Schließen
> ONLINE BEGLEITER > SCHWANGERSCHAFT UND GEBURT

Schwangerschaft & Geburt
Hier finden Sie Antworten

Sie erwarten Nachwuchs? Herzlichen Glückwunsch!

Es ist eine sehr spannende Zeit, wenn sich Nachwuchs ankündigt. Insbesondere dann, wenn es zum ersten Mal ist, stellen sich die werdenden Eltern viele Fragen: Welche  Vorsorgeuntersuchungen sind während der Schwangerschaft nötig und empfehlenswert? Wo und wie soll die Geburt erfolgen? Welche Kosten übernimmt die Krankenversicherung? Welche rechtlichen und finanziellen Aspekte spielen nach der Geburt eine Rolle? Ihre AXA Krankenversicherung möchte Ihnen diese spannende Zeit erleichtern und stellt Ihnen hier – in Ihrem Online-Begleiter - wichtige, aktuelle Informationen rund um das Thema Schwangerschaft und Geburt zur Verfügung.

Während der Schwangerschaft

Schwangerschafts-Vorsorgeuntersuchungen

Die Schwangerschaft ist für Mutter und Kind eine Zeit der ständigen Entwicklung und Veränderung. Ihr Frauenarzt informiert Sie bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen über die Entwicklung des Kindes und die Veränderung Ihres Körpers. Werden die Untersuchungstermine regelmäßig wahrgenommen, hilft das, Komplikationen und Risiken frühzeitig zu erkennen und abzuwenden. Vorsorgeuntersuchungen gibt es viele und nicht immer sind alle angebotenen Untersuchungen sinnvoll oder nötig. Der Gesetzgeber hat deswegen die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen in den Mutterschaftsrichtlinien festgelegt. Je nach Risiko der Schwangerschaft können darüber hinaus weitere Untersuchungen nötig sein.

Hier finden Sie hilfreiche Beschreibungen und Entscheidungshilfen zu Vorsorgeuntersuchungen, die die Stiftung Warentest zusammengestellt hat:

Informationen der Stiftung Warentest zum Thema Schwangerschaft

Unabhängig von einer bestimmten Indikation, erstatten wir Ihnen alle Vorsorgeuntersuchungen nach den gesetzlich eingeführten Programmen. Hierzu zählen:

  • Erst- und die weiteren Verlaufsuntersuchung(en)
  • Ultraschalluntersuchung (bis zu dreimal)
  • Bestimmung von Blutgruppenmerkmalen
  • Schwangerschafts-Glukose-Toleranztest
  • Nachweis/die Bestimmung von Antikörpern
  • Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung)

Darüber hinaus erstatten wir weitere pränatale Untersuchungen, die über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen, wie z. B.

  • 3-D farbcodierte dopplerechokardiographische Untersuchung eines Fetus
  • Nackenfaltenuntersuchung und den PraenaTest bei bestimmten Indikationen

Wenn Sie im Vorfeld einer Untersuchung unsicher sind, ob diese den gesetzlichen Rahmen überschreitet und erstattet wird, rufen Sie uns an!
Sie erreichen uns telefonisch unter 0221 148 41002.

Welche Untersuchung sollte zu welchem Zeitpunkt in der Schwangerschaft durchgeführt werden? Das hängt davon ab, in welcher Schwangerschaftswoche Sie sich befinden. Ihr Frauenarzt berät Sie gerne.

Mit dem Schwangerschaftsrechner können Sie ganz einfach online berechnen, in welcher Schwangerschaftswoche Sie sich aktuell befinden und sich über die entsprechenden Untersuchungstermine informieren, die im Laufe der Schwangerschaft wahrgenommen werden sollten.

Vorbereitung auf die Geburt

Geburtsvorbereitungskurs und Schwangerschaftsgymnastik

In speziellen Kursen werden Schwangere und ihre Partner auf die Geburt und die Zeit danach vorbereitet. Da diese sehr beliebt sind, empfehlen wir sich frühzeitig anzumelden. Zur Vorbereitung auf die Geburt können Sie zwischen verschiedenen Kursformen wählen, allein oder gemeinsam mit Ihrem Partner.

