Die englische Abkürzung ESG setzen sich aus den Wörtern Environmental, Social und Governance zusammen. Fonds mit ESG-Strategie berücksichtigen damit
- ökologische Aspekte (E = Environment)
- soziale Ansprüche (S = Social)
- Fragen der Unternehmensführung (G = Governance)
Die ESG-Kriterien sind ein Bewertungssystem, das Unternehmen und deren Nachhaltigkeitsperformance bewertet. Nachhaltigkeit ist also kein reines Umweltthema, sondern umfasst auch den Umgang eines Unternehmens mit seinen Mitarbeitern, die Achtung der Menschenrechte und die Grundsätze guter Unternehmensführung.
Unternehmen mit höheren ESG-Kriterien gelten als nachhaltiger, da sie umweltbewusste Praktiken, soziale Verantwortung und eine transparente Unternehmensführung fördern.
Um nachhaltige Finanzprodukte transparenter und vergleichbarer zu machen, hat die EU im März 2021 die sogenannte Offenlegungsverordnung erlassen. Sie klassifiziert Geldanlagen (z. B. Fonds) anhand ihres Nachhaltigkeitsgrades in drei Kategorien.
Unabhängig von der jeweiligen Einstufung muss für jedes Finanzprodukt offengelegt werden, ob und wie Nachhaltigkeitskriterien bei der Kapitalanlage berücksichtigt werden.