Der Hund als Haustier: Familienmitglied und Wegbegleiter

Serie Haustier - Teil 1


Seit Jahrtausenden begleiten Haustiere den Menschen. Gerade in den letzten Jahrzehnten hat sich die Beziehung zum Haustier in unserer Gesellschaft so stark verändert wie wohl kaum zuvor. Je mehr reine Nutztiere wie Kühe, Wach- und Hütehunde oder als Mäusejäger geschätzte Bauernhofkatzen aus unserem Blickfeld verschwinden, desto häufiger werden Haustiere heute als Wegbegleiter, Freund und Familienmitglied angesehen und auch so behandelt. Das ist einerseits gut und eine Veränderung zum Wohl der Tiere. Andererseits nimmt ein Zuviel an Zuwendung und falsch verstandener Liebe teilweise auch absonderliche Auswüchse an.

Auf Platz zwei der Beliebtheitsskala in Deutschland steht nach der Katze mit fast 7 Millionen Tieren der Hund: Der Vierbeiner, der dem Menschen am meisten zugetan ist und gerade deshalb besondere Fürsorge benötigt. In unserer Serie ‚Mensch und Hund‘ erzählen wir Ihnen mehr über das Phänomen dieses treuen Tieres in unserer Gesellschaft, und was Hunde wirklich brauchen!




Rund 10 Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten

Allein in deutschen Haushalten sind laut Statista über 30 Millionen Tiere zuhause. Das bedeutet: In jedem dritten Haushalt in Deutschland leben Vögel, Katzen, Hasen, Hamster oder Fische. Je nach Schätzung besitzen etwa 10 Millionen Deutsche heute mindestens einen Hund. Zu den beliebtesten Hunderassen gehören laut dem Magazin Dogs der Deutsche Schäferhund, der Dackel, der Deutsch Drahthaar, der Labrador und der Golden Retriever. Diese Reihenfolge richtet sich nach der Zahl der gezüchteten Welpen in der Bundesrepublik. Nach einer Umfrage des Magazins mögen Männer lieber Rüden und Rassehunde. Frauen dagegen bevorzugen bei der Wahl ihres Vierbeiners keines der Geschlechter besonders und entscheiden sich öfter für einen Mischlingshund.

Schon die Römer züchteten Jagd-, Kampf- und Rassehunde. Arbeitshunde halfen bei der Ernte. Heute gibt es je nach Systematik weltweit schätzungsweise 300 bis 800 Hundearten und Varietäten. Tiere mit unterschiedlichsten Bedürfnissen, Fähigkeiten, Staturen und Charakteren. Seit 1986 steht im Tierschutzgesetz festgeschrieben, dass der Mensch eine Verantwortung für Tiere als seine Mitgeschöpfe trägt. Nach § 1 darf „niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen“; seit 1990 gelten Haustiere nicht mehr wie früher als Sache. 2014 wurden weitere Neuregelungen aufgenommen. Auch wenn die Gesetzgebung vielen Tierschützern nicht weit genug geht: Der Gefühls- und Sinneswandel gegenüber Tieren in der Gesellschaft schlägt sich also auch in den Gesetzbüchern nieder.


Die Beziehung Hund-Mensch im Wandel der Zeit

Der Einsatz von Hunden hat sich über den Hof- und Hütehund hinaus im Lauf der Zeit stark gewandelt: Mit dem Erstarken des Bürgertums um 1800 zogen nun auch Haustiere in die wohlhabenderen Häuser ein. Zunächst vor allem als Schmuck- und Prestigeobjekte. Heute avancieren sie immer mehr zu beliebten Familienmitgliedern, für viele Singles und kinderlose Paare fungieren die treuen und anhänglichen Vierbeiner als Partner- oder Kindersatz.

So scheint es nichts für Frauchen oder Herrchen zu geben, was es für den Hund nicht auch gibt. Da wachsen die Regale mit Hundefutter fast schneller, als die mit Babynahrung. Ganze Fachmarktketten haben sich rein auf die Bedürfnisse von Hunden und Co. eingestellt. Es gibt Klamottenläden für Tiere, Schmuck, Diäten, Spezialkliniken, Friedhöfe, Spielzeug, Erziehungs-Ratgeber, Zahnputz-Sets, Kochbücher, Luxus-Kosmetik und sogar Fernsehprogramme, Apps und Dating-Portale für Hunde. Alles vor wenigen Jahrzehnten noch undenkbar.


Treue Vierbeiner als Trainer und Therapeuten

Doch Hunde können mehr: Sie arbeiten als Such-, Rettungs- und Blindenhunde und werden neben Eseln und Pferden besonders gern in tiergestützten Therapien eingesetzt. Dabei schenken sie unter anderem bedürftigen Kindern, Alten oder Kranken und Menschen mit Behinderung Nähe, Wärme, Aufmerksamkeit und oft genug neuen Lebensmut. Das deckt sich mit der persönlichen Erfahrung vieler Haustierbesitzer: Tiere vertreiben in ihren Augen Einsamkeit, spenden Trost und fördern sowohl das Verantwortungsbewusstsein von Kindern, als auch das Familienleben. Außerdem komme man mit einem Tier als Begleitung leichter in Kontakt mit anderen Menschen, so die Aussagen einer Statista-Umfrage.