Die entsprechenden Kurse werden häufig von Hebammen angeboten und nach der Hebammenhilfe-Gebührenverordnung (HebGV) abgerechnet. Müttern, die an diesen Kursen teilnehmen, erstatten wir die hierfür anfallenden Kosten bis zum zweifachen Satz der HebGV.  
 
Wird anstelle eines von Hebammen geleiteten Kurses der eines anderen Anbieters, z.B. Klinik, Physiotherapeut gewählt,  erstatten wir die hierfür berechnete pauschale Gebühr bis zu einem Rechnungsbetrag von 120 Euro ebenfalls. Die Gebühr für die Teilnahme des Partners wird von AXA allerdings nicht übernommen. 

Geburtsvorbereitungskurs

Gerade bei der ersten Schwangerschaft ist ein Geburtsvorbereitungskurs eine geeignete Unterstützung für die bevorstehende Geburt. Im Kurs üben Sie, wie Sie sich optimal während der Geburt verhalten. Sie lernen Atem-, Entspannungs- und Gymnastikübungen. Außerdem erhalten Sie Erklärungen rundum die Geburt und werden auf den Geburtsvorgang vorbereitet.
 
Geburtsvorbereitungskurse machen erst zwischen der 28. und 30. Schwangerschaftswoche wirklich Sinn. Dann macht sich auch das Baby so langsam bereit. Empfohlen wird demnach, dass der Kurs etwa drei bis vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin endet.
 
Grundsätzlich laufen die Geburtsvorbereitungskurse 14 Stunden. Häufig verteilt auf sieben Doppelstunden. Allerdings gibt es auch spezielle Wochenend-Crash-Kurse für werdende Eltern mit wenig Zeit.

Schwangerschaftsgymnastik

Gesunde Bewegung ist auch in der Schwangerschaft wichtig. In Kursen der Schwangerschaftsgymnastik werden  Übungen durchgeführt, die  speziell für Schwangere zusammengestellt sind. Grundsätzlich kann diese Art der Gymnastik bereits in den ersten Wochen der Schwangerschaft durchgeführt werden. Kurse für Schwangerschafts-gymnastik werden, ähnlich wie für die Geburtsvorbereitung, an vielen Krankenhäusern angeboten.

Übungsschwerpunkte sind:

  • Beckenbodenübungen und Kräftigung der Unterleibsmuskulatur

  • Entspannung

  • Stärkung des eigenen Körpergefühls

  • Schulung der Körperwahrnehmung

Geburt

Hebamme

Nicht nur während der Geburt unterstützt die Hebamme die Mutter (und den Vater). Wochen vor und danach steht sie den Eltern mit Rat und Tat zur Seite. Wir empfehlen Ihnen, sich möglichst frühzeitig bei einer Hebamme anzumelden.
 
Alle in der Hebammenhilfe-Gebührenverordnung aufgeführten Leistungen werden von AXA bis zum zweifachen Satz übernommen.

Haben Sie sich für eine Hausentbindung entschieden, sehen viele Krankenvollversicherungstarife die Auszahlung einer Entbindungspauschale, bei Mehrlingsgeburten das entsprechende Vielfache, vor. Diese Pauschale erhalten Sie gegen Vorlage eines Geburtsnachweises zusätzlich zu den ambulanten Leistungen rund um die Hausgeburt. Gerne sehen wir für Sie nach, ob Ihr Tarif  eine Entbindungspauschale vorsieht. Bevor Sie sich für eine Hausentbindung oder Entbindung im Geburtshaus entscheiden, sollten Sie „pro und contra“ mit dem behandelnden Gynäkologen besprechen. Sollten bei einer Entbindung Komplikationen auftreten, so sind diese ambulant nicht beherrschbar (z.B. Not-Kaiserschnitte sind nicht möglich etc.).

Wo soll die Entbindung stattfinden?

Es gibt sowohl ambulante wie auch stationäre Entbindungen. Bei einer stationären Entbindung bleiben Mutter und Kind nach der Geburt noch einige Tage in der Klinik. Nach einer ambulanten Entbindung kehrt die Mutter schon zwei bis sechs Stunden nach der Geburt mit ihrem Kind nach Hause zurück – vorausgesetzt, beide sind wohlauf.

