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Öffentlicher Dienst | Das Plus von AXA

Dienstanfänger und Altersvorsorge? Das passt besser, als man denkt …

Altersvorsorge für Dienstanfänger - unbeschwert der Zukunft entgegenpaddeln

Super Job. Super Karriereaussichten. Super Altersvorsorge. Damit sind Sie auf einem guten Weg. Doch auch als Beamter auf Widerruf oder Beamter auf Probe sollten Sie ihre Altersvorsorge ausbauen und für den Fall einer Dienstunfähigkeit vorsorgen. Das ist ganz einfach: Wer die Versorgungslücke mit einer entsprechenden Versicherung schließt, kann sich ganz auf seinen Job konzentrieren und entspannt und sicher in die Zukunft blicken. Wir sagen Ihnen wie…

Beamter ist nicht gleich Beamter – auch in der Versorgung

Sie sind noch jung und haben sich gerade erst für eine Laufbahn im Öffentlichen Dienst entschieden. Viele Vorteile genießen Sie schon heute – auf andere werden Sie noch etwas warten müssen. So auch in der Versorgung bei Dienstunfähigkeit. Zurzeit sind Sie Beamter auf Widerruf oder auf Probe, mit der Aussicht, danach Beamter auf Lebenszeit zu werden. Erst als Beamter auf Lebenszeit haben Sie Anspruch auf alle Vorsorgeansprüche – bis dahin hat Ihre Versorgung ein paar Lücken, die Sie schließen sollten.

Infografik "Ihr Weg zum Gipfel der Versorgung"

Dienstunfähig – was ist das eigentlich und welche Folgen hat eine Dienstunfähigkeit?

Die Grundbedeutung steckt schon im Wort: Ein Beamter ist aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fähig, seinen Dienst zu leisten. Sieht man genauer hin, wird es zwar nicht komplizierter, aber ausführlicher. Und so sieht das laut § 44 (1) im Bundesbeamtengesetz aus:
„Die Beamtin auf Lebenszeit oder der Beamte auf Lebenszeit ist in den Ruhestand zu versetzen, wenn sie oder er wegen des körperlichen Zustandes oder aus gesundheitlichen Gründen zur Erfüllung der Dienstpflichten dauerhaft unfähig (dienstunfähig) ist. Als dienstunfähig kann auch angesehen werden, wer infolge Erkrankung innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Monate keinen Dienst getan hat, wenn keine Aussicht besteht, dass innerhalb weiterer sechs Monate die Dienstfähigkeit wieder voll hergestellt ist.”
Für einige Berufsgruppen, wie zum Beispiel Polizeibeamte, gibt es eigene gesetzliche Regelungen, beispielsweise das Bundespolizeibeamtengesetz (BpolBG).
Das Wichtigste an der Dienstunfähigkeit ist jedoch: Beamte auf Lebenszeit erhalten bei Dienstunfähigkeit ein Ruhegehalt – Beamte auf Widerruf, Beamte auf Probe aber nicht. Sie werden bei dauernder Dienstunfähigkeit durch geistige oder körperliche Schäden, die nicht Folge eines Dienstunfalls sind, aus dem Dienst entlassen und erhalten nur eine geringe Erwerbsminderungsrente – und diese auch nur, wenn der Dienstherr die Person nachversichert und fünf Jahre lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt wurden.

So sieht es konkret bei Dienstunfähigkeit aus:

