Ist Ihr Zuhause sicher? Schwachstellen und passende Sicherheitslösungen identifizieren

Serie Einbruch - Teil 1 mit Checkliste


Bei über einem Drittel der Einbrüche bleibt es bei Einbruchsversuchen. Der wichtigste Grund dafür: mechanische Sicherheitseinrichtungen. Neben der Sicherungsfunktion der Zusatzelemente sorgt der Abschreckungseffekt vieler Sicherungsmaßnahmen dafür, dass der Täter mit hoher Wahrscheinlichkeit zum nächsten Objekt schreitet. Wer nach kurzer Zeit nicht erfolgreich ist, gibt in der Regel auf.

Bei nichtgesicherten Fenstern und Türen reicht oft ein herkömmlicher Schraubendreher um diese zu öffnen. Hauptangriffsziele der Einbrecher sind nach Untersuchungen der Polizei Fenster und Balkontüren bei Einfamilienhäusern, bei Mehrfamilienhäusern kommen die Täter meist durch die Eingangstür.

Dabei werden die Elemente meistens aufgehebelt. Eingeschlagene Fensterscheiben stammen aus der Zeit, als Einfachverglasung noch der Standard war und stellt heutzutage keine gängige Einbruchsmethode mehr dar.

Checkliste Haussicherheit (PDF, 88,7 KB)
Nachfolgend haben wir wichtige Schwachstellen im Haus bzw. in der Wohnung zusammengestellt und zeigen mögliche Lösungen für mehr Sicherheit.


Die Eingangstür

Von außen verschraubte Beschläge lassen sich einfach entfernen. Zylinder werden ausgebohrt, abgedreht oder einfach aus dem Schloss gezogen. Überstehende Schließzylinder lassen sich abbrechen und können ggf. den Versicherungsschutz gefährden.

Lösung: Lassen Sie einen hochwertigen Schließzylinder in Kombination mit einem – von innen verschraubten – Schutzbeschlag montieren.

Dazu gehört ein Schließblech mit Mauerverankerung an jede Eingangstür. Dies zusammen bildet die Basis eines erhöhten Einbruchschutzes. Zusätzlich empfehlen wir den Einbau von Zusatzschlössern. Diese werden separat auf der Schließ- und Scharnierseite angebracht. Noch besser: Sie bauen direkt ein Panzerriegelschloss ein. Dieses sichert die Tür über die gesamte Breite. Bei allen Sicherungen sollte Sie darauf achten, dass Sie DIN oder VdS-geprüfte Produkte erwerben.


Keller- und Nebeneingangstüren / Keller

Diese Eingänge sind deshalb besonders gefährdet, weil Einbrecher hier in aller Ruhe arbeiten können – sie werden nicht so schnell entdeckt und können meist im Verborgenen agieren.

Lösung: Hier gilt das Gleiche wie für die Eingangstür. Jedoch gibt es für Nebeneingangstüren spezielle Panzerriegel, die für diese Art von Türen innen verriegelbar konzipiert wurden. Achten Sie auch darauf, dass Kellerschächte ausreichend gesichert sind. Hier gibt es schon für wenig Geld sogenannte Gitterrostsicherungen, die verhindern, dass sich Kellerschachtabdeckungen abheben lassen. Und im Notfall lassen sich diese von innen schnell öffnen – mit speziellen Anti-Panik-Vorhangschlössern, die ohne Schlüssel oder Code funktionieren.


Fenster und Fenstertüren

Über diese Wege kommen die meisten Einbrecher ins Haus. Denn: handelsübliche Fenster und Fenstertüren stellen selbst für ungeübte Einbrecher kein Hindernis dar – sowohl in gekipptem, als auch in geschlossenem Zustand sind diese innerhalb weniger Sekunden geöffnet. Ganz fatal: Je nachdem, wie versiert der Einbrecher zu Werke geht, treten nicht einmal Einbruchsspuren auf.

Bei Kunststoff-Fenstern können Sonneneinstrahlung oder hohe Temperaturen im Sommer dafür sorgen, dass nach erfolgtem Einbruch kaum oder keine Einbruchsspuren zu finden sind, da sich der Kunststoff durch die Wärmeeinwirkung verformt.

Lösung: Sichern Sie Ihre Fenster nachträglich mit mechanischen Sicherungen ab – sowohl auf der Schließ- als auch auf der Scharnierseite. Es gibt eine Vielzahl an effektiven Produkten, ob Zahlenschloss, Fenstergriffschloss, Teleskopstange oder Fensterstangenschlösser mit Mehrfachverriegelung. Auch hier gilt: Achten Sie beim Kauf auf DIN- oder VdS-zertifizierte Produkte.

Eine besondere Sicherheitslösung auf dem Markt ist z.B. das Fenstersicherungssystem FKS 208 von ABUS, das Fenster sowohl im geschlossenen als auch im gekippten Zustand sichert. Mit einem Griff verriegelt dieses Produkt System an vier Stellen gleichzeitig – auch im gekippten Zustand. Auf der Website von ABUS finden Sie hierzu einen interessanten Film.
 
Ein Tipp für alle Mieter:
Gestattet Ihnen ihr Vermieter nicht, Nachrüstsicherungen an den Fenstern anzubringen, so gibt es spezielle Teleskopstangen, die in das Mauerwerk neben dem Fenster fixiert werden.

Sicherer Wohnen mit ‚Give Data Back‘
Wollen Sie wissen, wie häufig in Ihrer Nachbarschaft eingebrochen wird? Welches die risikoreichsten Monate sind? Auf givedataback.axa können Sie es herausfinden. Die neue Online-Plattform von AXA hilft Ihnen bei der Schadenprävention, indem sie genauer über Risiken für Wasserschäden und Einbruchdiebstahl informiert.


Tipp: Staatliche Förderung zum Einbruchschutz beantragen

Mieter und Immobilienbesitzer, die ihre Wohnungen gegen Einbrecher schützen wollen, erhalten ab jetzt staatliche Zuschüsse. Die verbesserte Förderung zum Thema "Einbruchschutz" kann in der Zuschussvariante sofort oder in der Kreditvariante seit 01.04.2016 beantragt werden.

Wer also die Nachrüstung seiner Wohnung oder seines Hauses plant, sollte jetzt mit der Planung beginnen, denn die Fördermittel sind begrenzt und die Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet. Wichtig ist es, beim Handwerksbetrieb eine Kostenschätzung einzuholen, denn der Voranschlag muss mit dem Antrag bei der KfW eingereicht werden. Jährlich stellt der Bund dafür zehn Millionen Euro zur Verfügung und gibt für den Einbruchschutz einen Zuschuss von zehn Prozent der Investitionssumme. Mieter und Immobilienbesitzer können mindestens 200 Euro bis maximal 1500 Euro für die Umbaumaßnahmen vom Staat erhalten. Die Förderung für den Einbruchschutz gehört zum KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ und läuft bis 2017.

Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA


Sollte es, trotz aller Sicherheitsvorkehrungen, dennoch zu einem Einbruch kommen, ist es ein gutes Gefühl, mit einer passenden Hausratversicherung im Schadenfall abgesichert zu sein.
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