
Reisen mit Hund – gut geplant in den Urlaub auf 4 Pfoten
Eine Reise mit Hund sollte im Voraus gut geplant werden. Damit der Hundetransport im Auto, Flugzeug oder Bahn sicher und reibungslos gelingt, haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zusammengetragen. Bonus: eine Checkliste zum Download.
Was ist vor dem Reisen mit Hund zu beachten?
Bestes Reiseziel für das Reisen mit Hund bestimmen
Zuerst muss der Urlaubsort festgelegt werden. Egal, ob Sie wärmere Länder oder den kühlen Norden bevorzugen, wenn Ihr Hund schon älter ist, sollten Sie keine längeren Reisen im Auto oder Flugzeug mehr anstreben. Lange Hundetransporte sind eher anstrengend für ältere Hunde.
Bei der Einreise in ein anderes Land müssen bestimmte Einreisebestimmungen für das Reisen mit Hund eingehalten werden. Für die Einreise in EU-Länder ist vorgeschrieben:
Reisen mit Hund: besser hundefreundlich
Bei der Suche nach einem Hotel, einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus müssen Sie als Erstes darauf achten, dass in der Unterkunft Hunde überhaupt erlaubt sind.
Besonders als hundefreundlich gekennzeichnete Unterkünfte, wie Hundehotels oder Ferienhäuser sollten bevorzugt werden. Denn dort wissen sie einfach, wie Reisen mit Hund geht, haben notfalls auch noch ein Leckerli vorrätig und freuen sich auf Hunde.
Tagesausflüge ans Meer liebt fast jeder Hund. Stellen Sie daher vorher sicher, dass an den Stränden vor Ort Hunde erlaubt sind. Das Reisen mit Hund soll ja allen Spaß machen!
Gefahren vorbeugen
Was, wenn Ihr Hund in einem Hotel oder Ferienhaus etwas kaputt macht? Wer kommt für einen vom Tier angerichteten Schaden auf?
Als Hundebesitzer haften Frauchen und Herrchen in unbegrenzter Höhe. Mit einer Tierhalterhaftpflichtversicherung können Sie sich aber zuverlässig vor den Folgen nicht gewollter Missgeschicke schützen.
Reisen mit Hund: bloß nichts vergessen!
Damit Frauchen und Herrchen nichts Wichtiges von Zuhause vergessen, haben wir eine kleine Checkliste zusammengestellt. Dabei sollten Sie als Allererstes die Reisedokumente des Hundes einpacken, ohne die Ihr Hund sonst gar nicht in ein anderes EU-Land einreisen darf.
Denken Sie vor allem an genügend Verpflegung – und natürlich auch ein paar Leckerchen für zwischendurch. Am besten nehmen Sie das gewohnte Futter von Zuhause in den geplanten Urlaub mit.
Folgende wichtige Utensilien sollten des weiteren in die Hundetasche gepackt werden:
Damit die Reise mit Ihrem Hund stressfrei und sicher abläuft, gibt es viele Dinge zu bedenken. Wir haben Ihnen eine Checkliste zusammengestellt, was bei Einreisen wichtig ist, welche Utensilien auf der Reise nicht fehlen dürfen, und was es beim Hundetransport im Auto und im Flugzeug gesondert zu beachten gilt.
Reisen mit Hund im Auto
Der Urlaub ist gebucht! Ist ein Hundetransport im Auto geplant, bringt das bestimmte Herausforderungen mit sich.
Beim Hundetransport im Auto bedenken: Hunde sind Gewohnheitstiere
Vierbeiner sollten ans Autofahren gewöhnt sein, bevor lange Urlaubsfahrten in die Tat umgesetzt werden. Total neue Situationen mögen sie überhaupt nicht, denn sie sind Gewohnheitstiere. Aus diesem Grund sollten Hundebesitzer ihre Lieblinge vor einer Urlaubsreise im Auto mit dem Autofahren vertraut machen.
Vielleicht ist es hilfreich, die Lieblingsdecke, das Lieblingsfutter und genügend Wasser im Auto dabei zu haben. So hat Ihr Hund in einer ungewohnten Situation etwas Vertrautes, das ihn an sein Zuhause erinnert.
