Wissenswertes zu Reiseimpfungen



Die große Reise steht bevor und Sie möchten im Trubel der letzten Vorbereitungen nicht den Überblick verlieren? Fangen Sie frühzeitig mit der Planung an und machen Sie sich am besten eine To-Do-Liste, die Sie nach und nach abarbeiten.

Ein wichtiger Punkt auf der To-Do-Liste ist, wie man sich am besten schützt. Ein Risiko bei Auslandsreisen sind Infektionskrankheiten, die von Land zu Land unterschiedlich sind. Gegen viele kann man sich vorab impfen lassen. Planen Sie beispielsweise eine Reise in die tropischen Regionen von Südamerika oder Afrika, sollten Sie sich spätestens zehn Tage vor Einreise gegen Gelbfieber impfen lassen. Verreisen Sie bevorzugt in heimischen Regionen (bspw. Süddeutschland oder Österreich), empfiehlt sich eine Impfung gegen Zeckenbisse.


Für einen ausreichenden Impfschutz gilt es verschiedene Aspekte zu beachten:

  • Nutzen Sie die Gelegenheit und prüfen Sie Ihren gesamten Impfstatus. In einigen Ländern sind auch Krankheiten wie Kinderlähmung, die in Deutschland sehr selten sind, noch punktuell verbreitet. Dies gilt beispielsweise für einige Länder Afrikas (z.B. Nigeria, Somalia und Niger) sowie Asiens (z.B. Indien, Pakistan, Afghanistan und Bangladesch).
  • Ihr Hausarzt hilft Ihnen bei der Orientierung: Informationen, ob und welche Reiseimpfung für das entsprechende Land notwendig sind, erhält man direkt vom Hausarzt oder beim Tropeninstitut. Auf den Länderinformationsseiten des Auswärtigen Amtes gibt es zudem eine erste Einschätzung.
  • Planen Sie Ihre notwendigen Impfungen sorgfältig und frühzeitig: spätestens vier Wochen vor Reisebeginn sollte die letzte Impfung abgeschlossen sein.

Prüfen Sie, welche Leistungen von Ihrer Krankenversicherung gedeckt sind – und welche Zusatzleistungen sinnvoll sein können:

  • Vorsorgeleistungen ihrer gesetzlichen Krankenkasse prüfen: Viele gesetzliche Krankenkassen erstatten Impfungen und Malariaprophylaxe für den privaten Auslandsurlaub.
  • Im Ausland gelten andere Bedingungen: Prüfen Sie, ob Sie über einen ausreichenden Versicherungsschutz im Krankheitsfall verfügen und nehmen Sie eine Kopie Ihrer Versicherungsunterlagen mit auf die Reise, um im Notfall Ihren Versicherer schnell kontaktieren zu können.
  • Langzeitreisende sollten sich speziell absichern: Für Reisen, die länger als 8 Wochen dauern, empfiehlt es sich eine Langzeitauslandskrankenversicherung abzuschließen, da die meisten Auslandskrankenversicherungen nur einen vorrübergehenden Zeitraum abdecken, besonders bei Reisen außerhalb Europas. Manche Länder setzen eine Langzeitauslandskrankenversicherung sogar für eine Einreise voraus, wie zum Beispiel Kuba.
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