Sie können die Klinik, in der Sie entbinden wollen, selbst wählen. Sollten Sie sich jedoch für eine Privatklinik entscheiden, nehmen Sie unbedingt im Vorfeld mit uns Kontakt auf. Warum? Privatkliniken unterliegen nicht den Bestimmungen des Krankenhausentgeltgesetzes und der Bundespflegesatzverordnung (KHEntG/BPflV) und können ihre Preise – im Rahmen der Angemessenheit – selbst bestimmen. Unter 0221 148-41002 klären wir gerne für Sie, ob wir die Kosten für die von Ihnen gewählte Einrichtung erstatten können.

Weitere Informationen rund um einen stationären Aufenthalt entnehmen Sie bitte dem Kapitel „Krankenhausaufenthalt“.

Unterbringung (Familienzimmer)

Kliniken bieten u.a. auch Familienzimmer an. In einem Familienzimmer wird z.B. der Vater im Krankenhaus mit untergebracht. Hier können die Tage und Nächte rund um die Geburt gemeinsam erlebt werden. Wenn die Mutter  ein Ein- oder Zweibettzimmer versichert hat, übernimmt AXA die Kosten bis zu diesem Zuschlag. Eine eventuelle Differenz ist selbst zu tragen. Besteht kein Versicherungsschutz für ein Ein- oder Zweibettzimmer (Wahlleistung Unterkunft), müssen die Kosten komplett selbst gezahlt werden. 

Nach der Geburt

Nachsorge

Die Nachsorge erfolgt durch eine Hebamme bei Ihnen zu Hause. Bei der Nachsorge wird die Hebamme Ihnen vor allem gut zuhören und Ihnen viele wichtige Tipps geben. Schließlich sind junge Mütter (und Väter!) vor allem beim ersten Kind oft sehr unsicher: Mache ich beim Stillen und Wickeln alles richtig? Muss ich mein Baby jetzt schon beschäftigen? Wie organisieren wir unser Leben als Familie jetzt neu? All diese Fragen können Sie mit Ihrer Nachsorge-Hebamme besprechen. Außerdem wird die Hebamme nicht nur das Neugeborene untersuchen und etwa den Bauchnabel versorgen, sondern sich auch um Sie als Wöchnerin kümmern. Hebammenleistungen werden nach dem Hebammen-Gebührenverzeichnis (HebGV) erstattet.

Rückbildungsgymnastik

Hierbei geht es um die Rückbildung der Schwangerschaftsveränderungen nach der Entbindung. In der Schwangerschaft entsteht z.B. zwischen Rippen ein Spalt, da sich die oberen und unteren Bauchmuskeln teilen, um Platz für das Kind zu lassen. In der Rückbildungsgymnastik werden spezielle Übungen gemacht z.B. Bauchmuskeltraining. Ebenso werden Übungen durchgeführt, die speziell der Rückbildung der Gebärmutter dienen. Zudem wird durch vorbeugende Übungen eine Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur unterstützt. Die Rückbildungsgymnastik wird daher in vielen Kliniken schon unmittelbar nach der Entbindung durchgeführt, um einer Reihe von möglichen Komplikationen vorzubeugen.

Werden die Kurse von Hebammen durchgeführt und nach der Hebammenhilfe-Gebührenverordnung (HebGV) abgerechnet, erstatten wir die hierfür anfallenden Kosten bis zum zweifachen Satz der HebGV.  
 
Wird anstelle eines von Hebammen geleiteten Kurses der eines anderen Anbieters, z.B. Klinik, Physiotherapeut gewählt,  erstatten wir die hierfür berechnete pauschale Gebühr bis zu einem Rechnungsbetrag von 120 Euro ebenfalls.

Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche (U1-J2)

Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen dienen der Früherkennung und Prävention von Krankheiten. Auch Entwicklungsstörungen können durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen frühzeitig entdeckt und behandelt werden.