  • Beamte auf Widerruf: Wenn Sie Beamter auf Widerruf sind – sich also in einer Ausbildung zum einfachen, mittleren, gehobenen oder höheren Dienst befinden – droht Ihnen bei Dienstunfähigkeit die Entlassung aus dem Dienst. Sie werden von Ihrem Dienstherren in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert und erhalten die gleichen Leistungen wie Versicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung. Der „Beamten-Bonus“ greift also in dieser Stufe noch nicht – Sie erhalten eine Erwerbsminderungsrente, die nur eine geringe Absicherung bietet und 2017 bei durchschnittlich 716 Euro lag.
  • Beamte auf Probe: Auch als Beamter auf Probe erhalten Sie bei Dienstunfähigkeit noch kein Ruhegehalt – die Regelungen sind dieselben wie bei Beamten auf Widerruf.
  • Beamte auf Lebenszeit: Hier greifen dann die Vorteile, Beamter zu sein in vollem Maße. Wenn Sie bereits fünf Jahre Beamter sind, erhalten Sie im Falle einer Dienstunfähigkeit ein Ruhegehalt. Die Höhe des Ruhegehaltes wird nach einer vorgegebenen Formel berechnet. Hier können Sie Ihr ungefähres Ruhegehalt mit dem Versorgungsrechner der DBV berechnen.

Mut zur Lücke ist bei der Existenzsicherung fehl am Platz!

Beamte erhalten ja bekanntermaßen keine Rente, sondern eine Pension, wenn Sie in Alters-Ruhestand gehen oder wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig in den Ruhestand versetzt werden. Diese ist zwar gut, aber eine Lücke zwischen den aktiven Bezügen und der Pension ergibt sich dennoch. Die Höhe der Pension richtet sich nach dem Verdienst der letzten beiden Dienstjahre vor dem Ruhestand, wobei der höchst mögliche Wert nach 40 vollendeten Dienstjahren in Vollzeit mit 71,75 Prozent erreicht ist. Wer zum Beispiel nach 30 Jahren in den Ruhestand geht – oder aufgrund von Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt wird – erhält rund 54 Prozent. Diese Lücke zwischen der aktiven Besoldung und der Ruhepension gilt es auszugleichen, um den gewohnten Lebensstandard fortführen zu können. 

Schließen Sie die Versorgungslücke!

Gerade als junger Beamter, der noch kein Beamter auf Lebenszeit ist, sollten Sie sich gegen eine eventuelle Dienstunfähigkeit absichern. Auch in Bezug auf eine ausreichende Altersvorsorge gilt es, so früh wie möglich den Grundstein zu legen. Dafür gibt es sogenannte „Dienstunfähigkeitsversicherungen“, welche eine monatliche Dienstunfähigkeitsrente zahlen, um die Versorgungslücke zu schließen. Wie hoch diese monatliche Rente – und damit verbunden die monatliche Versicherungsprämie – sein sollte, legen Sie am besten im Gespräch mit Ihrem Berater fest.

Das PLUS für Kunden der DBV

Die Dienstanfänger-Police der DBV – eine Komplettlösung für junge Beamte
Als Spezialist für alle Versicherungsfragen des Öffentlichen Dienstes hat die DBV eine maßgeschneiderte Versorgungslösung für Sie. Mit der Dienstanfänger-Police können Sie sich im Ernstfall auf die Sicherheit einer Dienstunfähigkeits-Rente verlassen. Parallel starten Sie Ihre private Altersvorsorge und legen den Grundstock für einen Ruhestand ohne finanzielle Sorgen. Damit sind Sie auch schon als Beamter auf Widerruf und auf Probe auf der sicheren Seite und sorgen ideal für den Ruhestand vor.


Berechnen Sie Ihre persönliche Versorgungslücke mit dem DBV-Vorsorge-Check! Er zeigt Ihnen die Näherungswerte für Ihren bereits erworbenen Anspruch auf Ruhegehalt und Ihre Versorgung im Falle einer Dienst- bzw. Berufsunfähigkeit: Hier finden Sie den DBV-Vorsorge-Check

Kurz gesagt: Profitieren Sie von den großen Vorteilen als Beamter oder Bediensteter im Öffentlichen Dienst, so sind Sie bestens gegen alle Widrigkeiten abgesichert. Behalten Sie darüber hinaus noch Ihre Versorgungslücke in der Altersvorsorge im Auge, kann finanziell nichts mehr schiefgehen ...

Und noch ein Tipp: Sie sind Gewerkschaftsmitglied? Fragen Sie Ihren persönlichen Betreuer nach besonders attraktiven Konditionen – es lohnt sich!

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