Altersvorsorge für Frauen: Rechtzeitig und richtig handeln!

Mit Checkliste


Frauen nehmen sich mehr Zeit für die Erziehung der Kinder, arbeiten der Familie zuliebe häufiger in Teilzeitjobs und sind zudem öfter als Männer in Branchen beschäftigt, in denen ein geringer Lohn gezahlt wird. Viele von ihnen haben deshalb nur eine kleine Rente zu erwarten oder werden im Alter auf die Grundsicherung  angewiesen sein - wenn sie nicht vorher etwas für ihre finanzielle Absicherung im Alter tun.

Das „Schreckgespenst“ der Altersarmut geistert bereits durch Medien und Köpfe. Nicht ohne Grund: Schon heute leben rund 10 Prozent der deutschen Rentnerinnen unter der Armutsgrenze. Je früher Frauen sich deshalb mit dem Thema beschäftigen und vorsorgen, umso besser! Die wichtigsten Fakten dazu haben wir hier für Sie zusammengetragen.


Die Höhe der zu erwartenden gesetzlichen Rente hängt davon ab, wie lange und wie viel in die Rentenkasse eingezahlt wurde. Je mehr und je länger eine Frau während ihres Arbeitslebens eingezahlt hat, desto mehr Rente bekommt sie. Gerechnet wird in Entgeltpunkten. Als Arbeitnehmer bekommt man derzeit auf seinem Rentenkonto je einen Punkt gutgeschrieben, wenn man mit seinem jährlichen Gehalt im Bundesdurchschnitt liegt. Verdient man weniger, erhält man entsprechend weniger als 1 Punkt, verdient man mehr, so erhöht sich die Punktegutschrift auf über 1 Punkt.

Entgeltpunkte haben einen Wert. In den alten Bundesländern bekommt man pro Punkt 28,14 Euro, in den neuen Bundesländern 25,74 Euro Rente ausbezahlt (Stand: Juli 2013). Die „verdienten“ Entgeltpunkte werden zum Rentenbeginn mit dem Rentenwert multipliziert und ergeben so die Altersrente. Liegt der tatsächliche Renteneintritt vor oder nach der Regelaltersgrenze, so verringert bzw. erhöht sich die Altersrente entsprechend. Wenn Sie mindestens 27 Jahre alt sind und bereits fünf Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben, erhalten Sie von der Deutschen Rentenversicherung jährlich einen Überblick über die zu erwartenden Zahlungen.

Von der Rente wünschen sich die meisten Menschen eine Sicherung ihres bisherigen Lebensstandards. Dieser Wunsch jedoch hat mit der Wirklichkeit oft nicht mehr viel gemein, vor allem wenn man nicht über Jahrzehnte Vollzeit gearbeitet hat, einen guten Verdienst hatte oder selbst ausreichend privat vorgesorgt hat. So ist der Blick auf das eigene Rentenkonto oft eher ernüchternd. Vor allem für Frauen – insbesondere Alleinerziehende, Geschiedene, Minijobberinnen oder Mütter, die sich für die Familienarbeit entschieden haben.

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Rentenvorsorge: Schließen Sie Versorgungslücken und nutzen Sie Ihre Vorteile!

Bei Fragen zu Ihrer Altersvorsorge hilft Ihnen AXA mit einer umfassenden, persönlichen Beratung und einem umfangreichen Angebot. So können Sie Ihren Lebensstandard im Alter zum Beispiel mit der BasisRente, einer PrivatRente oder über die betriebliche Altersvorsorge finanziell absichern.

AXA bietet Ihnen attraktive Lösungen in allen drei Altersvorsorgeschichten (Basis- und Zusatzversorgung, sowie Kapitalanlageprodukte) und professionelle Konzepte - exakt auf Ihren Bedarf zugeschnitten. Mit den entsprechenden Altersvorsorgelösungen von AXA kommen Sie selbstverständlich auch in den Genuss staatlicher Riester-Zulagen bzw. weiterer Steuervorteile. Mehr zum Thema Vorsorge bei AXA lesen Sie hier. 

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Einmal Teilzeit, immer Teilzeit?

Mehr als zwei Drittel der Mütter in Deutschland arbeiten Teilzeit. Und meist bleiben sie dabei. Von einer Teilzeit- in eine Vollzeitstelle zu wechseln, ist hierzulande mehr als schwer. Führungspositionen in Teilzeit gibt es so gut wie gar nicht. So kommt es, dass die mittleren Einkommen der Frauen in Deutschland im Schnitt um 22 Prozent unter denen der Männer liegen.

Besonders den heute 45- bis 50-Jährigen Frauen droht Altersarmut, wie  eine Rentenstudie der Freien Universität Berlin zeigt. Rund 41 Prozent der westdeutschen und 21 Prozent der ostdeutschen Frauen in diesem Alter müssen mit einer Rente rechnen, die unter der Grundsicherung liegt. Wer etwa 45 Jahre lang auf 400-Euro-Basis gearbeitet hat, kann nur mit einer Auszahlung zwischen 100 – 200 Euro im Monat rechnen.

Tipp:Klären Sie Ihr Rentenkonto. Fehlende Zeiten oder falsche Daten können Ihre Rente schmälern. Je früher Sie sich darum kümmern, umso besser. Später kann es teilweise schwierig werden, die entsprechenden Unterlagen beizubringen. In jeder Stadt gibt es ehrenamtliche Versichertenberater, die Sie kostenlos dabei unterstützen. Hier finden Sie einen Berater in Ihrer Nähe. Und: Wenn Sie Mutter sind, sollten Sie die Anrechnung der Kindererziehungszeiten beantragen.


Private Vorsorge ist meist unabdingbar

Solche Nachrichten sind weniger bedrohlich, wenn Sie sich rechtzeitig Gedanken gemacht und vorgesorgt haben. Je früher Sie anfangen, desto eher kann auch ein kleiner Betrag spätere Erträge und ein besseres Auskommen im Alter sichern. In dieser Tabelle haben wir Ihnen verschiedene Wege und mögliche Varianten der Vorsorge von der Rürup- und Riesterrente über die Betriebsrente bis hin zur privaten Rente aufgezeigt, samt Vor- und Nachteilen für Sie. Im Folgenden können Sie sich die Tabelle herunterladen:

Checkliste Varianten der Vorsorge (PDF, 105 KB)
Allgemein zählt: Sicherheit geht vor Rendite. Achten Sie in jedem Fall auf einen Vertrag mit einem für Sie kalkulierbaren bzw. akzeptablen Risiko. Dafür eignen sich zum Beispiel am besten Anlageformen ohne Investmentfonds, die am Ende zwar mehr Geld versprechen, aber auch unberechenbarer und riskanter sind .

Wenn möglich, kann auch ein Eigenheim zum Teil eine gute Lösung sein – keine Miete mehr zahlen zu müssen, bedeutet eine indirekte Rente. Auch Anlageformen wie Tagesgeld, Festgeld, Banksparpläne oder Sparbriefe eignen sich, Kapital seriös und verlässlich verzinst beiseite zu legen.
Aber nur mit einer Rentenversicherung sichern Sie sich lebenslange Liquidität und finanzielle Sicherheit fürs Alter.

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