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AXA Pressemitteilung

AXA Vorsorge Report zeigt wachsenden Vorsorgedruck: 61 Prozent der Gen-X-Frauen können nicht mehr fürs Alter sparen 

05.05.2026

Studien, Altersvorsorge

  • Jede dritte Frau (34 Prozent)  befürchtet, ihren Lebensstandard im Alter nicht halten zu können (Männer 29 Prozent).
  • Die Angst vor Altersarmut ist unter Frauen mit 31 Prozent deutlich stärker verbreitet als unter Männern (23 Prozent).
  • Vier von zehn Frauen (39 Prozent) gehen davon aus, über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus arbeiten zu müssen, obwohl sie das nicht möchten.
  • 61 Prozent der Frauen der Gen X (geb. 1965-1980) würden gerne mehr für den Ruhestand sparen, können es sich aber finanziell nicht leisten. Bei den Männern dieser Altersgruppe sind es 55 Prozent.

Die Sorge um die finanzielle Absicherung im Alter bleibt insbesondere bei Frauen hoch – und zeigt sich in vielen Bereichen deutlicher als bei Männern. Rund vier von zehn Frauen (42 Prozent) gehen davon aus, dass sich ihre Lebensqualität im Ruhestand verschlechtern wird. 

Gleichzeitig gibt mehr als jede dritte Frau (38 Prozent) an, aktuell gar nicht für die Altersvorsorge zu sparen – bei Männern sind es 32 Prozent. Das zeigt der neue AXA Vorsorge Report, eine nach Alter und Geschlecht repräsentative Befragung, für die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im März 2026 2.044 Personen online befragt hat. 

Besonders ausgeprägt ist die Angst vor finanziellen Einschnitten: Rund jede dritte (34 Prozent) Frau befürchtet, ihren Lebensstandard im Alter nicht halten zu können (Männer: 29 Prozent). Auch die Angst vor Altersarmut ist unter Frauen mit 31 Prozent deutlich stärker verbreitet als unter Männern (23 Prozent).

Generation X: Zwischen Vorsorgelücke und steigenden Sorgen

Besonders unter Druck steht die Generation X – also die heute 46- bis 61-Jährigen und damit die künftige Rentnergeneration nach den Babyboomern. Rund jede zweite Frau in dieser Altersgruppe (49 Prozent) erwartet eine sinkende Lebensqualität im Ruhestand. Gleichzeitig fürchten 37 Prozent der Frauen dieser Generation Altersarmut, bei den Männern sind es 31 Prozent.

Hinzu kommt: 61 Prozent der Frauen der Gen X würden gerne mehr für den Ruhestand sparen, können es sich aber finanziell nicht leisten. Bei den Männern dieser Altersgruppe sind es 55 Prozent. Zum Vergleich: Bundesweit liegt die Zustimmung zu dieser Aussage bei 50 Prozent. 

Auch beim erwarteten Renteneintritt zeigt sich ein Unterschied: Während rund jede zweite Frau der Gen X (51 Prozent) davon ausgeht, mit 67 Jahren in Rente gehen zu können, sind die Männer dieser Generation deutlich pessimistischer. Nur 41 Prozent rechnen mit einem Renteneintritt zum regulären Alter, 14 Prozent gehen davon aus, erst mit 70 Jahren oder später in den Ruhestand zu gehen.

Finanzielle Planung: Männer kalkulieren – Frauen verzichten 

Beim Blick auf die konkrete Ruhestandsplanung zeigen sich ebenfalls Unterschiede: 38 Prozent aller Männer haben ihren finanziellen Bedarf im Alter bereits berechnet, bei den Frauen sind es nur 28 Prozent. 

Gleichzeitig geben 54 Prozent aller Frauen an, dass sie zwar gerne mehr vorsorgen würden, dies aber aus finanziellen Gründen nicht können (Männer: 46 Prozent). Diese Diskrepanz spiegelt sich auch im Alltag wider: 22 Prozent der Frauen sagen, sie würden bereits heute auf so vieles verzichten, dass weiteres Sparen nicht möglich ist – bei den Männern sind es 16 Prozent.

„Während viele Männer ihre Altersvorsorge aktiv und eigenverantwortlich gestalten, stoßen Frauen deutlich häufiger an finanzielle Grenzen. Niedrigere Einkommen und geringere Spielräume im Alltag führen dazu, dass viele von ihnen schlicht nicht die Möglichkeit haben, mehr in ihre Altersvorsorge zu investieren. Mein Appell an alle Frauen lautet trotzdem: Investieren Sie so früh wie mögliche das, was Sie können. Selbst wenn nur kleine Beträge zur Verfügung stehen, leisten Sie damit einen wertvollen Beitrag für die Absicherung im Alter“, so Leonie Kulik, Leiterin des Strategieprogramms Lebensversicherung bei AXA in Deutschland. 

Unterschiedliche Wege zur Absicherung im Alter

Männer setzen häufiger auf zusätzliche Einkommensquellen: 30 Prozent planen, im Alter auch von Vermögen wie Immobilien oder Kapitalanlagen zu leben – bei Frauen sind es 21 Prozent. Zudem sehen sich Männer (23 Prozent) öfter selbst in der Verantwortung, durch private Vorsorge für das Alter vorzusorgen als Frauen (15 Prozent).

Frauen hingegen setzen stärker auf ein gemeinsames Verantwortungsmodell: Jede dritte Frau (33 Prozent) sieht den Staat, Unternehmen und Bürger:innen gleichermaßen in der Pflicht, eine ausreichende Altersvorsorge zu ermöglichen (Männer: 29 Prozent).

Arbeiten im Alter: Zwischen Wunsch und Notwendigkeit

Rund vier von zehn Frauen (39 Prozent) gehen davon aus, über das gesetzliche Renteneintrittsalter hinaus arbeiten zu müssen – obwohl sie das eigentlich nicht möchten. Unter den Männern liegt dieser Wert bei 34 Prozent. Gleichzeitig kann sich jede vierte Frau (25 Prozent) vorstellen, freiwillig länger zu arbeiten – bei Männern sind es 29 Prozent.

Über den AXA Vorsorge Report 

Für den Vorsorge Report hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag von AXA 2.044 Personen in Deutschland online befragt. Die Ergebnisse der Befragung zwischen dem 18. und 20. März 2026 sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Auf einen Blick

Pressedokumente

AXA Pressemitteilung 10.03.2026: AXA Präventionsreport: Brandrisiko wird unterschätzt (PDF, 700 KB)

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