Kratzer, Beulen und Dellen – was kann Smart Repair?

Kleinere Beulen, Dellen oder Steinschläge in der Windschutzscheibe stellt mache vor ein finanzielles Problem – denn Karosserieteile auszutauschen, kann schon mal eine Menge  Geld kosten. Eine Alternative zum Austausch von leicht beschädigten Kfz-Teilen bietet das sogenannte „Smart Repair“.

Das Prinzip von Smart Repair ist einfach und leicht nachvollziehbar – es werden lediglich die beschädigten Stellen ausgebessert und das zumeist in einer sehr guten Qualität. Am Schluss weist kaum noch etwas darauf hin, dass dort mal ein Schaden war. Das ist durchaus sinnvoll, denn Sie würden doch auch nicht den gesamten Wohnzimmer-Parkett austauschen, wenn in einer Ecke ein Kratzer ist? Die Stelle wird abgeschliffen und neu versiegelt – und gut ist es ...




Unfälle und Beschädigungen – des einen Leid, des anderen Freud

In Deutschland ereignen sich im Jahr in etwa 2,4 Millionen Kfz-Unfälle. Ist die Folge des Unfalls nicht gerade einen Totalschaden, wird das Fahrzeug repariert und wieder instandgesetzt. Zieht man von den ca. 20 Milliarden Euro – die von den Versicherungen im Jahr 2014 im Bereich der Kfz-Versicherung geleistet wurden – Zahlungen für Diebstähle oder Totalschäden ab, bleibt noch immer ein enormer Betrag übrig, den sich die deutschen Reparaturwerkstätten teilen. Ohne Unfallschäden wären viele Kfz-Werkstätten und Ersatzteillieferanten kaum überlebensfähig.


Austauschen oder reparieren?

Bei größeren Schäden stellt sich diese Frage erst gar nicht. Ist zum Beispiel die gesamte Motorhaube oder ein Kotflügel total verbeult, müssen Neuteile verbaut werden. Handelt es sich jedoch nur um einen kleinen Kratzer in der Stoßstange – wie man ihn des Öfteren vorfindet, wenn man zu seinem geparkten Auto zurückkommt – muss nicht das ganze Teil ausgetauscht werden. In solchen Fällen kann man durch eine Reparatur Kosten sparen. Wenn die Reparatur fachmännisch ausgeführt wird, ist danach kaum noch etwas von der Beschädigung zu sehen. Es lohnt sich mit Sicherheit, bei kleineren Beulen, Dellen oder Kratzern zuerst zu einem Smart Repair Fachbetrieb zu fahren und dort die Möglichkeiten zu besprechen – denn auch Smart Repair hat Grenzen.

Besonders lohnenswert ist es, vor dem Verkauf oder der Rückgabe eines Leasingfahrzeugs ein paar Euro in Smart Repair zu investieren. Ein Fahrzeug ohne Schrammen und Kratzer bringt einfach mehr Geld im Verkauf und weniger Probleme bei der Rückgabe eines Leasing-Fahrzeugs.

Auch in Bezug auf die Versicherung kann sich die Smart Repair-Methode lohnen, denn dadurch kann es möglich sein, dass zum Beispiel der Selbstbehalt nicht eingefordert oder verringert wird und keine Rückstufung in der Schadensfreiheitsklasse erfolgt.

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Mobil bleiben und von Premium-Leistungen profitieren