Für Kinder hat der Gesetzgeber in Deutschland standardisierte Vorsorgeuntersuchungen, die sogenannten U-Untersuchungen eingeführt. Gesetzlich vorgesehen sind die Kinderuntersuchungen U1 bis U9 und die Jugendgesundheitsuntersuchung J1.

Eltern erhalten gleich nach der Geburt des Kindes im Krankenhaus oder beim Kinderarzt ein gelbes Gesundheitsheft, in dem alle wichtigen Untersuchungen aufgelistet sind. In der U1 untersucht der Kinderarzt das Baby schon kurz nach der Geburt. Die weiteren Untersuchungen folgen zunächst in kurzen, dann in größeren Abständen.

Die J-Untersuchung richtet sich an Teenager zwischen dem 13. und 14. Lebensjahr zur Beurteilung der körperlichen Verfassung und seelischen Entwicklung.
 
Wir erstatten alle Vorsorgeuntersuchungen, die gesetzlich vorgesehen sind. Darüber hinaus haben unsere beratenden Mediziner unseren Leistungskatalog um einige wichtige Untersuchungen ergänzt, die über den gesetzlichen Rahmen hinausgehen. Z.B. die U10, U11 und J2 für Kinder und Jugendliche.

Schutzimpfungen für Kinder und Jugendliche

Das Bundesministerium für Gesundheit hat mit der Ständigen Impfkommission (STIKO) ein unabhängiges Expertengremium für Impfempfehlungen berufen. Die STIKO empfiehlt, welche Impfungen von hohem Wert für den Gesundheitsschutz des Einzelnen und der Allgemeinheit sind, um übertragbaren Krankheiten vorzubeugen.

AXA erstattet Schutzimpfungen, die die STIKO beim Robert-Koch-Institut gemäß § 20 Abs. 2 des Infektionsschutzgesetzes empfiehlt.

Rechtliches und Finanzen

Beitragsbefreiung in bestimmten Tarifen

Privat Krankenversicherte bleiben während der Elternzeit grundsätzlich beitragspflichtig.

Sind Sie in einem der folgenden Tarife versichert:

  • Vital (N und U),
  • Vital-Z und Vital-Z N,
  • VZ Zahn-U,
  • Komfort-Zahn U,
  • Premium-Zahn U,
  • VA6-U

In den zuvor genannten Tarifen, brauchen Sie in den ersten sechs Monaten, in denen Sie Elterngeld beziehen, keine Beiträge zu bezahlen. Wir benötigen dafür nur den Nachweis, dass Sie Elterngeld erhalten.

Kindernachversicherung

Möchten Sie Ihr Kind ab der Geburt bei AXA privat krankenvollversichern? Dies ist möglich, wenn mindestens ein Elternteil seit 3 Monaten bei AXA privat krankenvollversichert ist.

Melden Sie sich einfach innerhalb von 2 Monaten nach der Geburt Ihres Kindes bei uns. Wir informieren dann umgehend Ihren persönlichen Betreuer. Er wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, um den optimalen Versicherungsschutz für Ihr Kind mit Ihnen zu besprechen. Oder wir erstellen Ihnen auf Wunsch auch direkt ein Angebot, wenn Sie schon wissen, in welchem Tarif Ihr Kind versichert werden soll. Sie erreichen uns telefonisch unter 0221 148 41002.

Wenn der Versicherungsschutz nicht höher und nicht umfassender als der eines versicherten Elternteils ist, dann erfolgt keine Gesundheitsprüfung im Rahmen der Kindernachversicherung.

Für eine ab Geburt geltende Versicherung Ihres Kindes benötigen wir das ausgefüllte Formular „Anmeldung zur Kindernachversicherung“ oder – bei Wahl eines umfassenderen Versicherungsschutzes als der eines versicherten Elternteils - schicken Sie uns bitte das ausgefüllte Antragsformular (am besten durch Ihren persönlichen Betreuer) innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt zu. In diesem Fall versichern wir Ihr Kind rückwirkend zum Geburtstermin.

KT Mutterschaftspauschale

Haben Sie den Krankentagegeld-Tarif TV 42 oder TV 42 AN versichert, erhalten Sie eine einmalige Mutterschaftspauschale in siebenfacher Höhe des versicherten Tagegeldes. Bei beispielsweise 80 Euro versichertem Tagegeld erhalten Sie also einmalig 560 Euro.

