Unwetter über Deutschland – kennen Sie die Gefahren von Elementarschäden?

Mit Checkliste zum Download


Und wieder hat die Urkraft Wasser sich ihren Weg gebahnt. Schon die  „Jahrhundertflut“ von 2002 hat verheerenden Schäden mit Entschädigungsleistungen von über 9,2 Mrd. Euro hinterlassen. Und bei der Flut vom Juni 2013 lag der volkswirtschaftliche Schaden bei rund zwölf Mrd. Euro, zuzüglich der Versicherungsschäden von etwa drei Mrd. Euro und weiterer Kosten für die Wiederherstellung von Straßen, Schienen und anderer Infrastruktur.

Wie man sieht, es kann auch vor Ihrer Haustüre passieren und jeden treffen. Auslöser für die zunehmenden Wetter-Extreme könnte u.a. der Klimawandel sein. Wie sich das auf das generelle Wetter auswirkt, was auf uns zukommen kann, wie und warum Sie sich davor schützen können, erfahren Sie von uns.



Schotten dicht und hoffen?

Gegen das Wetter kann man ja bekanntlich nichts ausrichten. Im Vorfeld Schutzmaßnahmen zu treffen, ist wichtig und sinnvoll. Wenn Sie Hausbesitzer sind, sollten Sie das Dach regelmäßig überprüfen, befestigen und angebaute Teile an den Fassaden richtig sichern, um sich gegen Sturmschäden zu schützen. Sich gegen Überschwemmung abzusichern, ist bis zu einem gewissen Grad auch keine Schwierigkeit – aber das reicht leider nicht immer aus. Sichern Sie Fenster, Türen, Lichtschächte und Keller durch mobile Schutzsysteme und stellen Sie eine Pumpe für den schlimmsten Fall bereit. Sichern Sie darüber hinaus Behälter und Rohrleitungen gegen Aufschwimmen und verschließen Sie Befüll-, Entlüftungs- oder sonstige Öffnungen gegen den Eintritt von Wasser. Nachdem der Keller meistens der am schlimmsten betroffene Teil des Hauses ist, versteht es sich von selbst, dass Sie keine wichtigen Dokumente oder wertvollen Dinge dort lagern sollten. Auch der Einbau einer Rückstausicherung kann sich bezahlt machen, denn diese verhindert, dass bei überlasteter Kanalisation Wasser zurück in Ihr Haus läuft.

Was Sie zur Sicherung Ihres Eigentums im Falle eines Hochwassers beachten sollten, erfahren Sie aus der hilfreichen Checkliste, die wir hier für Sie hinterlegt haben:

Checkliste Schutz gegen Hochwasser (PDF, 45 KB)

Die Wetterphänomene nehmen zu.

Sturm, Hagel, Starkregen – das sind die häufigsten Auslöser für Schäden am Eigentum im Elementarbereich. Doch diese Wetterlagen hat es schon immer gegeben und die Gebäude waren noch nie so solide gebaut, wie heutzutage. Könnte es doch am sich ändernden Weltklima liegen, dass sich Tornados, Wirbelstürme und Sturmfluten selbst in dafür untypischen Gebieten häufen? Den Zahlen zufolge ist in Deutschland die Durchschnittstemperatur seit 1906 um 1,1° C gestiegen und die Vermutung ist dahingehend, dass sich diese Tendenz noch verstärken wird. Im Jahr 2100 könnte es in Deutschland zu einer Temperaturerhöhung gegenüber heute von bis zu 3,5° C an der Küste und sogar bis zu 5° C in Alpennähe kommen. Daraus würden vermehrter Starkregen und Überschwemmungen folgen – denn nach heißen Trockenperioden kann der Boden das Wasser nicht so gut aufnehmen, es sucht sich seinen Weg in die Flüsse, die dann auch bevölkerte Gebiete überschwemmen – selbst in Gebieten, die nicht als hochwassergefährdet eingestuft sind.


Wie können Sie sich sonst noch schützen?

Natürlich kann niemand die persönlichen Dinge ersetzen, die man durch eine Naturkatastrophe verliert – aber es ist schon viel geholfen, wenn man zumindest den finanziellen Schaden abfedern kann. Nahezu alle Gebäude sind gegen Feuer (Blitzschlag), Sturm und Hagel im Rahmen einer Gebäudeversicherung geschützt. Die meisten Haushalte verfügen über eine Hausratversicherung, welche diese Risiken ebenso abdeckt. Wenn Sie jedoch auch Schutz gegen Elementarschäden wie, z.B. Überschwemmung auch durch Witterungsniederschläge, Rückstau, Schneedruck, Lawinen, Erdrutsch und Erdbeben genießen möchten, sollten Sie über den Abschluss einer Elementarschadenversicherung nachdenken.

