Chancen nutzen statt Änderungen abwarten

Keine Angst vor Innovationen!


Innovationen sind der Motor erfolgreicher Unternehmen. „Innovativ“ ist dabei kein Schlagwort großer Tech-Giganten, sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen müssen Produkte, Dienstleistungen und Prozesse immer wieder auf den Prüfstand stellen.

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Ihre Geschäfte laufen gut. Sie setzen auf bewährte Kompetenzen und Produkte. Dieses Geschäftsmodell kann für kleine und mittelständige Unternehmen auf Dauer gut gehen – aber auch ganz plötzlich nicht mehr funktionieren. Die Wirtschaft entwickelt sich rasant und aus dem Nichts taucht ein Anbieter am Markt auf, der genau Ihr Geschäftsfeld bedient – jedoch besser, schneller und vor allem moderner. Genau hier liegt Ihre Chance: Übernehmen Sie die Rolle dieses Innovations-Treibers einfach selbst!

Wann haben Sie ihre Produkte und Dienstleistungen zum letzten Mal überprüft, ob sie wirklich noch zeitgemäß sind? Vielleicht sollten Sie Ihr Unternehmen mal genau unter die Lupe nehmen und sich eingehend über derzeitige und künftige Innovationen informieren. Denn wer mögliche Innovationen rechtzeitig erkennt und nutzt, kann eine ganze Branche revolutionieren.


Die jungen, hungrigen Löwen lauern überall

Landläufig gilt, dass etablierte Unternehmen durch Erfahrung, Leistungsfähigkeit, Kapitalstärke und eine große Anzahl von Mitarbeitern bestechen. Innovationsgeist, frische und revolutionäre Ideen werden jungen Unternehmen und den Startups zugeschrieben. Bedeutet das zwangsläufig, dass eingesessene Unternehmen nicht innovativ sein können? Nein, auf keinen Fall! Auch Unternehmen mit Tradition zeigen immer wieder, dass sie gegenüber Neuerungen, Entwicklungen und dem rasanten Voranschreiten der technischen und technologischen Möglichkeiten offen sind. Sie müssen auf den, sich verändernden Markt, nicht nur reagieren – sie sollten Novitäten auf den Markt bringen. Auch wenn die jungen Startups voller Energie und hungrig nach Erfolg sind, kann die Erfahrung ein wesentlicher Faktor bei der Entwicklung und Umsetzung von Innovationen sein. Beste Erfolgschancen haben dabei Unternehmen, wenn sie die „unternehmerische Komfortzone“ verlassen und sich nicht der Angst hingeben, dadurch die Position der eigenen, derzeitigen Produkte zu schwächen.

Nutzen sie Ihre Chance: Die Mehrheit der KMU haben den digitalen Sprung noch vor sich

Laut einer Umfrage der Deutschen Industrie und Handelskammer (DIHK) von 2015 glauben 94 Prozent der Unternehmen, dass die Digitalisierung ihre Geschäfts- und Arbeitsprozesse immer stärker beeinflusst. Allerdings besteht bei den meisten KMUs erheblicher Aufholbedarf. Nur rund 61 Prozent der mittelständischen Handelsunternehmen betreiben eine eigene Website, weniger als 50% verfügen über einen mobilen Auftritt und nur rund ein Viertel bespielen Social Media-Kanäle. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um sich von Ihren Mitbewerbern abzuheben und Vertrauen bei Ihren Kunden durch digitale Kompetenz aufzubauen!


Innovation verpassen oder einleiten

Sie kennen mit Sicherheit die Traditionsmarke „Kodak“ im Kamera- und Filmbereich. Wussten Sie, dass Kodak 2012 Insolvenz anmelden musste? Das liegt daran, dass Kodak der eigenen Innovation nicht getraut und sie nicht weiter verfolgt hat. Der Kodak-Angestellte Steven Sasson erfand bereits 1975 die erste digitale Kamera – Kodak setzte jedoch nicht weiter auf diese Technologie, denn das Unternehmen fürchtete, das eigene Filmgeschäft durch eine unerprobte und nicht marktfähige Idee zu sabotieren.

Der Nokia-Klingelton – in den ersten 2000er Jahren nicht wegzudenken. Doch jetzt ist es ganz ruhig geworden, um den einstigen Handy-Riesen. Nokia glaubte bei Auftauchen des ersten iPhones nicht so richtig an den zukünftigen Erfolg von Smartphones und konnte auch nach einer Neuausrichtung den Vorsprung von Apple, Samsung und Co. nicht mehr aufholen. Das Ende vom Lied oder Klingelton: Die Smartphone-Sparte von Nokia wurde an Microsoft verkauft und Nokia spielt im ertragreichen Smartphone-Markt, zumindest bis jetzt, nicht mehr mit.

