So bereiten Sie Ihren Garten auf den Winter vor




Schneiden Sie Pflanzen zurück.

Welche Temperaturen für die verschiedenen Zimmer einer Wohnung oder eines Hauses als ideal empfunden werden, ist von Person zu Person unterschiedlich. Dennoch gibt es ein paar Richtwerte, an die Sie sich halten können:  Für Wohnräume ist eine Temperatur von rund 20 Grad Celsius empfehlenswert. Im Bad oder im Kinderzimmer darf es auch gerne etwas wärmer sein: 22 Grad Celsius ist hier eine gute Temperatur. Im Schlafzimmer oder in der Küche darf die Temperatur auch unter 20 Grad Celsius liegen – 15 oder 16 Grad Celsius werden hier empfohlen.Für das Beschneiden der Bäume und Sträucher eignet sich die kühle Jahreszeit, da kein Laub mehr an den Ästen ist und die Pflanzen nicht mehr austreiben. Achten Sie jedoch darauf, dass die Temperaturen nicht unter null Grad sinken bzw. dass es keinen Frost gibt, sonst können die Pflanzen durch Eisbildung an den offenen Schnittstellen platzen.


Graben Sie die Zwiebel von frostempfindlichen Pflanzen aus.

Da die Knollen von Gladiolen oder Dahlien sonst Schaden nehmen, empfiehlt es sich, sie in einem dunklen, kühlen und trockenen Raum, wie dem Keller oder Abstellraum, zu lagern, um sie im Frühling erneut und unversehrt einpflanzen zu können.


Holen sie Kübelpflanzen ins Haus.

Nicht winterharte Pflanzen wie Fuchsien, Rosmarin oder Bleiwurz sollten drinnen, idealerweise etwa in Kellerräumen oder kühlen Hausfluren, überwintern, sodass sie vor Frost geschützt sind. Informieren Sie sich beim Gärtner Ihres Vertrauens oder online, welche Pflanzen besser an einem hellen oder dunklen Platz überwintern sollten. Vergessen Sie jedoch nicht, die Pflanzen von Zeit zu Zeit zu gießen. Eine Hinzugabe von Dünger ist in den Wintermonaten jedoch nicht notwendig.


Schützen Sie offene Flächen vor der Kälte.

Am besten eignet sich dazu Rindenmulch, den Sie unter Sträucher oder Hecken locker auf die Erde geben. So bleibt der Boden darunter locker und fruchtbar und es wird verhindert, dass der Boden oder das Beet von der Kälte austrocknet. Expertentipp: Mischen Sie dem Rindenmulch Hornspäne oder Hornmehl bei. So reduzieren Sie das Risiko, dass der Boden durch im Mulch enthaltene Gerbsäuren oder antibiotische Wirkstoffe geschädigt wird. Und noch einen weiteren Vorteil hat der Rindenmulch: Viele kleine Bodenlebewesen finden im Mulch Nahrung und Schutz vor der Kälte.


Verpassen Sie Ihrem Rasen den letzten Schnitt.

Vor dem ersten Frost sollte Ihr Rasen winterfest gemacht werden, indem Sie ihn rund einen halben Zentimeter kürzer schneiden, als Sie es sonst tun. Ideal ist eine Rasenhöhe von rund 4 Zentimetern. Bei dieser Länge vermeiden Sie, dass der erste Schnee die Grashalme plattdrückt und sich darunter Schimmel oder Pilze ausbreitet, die dem Rasen nachhaltig schaden können.


Machen Sie sich Gedanken, wie Sie Ihren Garten in den Wintermonaten gestalten.

Denn es gibt durchaus einige Pflanzen, die im Winter blühen und schöne Farbakzente im Garten setzen. Dazu gehören zum Beispiel der Winter-Schneeball, die Christ- und Lenzrose. Auch immergrüne Pflanzen wie Kirschlorbeer, Buchsbaum oder Efeu mischen die Tristesse im winterlichen Garten auf und sind dabei robust und pflegeleicht.

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