Heute schon an morgen denken!

Heilfürsorge und Anwartschaft als Basis für beste Versorgung in der Zukunft


Wer sich bereits als junger Beamter gegen die steigenden Krankenkosten im Alter absichert, profitiert finanziell davon, denn mit einer Anwartschaftsversicherung lässt sich der Gesundheitszustand von heute einfrieren.
 
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Einstieg in den Öffentlichen Dienst geschafft – dann kann es ja beruflich so richtig losgehen! Welche interessanten Aufgaben in der Inneren und der Äußeren Sicherheit in den nächsten Jahren anstehen, wird sich zeigen – es bleibt also spannend. Dass die gesundheitliche Absicherung top sein muss, ist selbstverständlich. Aber reicht die Fürsorgepflicht des Dienstherren auch wirklich in allen Fällen aus – und was hat es mit Begriffen wie Beihilfe, Heilfürsorge und Anwartschaft eigentlich auf sich? Eines ist klar: Wer sich frühzeitig um eine passende, private Absicherung kümmert, wird später belohnt!


Jung und gesund – alt und krank?

Schon klar – wer gerade erst am Anfang seiner beruflichen Laufbahn steht, macht sich noch keine großen Gedanken, wie es in 20 oder 30 Jahren um seine Gesundheit und um die damit zusammenhängende Versorgung aussieht. Schon mal vorweg: Als junger Beamter im Sicherheitsbereich haben Sie die Möglichkeit, Ihren derzeitigen Gesundheitszustand sozusagen zu „konservieren“. Ja, im Ernst – mit einer Anwartschaftsversicherung steigen Sie zu Pensionsbeginn mit Ihrem derzeitigen Gesundheitszustand in die private Krankenversicherung ein. Das glauben Sie nicht?

Also, wenn ein Beamter nicht gut abgesichert ist – wer dann?

Das stimmt schon, als Beamter genießt man einige Vorzüge – muss aber auch mit so manchen Eigenheiten umgehen, die ein Angestellter in der Privatwirtschaft so nicht kennt. Dazu zählen auch die Besonderheiten bei der Krankenversicherung. Als Beamter ist man über die Fürsorgepflicht seines Dienstherrn „versichert“ – wobei Bund und Länder aber keinen Arbeitgeberzuschuss zu den Beiträgen bezahlen und die Versorgung je nach Landesregierung unterschiedlich sein kann. Klingt auf den ersten Blick nach Nachteil – ist es aber keineswegs, da die Beamtenbeihilfe einen Teil der Behandlungskosten übernimmt, der Beamte nur den verbleibenden Eigenanteil versichern muss und dadurch von einer günstigen Prämie profitiert.

Solche Versicherungen nennen sich „Beihilfetarife“. Tja, und dann gibt es noch die sogenannte „Heilfürsorge“ für Berufsgruppen, die besonderen Risiken und Gefahren ausgesetzt sind – wie ja auch die Beamten der Inneren und Äußeren Sicherheit. Mehr zur Heilfürsorge später – mehr zu den Berufsbildern der Polizei oder der Feuerwehr finden Sie gleich hier.


Nicht nur Unfälle werfen Beamte aus der Bahn ...

Unfälle während der Dienstzeit sind im Sicherheitsbereich keine Ausnahmen. In diesen Fällen übernimmt der Dienstherr im Rahmen der Heilfürsorge die Kosten für notwendige Behandlungen. Auch bei Krankheit muss der aktive Beamte nichts aus eigener Tasche zahlen. Vom Leistungsumfang entspricht dies in etwa den Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherungen – Zuzahlungen für Zahnersatz etc. werden auch von der Heilfürsorge nicht vollständig übernommen. Mit der Pensionierung wandelt sich der Anspruch auf Heilfürsorge in den auf Beihilfe um – das bedeutet, dass der pensionierte Beamte die „Restkosten“ durch eine private Krankenversicherung abdecken muss.


