Gefahren im Alltag: Die meisten Unfälle passieren zu Hause!

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Es ist nun mal so: Am sichersten fühlen sich die meisten Menschen in den eigenen vier Wänden. Zu Hause ist alles gut, da kennt man sich aus, jedes Fleckchen ist einem vertraut. Gefahren für Leib und Leben erwartet man dann doch eher draußen vor der Tür oder im Unbekannten. Dabei ist vielen nicht bewusst: Die meisten Unfälle passieren im Haus! Einige enden sogar tödlich. Zum Vergleich: Im Straßenverkehr sterben jedes Jahr ca. 3.500 Menschen. Bei Haushaltsunfällen sind es rund 9.000. Und einer der gefährlichsten Orte ist die Küche. Wir wollen Ihnen zeigen, wo die Ursachen lauern und wie Sie sich schützen können – damit Ihr Zuhause auch wirklich so heimelig und sicher ist, wie es sich anfühlt.




2,8 Millionen Unfälle passierten 2013 in deutschen Haushalten, mehr als beim Sport und sonstigen Freizeitaktivitäten zusammen. Das ist in etwa ein Drittel aller Unfälle überhaupt. Frauen erleiden die meisten Blessuren überwiegend beim Putzen, Spülen und Aufräumen, Männer eher beim Heimwerken – ungefähr fünf Prozent aller Haushaltsunfälle – oder Räumen von schweren Gegenständen wie Möbel. Das mag immer noch auf eine sehr klassische Aufgabenverteilung hinweisen, in vielen Fällen lassen sich die kleinen und großen Unglücke aber oft von vorne herein vermeiden. Denn die meisten Unfälle passieren aus Eile und Hast oder vor allem schlicht aus Unaufmerksamkeit. Deshalb ist die wichtigste Regel erst einmal eine gute Vorbereitung und Planung, und sich ausreichend Zeit für die jeweilige Tätigkeit zu nehmen.




Erste Regel: Immer mit der Ruhe.

Ratgeber empfehlen deshalb, auch bei Arbeiten in und am Haus den Ablauf eher gut zu organisieren. Am besten schreiben Sie sich vorab eine Liste, was Sie alles in welcher Zeit erledigen möchten, und auch welche Materialien Sie dafür brauchen. Planen Sie realistisch und bauen Sie Zeitpuffer ein – und nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor! Denn das begünstigt mitunter Hudelei und Unachtsamkeit, die dann fatale Folgen haben können. Zudem macht es am Ende ja auch unzufrieden, selbst nach fleißigem Schaffen noch eine Menge unerledigter Dinge auf dem Zettel stehen zu haben.

Zur gründlichen Vorbereitung zählen ein paar grundsätzliche Dinge. Seien Sie bedächtig und achtsam und räumen Sie – egal was Sie vorhaben – erst einmal Stolperfallen aus dem Weg. Teppichecken, Kabel, Putzeimer, Werkzeuge, verstellte Stühle oder herumliegende Gegenstände sind für Sie und andere schnell Auslöser für einen ungewollten Sturz. Auch ungünstige Lichtverhältnisse sind oft tückisch. Deshalb: Ob im Keller, Treppenhaus oder einer dunklen Zimmerecke – Sie sollten überall für ausreichende Beleuchtung sorgen, damit Sie einen guten Überblick haben und mögliche Gefahren schnell erkennen!


Reichlich Tücken im ganz normalen Alltag.

Der Großteil der tödlichen Unfälle im Haushalt erfolgt durch Stürze, insbesondere in der Altersgruppe der 65- bis 80-Jährigen. Da empfiehlt sich das Tragen von flachen, geschlossenen Schuhen mit rutschfester Sohle – die man übrigens auch bei der Garten-, Heim- und Hausarbeit anhaben sollte, um in allen Lagen einen guten Halt zu haben.

Die zweitgrößte Gefahrenquelle sind scharfe und spitze Gegenstände. Hier gilt es in allen Bereichen – ob beim Basteln, Reparieren, Gärtnern oder Kochen – höchste Aufmerksamkeit walten zu lassen. Unser Tipp: Arbeiten Sie grundsätzlich mit scharfen Messern und Werkzeugen – stumpf sind sie nämlich ungleich gefährlicher – und legen Sie in der Küche ein feuchtes Tuch unters Schneidbrett. Das verhindert das Wegrutschen.

Doch noch andere Risiken lauern in der Küche. Deshalb: Bitte lassen Sie sich beim Hantieren mit heißen Flüssigkeiten und Töpfen nicht ablenken und bleiben Sie konzentriert bei der Sache. Auch sollten Sie beim Kochen stets am Herd bleiben; besonders gefährlich ist heißes Fett: Hier können bei Überhitzung sogar Brände entstehen! Und übrigens: Mit Helfern aus der Natur meiden Sie Chemikalien und deren Gefahren. Lebensmittel wie Zitrone, Essig oder Salz sind nicht nur gut im Essen, sondern auch tolle Putzhilfen!

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Checkliste Unfallgefahren im Haushalt (PDF, 204 KB)
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