Wie versichere ich mich weiter? (KT, Beitragshöhe, Versicherungs-Status?)

Der Beitrag Ihrer privaten Krankenversicherung bleibt unverändert in gleicher Höhe bestehen (Es sei denn, Sie haben einen Tarif mit Beitragsbefreiung während der ersten sechs Monate der Elternzeit s.o..). Falls Sie von Ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss erhalten, entfällt dieser während der Elternzeit und Sie müssen den Beitrag in voller Höhe bezahlen.

Wollen Sie in der privaten Krankenversicherung bleiben, obwohl Sie z.B. nach der Geburt zunächst in Teilzeit arbeiten wollen? Viele verdienen in Teilzeit nicht mehr so viel, dass ihr Gehalt über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAE) liegt. In diesem Fall können Sie sich befreien lassen.

  • Nach § 8 Abs 1 Nr. 1 SGB V können Sie sich befreien lassen, wenn Ihr Gehalt nicht mehr über der JAE liegt. Diese Befreiung ist dann jedoch unwiderruflich und Sie können nicht mehr in die gesetzliche Krankenversicherung zurückkehren.
  • Nach § 8 Abs 1 Nr. 2 SGB V können Sie sich während der Elternzeit befreien lassen. Die Voraussetzung ist, dass Sie keiner vollen Erwerbstätigkeit nachgehen. Dabei ist es unerheblich wieviel weniger Sie arbeiten (ob z.B. 20% oder 50% oder 80%...) und wie lange Sie vor der Befreiung die JAE überschreiten. Die Befreiung endet mit Ende der Elternzeit und Sie werden versicherungspflichtig, wenn Ihr Gehalt nicht über der JAE liegt. Oder Sie befreien sich im Anschluss an die Elternzeit nach § 8 Abs 1 Nr. 1. SGB V, dann aber endgültig.
  • Nach § 8 Abs 1 Nr. 3 SGB V können Sie sich befreien lassen, wenn sie nicht mehr als 50% ihrer vorherigen Tätigkeit ausüben. Dies kann auch im Anschluss an die Elternzeit erfolgen. Voraussetzung hierfür ist aber, dass Sie vorher mindestens seit fünf Jahren wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei waren (hierbei werden Zeiten von Inanspruchnahme von Elternzeit angerechnet).

    Sobald Sie die Arbeitszeit über 50% erhöhen und nicht mehr über der JAE liegen werden Sie wieder versicherungsplichtig. Oder Sie befreien sich im Anschluss an die Elternzeit nach § 8 Abs 1 Nr. 1. SGB V, dann aber endgültig.

Für die Zeit der Elternzeit empfehlen wir Ihnen, die bestehende Krankentagegeldversicherung ruhend zu stellen (sogenannte Anwartschaft).

Mutterschutz und Mutterschaftsgeld

Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt (bei Früh- und Mehrlingsgeburten: zwölf Wochen).
 
Gesetzlich Versicherte erhalten auf Antrag während der Schutzfrist ein Mutterschaftsgeld von 13 Euro pro Kalendertag von ihrer Krankenkasse.

Privat Versicherte stellen den Antrag beim Bundesversicherungsamt und erhalten einmalig bis zu 210 Euro

Elternzeit und Elterngeld

Elterngeld wird für höchstens drei Monate rückwirkend ausgezahlt. Deshalb sollten Sie diesen Antrag möglichst bald nach der Geburt stellen.
 
Mehr Informationen rund um die Elternzeit und Elterngeld sowie die Elterngeldstellen der Länder finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend www.bmfsfj.de.

Services und Checklisten

Checklisten

Checkliste Schwangerschaft

Schwangerschaftsrechner

Mit dem Schwangerschaftsrechner erhalten Sie einen schnellen Überblick über alle 40 Schwangerschaftswochen und über die Termine, die im Laufe der Schwangerschaft wahrgenommen werden sollten

Empfehlen:

© AXA Konzern AG, Köln. Alle Rechte vorbehalten.