PLUS von AXA Das PLUS für Kunden von AXA

AXA engagiert sich schon seit Jahren in der Erforschung von Extremwetterereignissen und der Eindämmung von Schäden mithilfe von Prognosetechniken und Verhütungsmaßnahmen. Diese Kompetenz spiegelt sich in den Versicherungslösungen von AXA wieder – denn nur der richtige Versicherungsschutz bietet Sicherheit in stürmischen Zeiten.

So ist in der BOXflex Hausratversicherung Ihr Hausrat gegen die Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel sowie Einbruchdiebstahl und sogar Schneedruck, (Dach)-Lawinen und naturbedingter Erdrutsch gut versichert. Mit dem zusätzlichen Elementarbaustein können Sie sich gegen die weiteren wichtigen Risiken Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben und Vulkanausbruch absichern. Nutzen Sie diese Möglichkeit! Hier erfahren Sie mehr über die Leistungen der BOXflex Hausratversicherung und dem Elementarbaustein.

 
Mit dem Elementarbaustein in der BOXflex Wohngebäudeversicherung von AXA ist Ihr Wohneigentum darüber hinaus noch gegen die weiteren Gefahren wie Überschwemmung des versicherten Grundstücks, Rückstau und naturbedingter Erdfall/-rutsch abgesichert. Hier erfahren Sie mehr über die Leistungen der BOXflex Wohngebäudeversicherung.

Eventuelle Schäden an Ihrem Auto durch Überschwemmung sind in der Teilkaskoversicherung der Kraftfahrtversicherung von AXA versichert. Mehr dazu erfahren Sie unter AXA.de.

Melden Sie Ihre Schäden umgehend, denn nur durch schnelles Handeln kann eine Vergrößerung des Schadens verhindert werden. Darüber hinaus steht Ihnen bei versicherten Überschwemmungsschäden unser bundesweites Netzwerk von Sanierpartner aus dem schadenservice360° Haus zur Verfügung. Unsere Partner sind Spezialisten für Trocknung und auch die Wiederherstellung der beschädigten Gebäudebestandteile. Informationen zu Leistungen und eine schnelle Schadenmeldung finden Sie unter AXA.de.


Die Bundesländer und die deutschen Versicherer haben das Risiko erkannt.

Gegen Elementarschäden gibt es keine Versicherungspflicht. Daher sollte sich jeder über das Risiko klar werden und im eigenen Interesse entsprechend vorsorgen. Aus diesem Grund gibt es seit 2008 Initiativen einzelner Bundesländer in Zusammenarbeit mit dem Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. Ziel ist es, durch diese Initiativen Bürger auf die Wichtigkeit der Eigenvorsorge durch eine entsprechende Elementarschadenversicherung hinzuweisen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu einigen beispielhaften Initiativen auf Länderebene:

Weitere Elementarschadenkampagnen finden Sie hier.

Auch beim Wetter kann uns die moderne Technik ein wenig helfen – nicht es zu ändern, sondern sich davor zu schützen:


Damit sind Sie Unwettern einen Schritt voraus.

  • Zum Beispiel mit der App „Wetter Warner“, die zuverlässig das Wetter zeigt und vor Unwettern warnt. Hier finden Sie diese App.
  • Wenn Sie über kein Smartphone verfügen, dann bietet der Deutsche Warndienst eine gelungene Alternative – Wetterwarnungen via SMS. Hier können Sie sich dafür anmelden.
  • Im Internet finden Sie aktuelle Unwetterwarnungen, Hintergrundinformationen und Wetterentwicklungen zum Beispiel auf www.unwetter.de.
  • Und wie man sich vor Schäden in den eigenen vier Wänden schützen kann, erfahren Sie im virtuellen Haus von AXA! 
Übrigens: AXA engagiert sich auch in vielfältigen Projekten zu Klimawandel und Hochwasserschutz, wie zum Beispiel im: 

  • HochwasserKompetenzCentrum (www.hkc-koeln.de): Eine Zusammenführung von Wissenschaft und Praxis für ganzheitlichen Hochwasserschutz. Hier werden Studien zu nachhaltigem und praxisgerechtem Umgang mit dem Thema Hochwasser erstellt.
  • Finanz-Forum Klimawandel (www.cfi21.org): Das Projekt CFI dient der Entwicklung und Koordination des forschungspolitischen Dialoges zwischen dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Vertretern der Finanzwirtschaft (Finanz-Forum: Klimawandel) sowie der Realwirtschaft. Der Dialog ist ein zentraler Beitrag der “Hightech-Strategie zum Klimaschutz” der Bundesregierung.
  • Climate Service Center (CSC) (www.climate-service-center.de): Hier wird Wissen aus der Klimaforschung praxisorientiert aufbereitet und Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie einer breiten Öffentlichkeit vermittelt.
Rechtliche Hinweise
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