Und genau hier können Probleme entstehen – denn mit zunehmendem Alter kommen die einen oder anderen gesundheitlichen Probleme auf. Hoher Blutdruck, Herzkrankheiten, Diabetes, Depressionen etc. stellen sich oft ab 40 ein und können dazu führen, dass Versicherungen bei Pensionsantritt Anträge auf Krankenversicherungen, nur mit hohen Zuschlägen annehmen oder gewisse Krankheiten vollständig von den Leistungen ausschließen.


Und da wären wir wieder bei den „Anwartschaftsversicherungen“. Diese können bereits in jungen Jahren abgeschlossen werden und ruhen, bis sie benötigt werden. Die Beiträge während der Anwartschaft sind gering – in einem Spezialtarif für Bundespolizei, Polizei und Berufsfeuerwehr sogar nur ein Euro im Monat. Sie sehen: Ihren Gesundheitszustand zu konservieren funktioniert – zumindest bei der Versicherung ...



Auf den Punkt gebracht – Beihilfe, Heilfürsorge und Anwartschaft

Die Heilfürsorge übernimmt bei aktiven Beamten, die besonderen Risiken ausgesetzt sind – also jenen der Inneren und Äußeren Sicherheit – die vollständige Absicherung im Krankheitsfall – mit vergleichbaren Leistungen wie die gesetzliche Krankenversicherung bei Angestellten.


Die Beihilfe ersetzt bei Eintritt in den Ruhestand die Heilfürsorge. Diese übernimmt nicht mehr die komplette Zuzahlung wie die Heilfürsorge – die Höhe ist abhängig vom Dienstherren. Dadurch entsteht eine Lücke – die sogenannten Restkosten – welche der pensionierte Beamte durch eine private Krankenversicherung schließen muss. 


Die Anwartschaft ist die perfekte Form der Absicherung, um bei Pensionseintritt eine Lücke zwischen Heilfürsorge und Beihilfe nicht aufkommen zu lassen. Der Beamte schließt schon früh – am besten bereits bei Eintritt in den Öffentlichen Dienst – eine Anwartschaftsversicherung ab. Mit dem Abschluss erwirbt er das Recht, zu einem späteren Zeitpunkt garantiert in die private Krankenversicherung aufgenommen zu werden – und zwar mit dem Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Eine neuerliche Gesundheitsprüfung ist nicht vorgesehen und während der Anwartschaft aufkommende Krankheiten und deren Folgen sind ebenso mitversichert.



... und auch das sollten Sie noch wissen:

Pflegebedürftigkeit kann auch den härtesten Beamten treffen. Daher sollten Sie sich unbedingt zusätzlich zur Pflegepflichtversicherung (PVB) über eine entsprechende private Pflegevorsorgeversicherung informieren. Mehr über die Pflegevorsorgeversicherung erfahren Sie hier.

Jetzt kennen Sie sich aus und wissen, auf welche „Leistungen“ Ihres Dienstherren Sie bauen können. Sichern Sie sich jetzt schon für die Zukunft ab und nehmen Sie Ihre Gesundheit mit!!




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Als Spezialist für den Öffentlichen Dienst lohnt es sich, unsere Tarife und Leistungen zu vergleichen. Im Vordergrund steht bei der DBV ein speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmtes Paket aus Produkten, Services, Beratung und Betreuung.

Einen Rundumschutz leistet der perfekte DBV-Mix mit der Beihilfeergänzung bzw. der speziellen Anwartschaftsversicherung, der Risiko-Unfallversicherung, Dienst-/Berufsunfähigkeitsversicherung, sowie Privathaftpflicht inkl. Dienst- und Vermögensschadenhaftpflicht. Weitere Informationen über die Produkte und Leistungen finden Sie hier.

Auf jeden Fall ist es für Heilfürsorgeberechtigte ratsam, bereits in jungen Jahren den Gesundheitszustand mit einer Anwartschaftsversicherung zu sichern. Weitere Informationen finden Sie hier.


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