Mit der Kfz-Versicherung mobil komfort von AXA und dem neuen Baustein Premium-Schutz profitieren Sie von wertvollen Zusatzleistungen – unter anderem von den folgenden:
  • Smart-Repair bei Kleinschäden: Einmal jährlich bis zu einem Reparaturaufwand von 200 Euro mit einer Selbstbeteiligung von 50 Euro ohne Rückstufung in der Schadensfreiheitsklasse
  • Sachen, die nicht zum Fahrzeug gehören, z.B. Hausratgegenstände, sind im Auto bis 1.000 Euro Gesamtwert versichert
  • Verlängerung der Neupreis- und Kaufwertentschädigung bei Totalschäden und
    Diebstahl auf insgesamt je 3 Jahre
  • Telefonische Erstberatung durch einen Rechtsanwalt rund um das Fahrzeug
Mit dem Premium-Schutz kann bei Kleinschäden an der Karosserie des Pkw die Schadenbeseitigung durch das Smart-Repair-Verfahren bei den Smart-Repair-Partnern von AXA gewählt werden. Das Smart-Repair-Verfahren ist ein speziell auf kleine, lokal begrenzte Schäden spezialisiertes Reparaturverfahren. Es stellt eine professionelle und kostengünstige Reparatur von Kleinschäden dar.

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Das alles leistet Smart Repair

Unter Smart Repair werden Reparaturmethoden zusammengefasst, die zur Beseitigung von Kleinschäden angewendet werden. Mit diesen Verfahren können zum Beispiel kleine Beulen und Dellen aus dem Blech gedrückt bzw. herausgezogen werden, kleinere Kratzer oder Macken im Lack ausgebessert und Schäden an Kunststoffteilen so behandelt werden, dass sogar die Oberflächenstruktur an den Original-Kunststoff angeglichen wird.

Kleinere Lackschäden:
Mittels einer sogenannten „Spot-Lackierung“ oder Aufbringen von Lack mit einer Airbrush-Pistole können Kratzer etc. ausgebessert werden. Dabei sollten die behandelten Stellen möglichst klein gehalten werden – höchstens Handtellergroß. Kritische Stellen für eine derartige Behandlung sind sogenannte „liegende“ Flächen (zum Beispiel die Motorhaube oder das Dach), dort können durch Lichtspiegelungen die reparierten Stellen sichtbar werden.                                            

Zerkratzte oder eingerissene Kunststoffstoßstangen:
Mit der Smart Repair-Methode können Risse bis ca. 10 cm Länge und Löcher bis ca. 3 cm im Durchmesser mit Heißluft verschweißt, gespachtelt, geschliffen und lackiert werden.

Dellen im Blech:
Durch spezielle Hebeltechniken sind die Smart Repair-Spezialisten imstande, Dellen aus dem Blech zu drücken, ohne dass eine Nachlackierung notwendig ist. Sind jedoch Lackschäden oder Kanten an der Delle vorhanden, ist es nicht möglich, die Delle auf diese Art und Weise zu beseitigen.

Löcher in den Verkleidungen, im Armaturenbrett oder in den Sitzen:
Löcher in Kunststoffteilen werden mit einer speziellen Füllmasse aufgefüllt und der Farbe der Kunstoff-Umgebung angepasst. Die Struktur des Armaturenbretts oder der Kunststoffverkleidung wird mit Strukturpapier oder Spritzmasse angeglichen. Löcher und Einrisse an Leder- oder Stoffsitzbezügen werden mit speziellem Reparaturmaterial aufgefüllt. Generell dürfen die schadhaften Stellen nicht zu großflächig sein.

Steinschlagschäden in der Windschutzscheibe:
Ein spezielles Kunstharz wird mit einem Injektor auf die beschädigte Stelle aufgebracht, das mithilfe einer UV-Lampe transparent aushärtet und die Stelle verschließt. Der Steinschlag darf dabei nicht größer als ca. eine 2-Euro-Münze sein und darf sich nicht im Sichtfeld des Fahrers befinden.

Unser Tipp:
Smart-Repair ist grundsätzlich zu empfehlen, da sich Kleinschäden dadurch kostengünstig beheben lassen und das auch bei der Versicherung Vorteile bringen kann. Dadurch kann Ihr Selbstbehalt geschont und eine mögliche Rückstufung in einen andere Schadensfreiheitsklasse verhindert werden. Wichtig ist darüber hinaus, vor der Reparatur die Schäden zu dokumentieren – am besten einfach ein paar Fotos mit dem Smartphone schießen – und auch das Ergebnis zum Vergleich zu fotografieren. Das könnte bei einer eventuellen Reklamation hilfreich sein.

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