelstein in Ihr Fenster geworfen – das ist eindeutig Vandalismus. Leider können Vandalismusschäden nur im Rahmen eines Einbruchdiebstahls versichert werden – wenn kein Einbruch stattgefunden hat, fehlt demnach die Voraussetzung für eine Versicherungsleistung. In diesem Fall können Sie nur darauf hoffen, dass die Polizei den Täter aufspüren kann und dieser für den verursachten Schaden aufkommt.

Gleich verhält es sich auch zum Beispiel mit umgeworfenen Gartenzäunen, verbeulten Postkästen, beschädigten Gartenmöbeln, beschmierten Außenwänden … Auch hier kann die Versicherung keine Leistung erbringen, da dies eine mutwillige Beschädigung darstellt, für die leider keine Möglichkeit der Versicherung besteht. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Sollten Rollläden, Türen oder Fenster im Zuge eines nachweislichen Einbruchsversuchs beschädigt werden, ist das versichert und somit wird der Schaden von der Versicherung ausgeglichen.


So können Sie Ihre Wohnung im Vorfeld gegen Einbrüche absichern.

Die beliebtesten Einstiegsmöglichkeiten für Verbrecher sind bei Einfamilienhäusern Fenster und Balkontüren, bei Mehrfamilienhäusern die Haustüre. Folgende Maßnahmen tragen dazu bei, Täter abzuschrecken oder ihnen das Eindringen in die Wohnung zu erschweren:

  • Eingangstüre: Sichern Sie die Eingangstüre mit einem hochwertigen Schließzylinder in Kombination mit einem von innen verschraubten Schutzbeschlag.
  • Keller und Nebeneingänge: Kelleröffnungen sollten mit Gitterrostscherungen versehen werden und Kellertüren mit speziellen Panzerriegeln ausgestattet sein.
  • Fenster und Balkontüren: Hier sind mechanische Sicherungen an der Scharnier- und der Schließseite am wirkungsvollsten, z.B. Fenstergriffschlösser, Teleskopstangen oder Fensterstangenschlösser mit Mehrfachverriegelung.
Eine hilfreiche Checkliste zu diesem Thema finden Sie hier:  

Checkliste Haussicherheit (PDF, 88,7 KB)
Und bitte nicht vergessen: Voraussetzung für eine Versicherungsleistung bei Einbruch oder Vandalismus ist immer eine unverzügliche Anzeige des Vorfalls bei der Polizei und die Meldung bei der Versicherung!


Tipp: Staatliche Förderung zum Einbruchschutz beantragen

Mieter und Immobilienbesitzer, die ihre Wohnungen gegen Einbrecher schützen wollen, erhalten ab jetzt staatliche Zuschüsse. Die verbesserte Förderung zum Thema "Einbruchschutz" kann in der Zuschussvariante sofort oder in der Kreditvariante ab 01.04.2016 beantragt werden.

Wer also die Nachrüstung seiner Wohnung oder seines Hauses plant, sollte jetzt mit der Planung beginnen, denn die Fördermittel sind begrenzt und die Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Wichtig ist es, beim Handwerksbetrieb eine Kostenschätzung einzuholen, denn der Voranschlag muss mit dem Antrag bei der KfW eingereicht werden. Jährlich stellt der Bund dafür zehn Millionen Euro zur Verfügung und gibt für den Einbruchschutz einen Zuschuss von zehn Prozent der Investitionssumme. Mieter und Immobilienbesitzer können mindestens 200 Euro bis maximal 1500 Euro für die Umbaumaßnahmen vom Staat erhalten. Die Förderung für den Einbruchschutz gehört zum KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ und läuft bis 2017.

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