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Datenschutz und Sicherheit
im Internet 

Nutzen Sie die Tipps von AXA
für mehr Online-Sicherheit!

Datenklau im Internet: Bequemlichkeit ist der größte Feind

250.000 Identitätsdiebstähle in drei Monaten. Ständig erschüttern Meldungen über Internet-Kriminalität das Vertrauen in die Dienstleistungen der neuen Medien. Es kann jeden treffen.

 

Schützen Sie ihr (zweites) Ich! Alle, die Computer und Smartphone nutzen, sollten wissen, wie man den Einbruch in die eigenen Daten verhindern kann. Wichtig ist vor allem ein sicheres Passwort. Das PLUS von AXA gibt Ihnen hilfreiche Tipps mit einer Checkliste für Ihre Sicherheit.

Mit diesen Tipps sind Sie und Ihr Kind online sicher unterwegs

Wir alle sind online unterwegs. Wir surfen, suchen, chatten, und machen uns doch oft zu wenig Gedanken über Sicherheit im WorldWideWeb. Doch wir sollten den Datenschutz unseres „virtuellen Ichs“ ernst nehmen. Das gilt noch mehr für unsere Kinder, die von Anfang an in der Online-Welt aufwachsen. Und denen dort ganz spezielle Gefahren und Risiken drohen, weil ihnen einfach die Erfahrung fehlt. Unsere Wissenstipps Onlinesicherheit für Sie und Ihr Kind machen Sie fit im Umgang mit Viren, Web und virtual identity.

Öffnen Sie Ihrem Kind eine neue Welt...

Wichtig ist zuallererst Kinder positiv an Medien, wie Internet, Smartphones, etc. heranzuführen. Erklären Sie Ihrem Kind Begriffe und Inhalte im Netz. „Wann bin ich online?“ „Was sind Chats oder wie nutze ich eine Suchmaschine?“ Je mehr Sie Bescheid wissen und Ihrem Kind erklären können, desto sicherer wird es sich in der virtuellen Welt bewegen!

Grundsätzlich gilt: Achtung im Netz!

Im Internet lauern, wie auch in der realen Welt, Gefahren und Fallen. Dazu gehören Gewaltvideos, Pornographie, illegale Tauschbörsen oder auch nur der unbedachte Klick auf eine Bestellung. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Kind. So kann es lernen, diese Gefahren leichter zu erkennen, zu beurteilen und zu vermeiden! Ist Ihr Kind bei Freunden online, informieren Sie sich darüber, was geklickt oder gesucht wird.

Das erste Handy und Smartphone

Experten empfehlen ein eigenes Handy ab etwa neun Jahren, ein Smartphone erst für Kinder im Alter zwischen elf und zwölf Jahren. Eine Checkliste, ob Ihr Kind reif für ein Smartphone ist finden Sie hier.
Erkunden Sie zusammen das neue Gerät und seine Funktionen. Für den Anfang ist ein Prepaid-Tarif empfehlenswert. Um den Handykonsum nicht ausufern zu lassen, kann das Kind einen eigenen Anteil von seinem Taschengeld bestreiten. Sie können mit Ihrem Kind auch einen Vertrag über dessen Nutzung schließen, eine Vorlage gibt es hier.

Verwenden Sie unknackbare Passwörter

Bei vielen Online-Services müssen Benutzernamen und Passwörter festgelegt werden. Hier kann man einiges richtig, aber auch vieles falsch machen. Wählen Sie für Ihr Passwort grundsätzlich keine festen Begriffe, Geburtsdaten, den eigenen Namen oder Namen von Haustieren.

Am sichersten ist es für die Codes eine Kombination aus Buchstaben, Zeichen und Ziffern selbst zu kreieren: Nehmen Sie einen beliebigen Satz, wie „Heute ist Freitag“. Denken Sie sich jetzt eine Kombination aus Ziffern und Sonderzeichen aus, z. B. „125$“. Setzen Sie jeweils die ersten beiden Buchstaben der Wörter zusammen. Dazwischen kommen die Ziffern und Sonderzeichen. Das Passwort sieht nun folgendermaßen aus: „He1is2Fr5$“. Wichtig ist auch, dass Sie für unterschiedliche Accounts auch unterschiedliche Passwörter anlegen!

Machen Sie Ihren Internet-Zugang kindersicher

Kontrollieren Sie von vorne herein, was Ihr Kind im Netz überhaupt sehen kann …und sollte. Installieren Sie Jugendschutzfilter und Software, wie z.B. JusProg oder KinderServer. Zeigen Sie Ihrem Kind Suchmaschinen und Startseiten, wie blinde-kuh.de oder kindernetz, auf denen es geeignete Inhalte gibt.