Außerdem sollten die Fahrtstrecken in der Eingewöhnungsphase eher kurz sein und erst mit der Zeit länger werden.
Beim Hundetransport im Auto auch auf der Rückbank: Bitte anschnallen oder ab in die Box!
Wie die Menschen sollte auch der Hund beim Transport im Auto gut gesichert sein. Dafür gibt es verschiedene Sicherheitsmöglichkeiten:
Für große Hunde ist eine Transportbox für den Kofferraum perfekt geeignet. Sollte Ihr Hund in der Box zu Platzangst neigen, ist ein Trenngitter zwischen Kombi-Kofferraum und Rückbank für ihn viel besser geeignet. So kann er sich im Kofferraum mehr bewegen.
Kleine Hunde fahren gerne auf dem sogenannten Hunde-Autositz mit. Die Anbringung ist super leicht, er wird auf einem Rücksitz befestigt. Dann wird der Sicherheitsgurt des Hunde-Autositzes noch mit dem Geschirr des Hundes verbunden und fertig ist das stressfreie Reisen mit Hund!
Für jede Vierbeiner-Größe gibt es außerdem auch einfach nur einen Sicherheitsgurt zu kaufen.
Machen Sie den Sicherheitsgurt nie am Halsband, sondern immer am Geschirr fest. So wird Ihr Hund bei einem Unfall nicht stranguliert oder an der Halswirbelsäule verletzt.
Auf dem Beifahrersitz hingegen sollten Hunde auf keinen Fall sitzen. Wenn der Airbag des Beifahrersitzes bei einem Aufprall aufgeht, könnten sie sich dabei verletzen.
„Gehen Sie vor einer langen Autofahrt mit Ihrem Hund ausgiebig spazieren und geben sie ihm eine kleine Portion Futter. Beobachten Sie ihn während der Fahrt im Rückspiegel, um sofort zu erkennen, falls etwas nicht stimmt. Am Ziel gibt’s dann eine größere Portion Futter, Abendessen und Belohnung in einem sozusagen.“
Patricia Hubl, Ehrenamtlerin mit Therapiehunden und Mitarbeiterin von AXA
Reisen mit Hund im Flugzeug
Mit Vierbeiner im Flieger: So geht’s mit kleinen Tieren
Jede Airline hat ihre eigenen Regeln für das Reisen mit Hunden und Tieren. Die meisten Fluggesellschaften erlauben, kleine Katzen und Hunde als Handgepäck in der Kabine des Flugzeuges mitzunehmen. Meist darf das Tier inklusive Transportbox allerdings nicht mehr als 8 kg wiegen. Informieren Sie sich rechtzeitig vor dem Abflug!
Ist der Flug gebucht, müssen die Tiere bei der gewählten Fluggesellschaft angemeldet werden. Dann bekommen Frauchen und Herrchen Auskunft darüber, welche Eigenschaften die Transportbox haben muss. Wird Ihr Hund als „Handgepäck“ mit in die Kabine genommen, fallen meistens Gebühren an.
Mit Vierbeiner im Flieger: So geht’s mit großen Hunden (und schweren Katzen)
Große, schwere Hunde sowie Katzen, die inklusive Transportbehälter mehr als 8 kg wiegen, reisen in den meisten Fällen im Frachtraum als Übergepäck mit. Wie das läuft, ist wieder von Airline zu Airline verschieden. Auch hier gilt: rechtzeitig vor dem Abflug informieren!
Mit der täglich kündbaren Hundehaftpflicht von AXA sind Sie auf der sicheren Seite: mit einer Deckungssumme von bis zu 60 Millionen Euro.
Häufige Fragen zum Reisen mit Hund
Welche Regeln gelten für einen Urlaub mit Hund?
Die wichtigsten Vorschriften hängen vom Reiseziel ab. Innerhalb der EU benötigen Sie in der Regel für einen Hundetransport im Auto den EU-Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung und Mikrochip-Kennzeichnung.
Informieren Sie sich frühzeitig über spezielle Einreisebestimmungen (z.B. Rassenbeschränkungen) und eventuell notwendige Gesundheitszeugnisse für Ihr Reiseland. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt. Beachten Sie die Leinen- und Maulkorbpflicht vor Ort sowie sonstige Regeln und Vorschriften für Hunde.