Klingt gut! Die Entscheidung, sich einen Hund ins Haus zu holen, sollte allerdings gründlich überlegt und weder schnell, noch leichtfertig gefällt werden. Auf keinen Fall eignen sich Hunde als Geschenk. Das zeigen allein unzählige überfüllte Tierheime und ausgesetzte Tiere in den Ferienmonaten. Einige, wichtige Fragen sind dringend vor einer Anschaffung abzuklären: Sind alle Familien- oder Gemeinschaftsmitglieder mit einem Hund einverstanden? Welche Rasse ist die richtige für mich/uns und wo kaufe ich den Hund? Vor allem die Bedürfnisse des Tieres müssen klar formuliert und deren Erfüllung geregelt sein: Ein solches Tier braucht mindestens zwei Stunden Auslauf und Pflege jeden Tag. Es muss also sichergestellt sein, dass genügend Zeit, Zuwendung und Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sind, z.B. auch während des Arbeitstages, der Urlaubszeit oder bei Geschäftsreisen. Denken Sie daran, dass ein Hund bis zu 14 Jahre alt werden kann!


Wer haftet eigentlich für Schäden, die Ihr Hund anrichtet?

Die Antwort ist klar: Sie selbst! Und zwar in voller Höhe, auch wenn Sie selbst keine Schuld trifft. Kein Wunder, dass inzwischen in allen Bundesländern, außer Mecklenburg-Vorpommern, eine Versicherungspflicht für Halter gefährlicher Hunde besteht. In Bremen, Hamburg, Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sogar für alle Hunde.

Denn selbst die ruhigsten und besterzogensten Tiere können einmal unberechenbar sein: Jedes Jahr verursachen Hunde rund 100.000 versicherte Haftpflichtschäden in einer Höhe von 80 Millionen Euro, darunter Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Ohne eine Tierhalterhaftpflichtversicherung kann so ein Fall sehr teuer werden.

Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA

Die Absicherung für Ihre Vierbeiner

Mit der Tierhalterhaftpflichtversicherung von AXA sind Sie gut abgesichert,
  • gegen Personen-, Sach- und Vermögensschäden
  • bei Risiken durch Personen, die unregelmäßig – ohne Gegenleistung – mit dem Pferd umgehen bzw. es reiten (Fremdreiterrisiko)
  • gegen Schäden im Ausland bei vorübergehendem Auslandsaufenthalt
  • bei Besitz und Verwendung von eigenen nicht versicherungspflichtigen Hunde- sowie Reit-und-Zugtiertransportanhängern
AXA bietet Tierhaltern einen besonderen Service an. Bei mehreren Tieren gleicher Gattung erhalten Sie ab dem zweiten Tier einen Nachlass von 35 % auf alle Tiere. Sie zahlen also ab dem zweiten Tier gleicher Gattung nur noch 65 % der Prämie je Tier. Der genaue Beitrag für Ihr Tier ergibt sich dabei aus der jeweiligen Rasse und/oder Funktion (z.B. Hund, Turnierpferd, Pony usw.).

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Ebenso wichtig beim Thema Tiere ist auch die Private Haftpflichtversicherung, denn sie deckt weitere Schäden ab. Mit der Haftpflichtversicherung von AXA sind Sie rundum versorgt,
  • beim Halten zahmer Haustiere, gezähmter Kleintiere und Bienen (gilt nicht für: Hunde, Pferde, Rinder oder gewerbsmäßig gehaltene Tiere oder Wildtiere)
  • beim Halten von Blindenführhunden, Behindertenbegleithunden, Hör- und Signalhunden
  • bei Nutzung fremder Pferde oder Fuhrwerke
  • beim nicht gewerbsmäßigem Hüten fremder Hunde oder Pferde, soweit keine andere Versicherung für den Schaden aufkommen muss.


Ein Hund kostet Zeit und Geld

Die Anschaffungskosten sind sehr unterschiedlich. Sie können bei Rassehunden in etwa zwischen 500 bis 2.500 Euro, bei Tieren aus dem Tierheim oder Hundevermittlungen über einen Verein (Schutzgebühr) bei rund 100 bis 300 Euro liegen. Darüber hinaus kommen die laufenden Kosten auf Sie zu: für Erstausstattung, Steuer, Futter, Versicherungen wie die Tierhalterhaftpflicht, Hundeschule oder -verein, Tierarzt samt Untersuchungen, Medikamenten, Impfungen, Kastration oder möglichen Operationen. Sie alle sollten vorab berechnet und einkalkuliert werden. Im Schnitt geht man – je nach Tier und Region, in der man lebt – von Kosten im Wert von 5.000 bis 10.000 Euro in einem Hundeleben aus. Einen Hund muss man nicht nur versorgen und erziehen, sondern auch bezahlen können.

Vertrauen und Zusammenhalt
Patricia Hubl ist leidenschaftliche Rettungshundeführerin und Spezialistin im Veranstaltungsmanagement bei AXA. Ihre Botschaft: „Das Wichtigste sind 100%-iges Vertrauen und gegenseitige Unterstützung.“ In AXA steckt Zusammenhalt. In AXA steckt Offenheit. Wenn Sie wissen wollen, was noch in AXA steckt, dann erfahren Sie mehr in einem kurzen Video auf AXA.de/Karriere.


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