Wenn im Netz beleidigt und geschimpft wird...

Unter Cyber-Mobbing fallen verschiedene Arten der Belästigung, Diffamierung oder Nötigung anderer im Internet. Die anonyme Atmosphäre in Social-Media-Portalen oder Chatrooms lässt einen schnell einen bösen Kommentar schreiben oder den anderen beleidigen.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über sein Verhalten und Auftreten im Netz genauso wie Sie es sonst auch tun. Ermutigen Sie es auch „nein“ zu sagen, sich unangenehmen Situationen zu entziehen und Sie zu informieren. Ein starkes, selbstbewusstes Kind kann das!

Was tun als Mobbing-Opfer?

Wird Ihr Kind im Internet gemobbt, lautet die oberste Regel: Ernst nehmen und beistehen. Sammeln Sie Screenshots, Chatprotokolle oder Nicknames um die Vorfälle zu dokumentieren. Löschen oder deaktivieren Sie den Account nach der Sicherung.
Gegebenenfalls können Sie damit auch die Vernichtung der Daten beantragen und bei der Polizei Anzeige erstatten. Erleben Sie Mobbing mit, melden Sie sich zu Wort und machen Sie deutlich, dass Sie hinter dem Opfer stehen und solche Verstöße an die Betreiber melden werden!

Suchen Sie das Gespräch mit den Tätern!

Verhält sich Ihr eigenes Kind online auffällig, ist gemein oder veröffentlicht verstörende Bilder, machen Sie ihm die Lage des Opfers klar und zeigen Sie ihm, wie unangenehm diese Rolle ist. Sprechen Sie über Alternativen, wie man in Streitsituationen anders miteinander umgeht. Allerdings sind Strafen und Internetentzug meist kein geeignetes Mittel, um Mobbing zu stoppen. Falls es trotzdem soweit kommt, sollten Sie Lehrer und Schule in die Konflikte miteinbinden. Mehr Informationen gibt es hier.

Das Internet vergisst nicht!

Jedes schnell und spontan hochgeladene Selfie oder Partyfoto lässt sich kaum mehr aus dem Netz entfernen. Vielmehr können andere User es speichern, verfremden oder bearbeiten. Achten Sie deshalb darauf, was für Bilder Ihr Kind postet! Sprechen Sie über Privatsphäre, geeignete Motive und Kanäle und machen Sie Ihr Kind darauf aufmerksam, was es damit von sich preisgibt. Manche Dienste lassen sich sogar alle Rechte am Bild einräumen! Sollten dritte Personen auf dem Foto zu erkennen sein, muss deren Einwilligung zur Verbreitung vorliegen, sonst können rechtliche Konsequenzen drohen.

Vorsicht bei Up- und Downloads

Musik, Bilder, Videos und Filme aus dem Internet herunterzuladen, kann rechtswidrig sein! Informieren Sie Ihr Kind darüber, dass es an diesen Werken Urheberrechte gibt, die zu beachten sind. Eine Missachtung kann zu Anzeigen, Gerichtsverfahren und empfindlichen Geldstrafen führen!
Stellt man Dateien anderen zur Verfügung ist der Upload nur dann rechtens, wenn auch der physischer Datenträger, das heißt die CD oder DVD, vorliegt. Fehlt dieser, haftet der Besitzer des Internetanschlusses im Ernstfall für den Verstoß, also Sie!

Gestresst durchs Smartphone?

Jeder vierte Jugendliche leidet unter dem Nachrichten-Dauerfeuer zum Beispiel von WhatsApp – jedem zehnten Smartphone-Besitzer droht sogar akute Suchtgefahr. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Uni Mannheim. Eltern können ihr Kind ein Stück weit dem Kommunikationsdruck entziehen, indem sie zuhause Handyzeiten festlegen oder es außer Reichweite aufbewahren.

Jetzt beschützt ins Internet: „Mein Leben Online“ ist eine neue kostenlose Informations- und Ratgeberseite, die wir im Rahmen unseres Präventions-Projektes „Born to Protect“ entwickelt haben. Umfangreiche Informationen und konkrete Tipps helfen dabei, Risiken im Internet zu erkennen und Gefahren zu umgehen. Viele praktische Informationen tragen auch in anderen Lebensbereichen zum bestmöglichen Schutz im Alltag bei, jederzeit abzurufen unter www.meinlebenonline.de.

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