Wo kann man gut Urlaub mit Hund machen?
Viele Regionen eignen sich hervorragend für einen Urlaub mit Hund. Beliebt sind Küstenregionen mit Hundestränden, Mittelgebirge mit Wanderwegen und Seenlandschaften.
Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft darauf, dass Hunde willkommen sind, und prüfen Sie, ob die Umgebung für Hunde geeignet ist, also z. B. Grünflächen, Parks oder ein Tierarzt in der Nähe sind. Viele Menschen und Hunde fühlen sich in Hundehotels wohl, andere bevorzugen die Privatheit einer Ferienwohnung, womöglich mit eigenem Garten oder Zugang zum (Hunde-)Strand.
Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft darauf, dass Hunde willkommen sind, und prüfen Sie, ob die Umgebung für Hunde geeignet ist, also z. B. Grünflächen, Parks oder ein Tierarzt in der Nähe sind. Viele Menschen und Hunde fühlen sich in Hundehotels wohl, andere bevorzugen die Privatheit einer Ferienwohnung, womöglich mit eigenem Garten oder Zugang zum (Hunde-)Strand.
Kann ich beim Hundetransport im Auto meinen Hund im Kofferraum anschnallen?
Eine direkte „Anschnallpflicht“ für Hunde im Kofferraum im Sinne eines Sicherheitsgurtes wie für Menschen gibt es nicht. Fachleute und Sicherheitsexperten empfehlen jedoch, Hunde auch im Kofferraum sicher zu transportieren.
Dies kann durch eine stabile, fest installierte Transportbox geschehen, die idealerweise mit dem Fahrzeug verbunden ist, z. B. durch Verkeilung oder spezielle Befestigungspunkte. Alternativ können Trenngitter oder -netze verwendet werden, um zu verhindern, dass der Hund bei einer Bremsung nach vorne geschleudert wird.
Ist eine Hundebox beim Reisen mit Hund im Auto Pflicht?
Eine generelle Pflicht zur Mitführung einer Hundebox im Auto besteht in Deutschland nicht. Allerdings muss ein Hund beim Hundetransport im Auto so gesichert werden, dass er bei Vollbremsung oder Unfall nicht verrutschen, umkippen, hin- und herrollen oder herausfallen kann.
Eine stabile Transportbox ist insbesondere für kleinere Hunde und Katzen eine sehr sichere Möglichkeit, dieser Verpflichtung nachzukommen. Für größere Hunde können auch spezielle Sicherheitsgurte und -gurte in Verbindung mit einer geeigneten Abdeckung der Rücksitzbank eine sichere Lösung darstellen.
Hundetransport: Auto oder Bahn? Was ist besser?
In welchem Verkehrsmittel Sie am besten reisen mit Ihrem Hund, hängt von vielen Faktoren ab: z. B. vom Hund, von Ihnen oder vom Reiseziel.
Das spricht für das Auto: Im eigenen Auto unterwegs zu sein, bietet maximale Flexibilität. Wo und wie oft Sie Ihre Reise unterbrechen, entscheiden Ihr Hund und Sie. Oft ist auch der längere Hundetransport im Auto stressfreier für Hunde, da sie es gewohnt sind. Wichtig ist die sichere Sicherung per Transportbox oder speziellem Gurt. Regelmäßige Pausen sind unerlässlich.
Das spricht für die Bahn: Wer kein eigenes Auto hat, ist froh darüber, dass er für den Hundetransport aufs Auto verzichten kann. Die Beförderungsbedingungen der Bahngesellschaften unterscheiden sich, im Inland wie im Ausland. Informieren Sie sich im Voraus, damit das Reisen mit Ihrem Hund entspannt und sicher gelingt.
Rechtliche Hinweise
Die Artikelinhalte werden Ihnen von AXA als unverbindliche Serviceinformationen zur Verfügung gestellt. Diese Informationen erheben kein Recht auf Vollständigkeit oder Gültigkeit. Bitte beachten Sie dazu unsere Nutzungsbedingungen.