Wer kennt ihn nicht aus Kindertagen – den Quelle-Katalog. 1957 hat Quelle eine Innovation erkannt und ließ eine leistungsfähigere Versandanlage bauen. Es entstand die modernste Paketfabrik der Welt, in der die Versanddaten erstmalig elektronisch verarbeitet wurden. Somit konnte Quelle 100.000 Pakete pro Tag verschicken. Erst als Amazon stärker wurde und der Online-Handel enorm anstieg, musste Quelle klein beigeben, da es den Wandel zum Online-Händler nicht rechtzeitig vollzogen hat. Fazit: Eine Innovation hat Quelle über lange Jahre Erfolg beschert, an der Digitalisierung ist das Unternehmen jedoch gescheitert.  


Innovation versus disruptive Innovation 

Seit ein paar Jahren ist der Begriff „Disruption“ in aller Munde – aber ist es wirklich ein „Schreckgespenst“ oder liegt darin auch eine Chance? Disruption leitet sich vom englischen Wort „disrupt“ ab, das so viel wie „zerstören“ oder „unterbrechen“ bedeutet. Disruption wird vor allem mit den Veränderungen in der Digitalwirtschaft in Verbindung gebracht, da dort bestehende Geschäftsmodelle, Produkte, Dienstleistungen oder Technologien immer wieder von innovativen Neuerungen abgelöst werden.

Innovationen kommen immer wieder und in allen Branchen vor. Geschäftsmodelle und Produkte werden ständig weiterentwickelt, wobei sich der Markt nicht grundlegend verändert.

Bei disruptiven Innovationen hingegen, erfolgt eine komplette Umstrukturierung bzw. Zerschlagung eines bestehenden Geschäftsmodells, das durch ein neues ersetzt wird. Ein gutes Beispiel hierzu ist die Musikindustrie, bei der vor Jahrzehnten die CD die Schallplatte fast vollständig abgelöst hat. Die Presswerke haben ihre Produktion von Platten auf CD umgestellt – das war eine Innovation. Eine disruptive Innovation stellt jedoch der nächste Schritt in der Entwicklung dar – das Aufkommen digitaler Musikvertriebe, wie zum Beispiel iTunes. Diese Entwicklung zerschlägt schrittweise und fast vollständig die hergebrachten Vertriebswege von Musik auf Platte oder CD. Presswerke können sich nicht umstellen und werden disruptiv zerstört – ebenso physische Platten- und CD-Geschäfte.

Einer der größten Treiber von disruptiver Innovation war Steve Jobs – welcher auch großes Vorbild vieler Startups ist. Er hat mit seinem iPhone den Markt für Mobiltelefone revolutioniert, mit dem iPad eine völlig neue Gattung von Computer geschaffen –– und wie bereits angemerkt, mit iTunes den herkömmlichen durch den digitalen Musikvertrieb abgelöst. Amazon-Chef Jeff Bezos bringt Disruption auf den Punkt: „Alles, was die Kunden lieber mögen als das, was sie vorher gekannt haben, ist disruptiv.“

Zeigen Sie Innovationsgeist – die wichtigsten Faktoren für eine lohnenswerte Zukunft


Grundlegend wird der Faktor Zeit in Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Je schneller, und spezifischer Unternehmen zukünftig auf Kundenbedürfnisse, Trends und Dynamiken reagieren, desto erfolgreicher wird das Unternehmen sein. Dabei ist natürlich die fortschreitende Digitalisierung ein entscheidender Punkt. Soziale Medien, Online-Communities, Data Mining aus Kundeninteraktionen oder direktes Kundenfeedback stehen ganz oben auf der ToDo-Liste. Auch Wissen und Wissensaustauch durch Vernetzung – Coopetition statt Competition – werden zu wichtigen Wettbewerbsfaktoren.


Beispiel gefällig? Das Gute liegt oft ganz nah ...

Zwei, die einen innovativen Weg verfolgen, sind die Brüder Denis Gibisch und Daniel Gibisch aus Augsburg mit ihrem Online-Suppen-Versand Little Lunch. Little Lunch entstand ganz einfach aus dem Arbeitsalltag heraus, wobei man sich in jeder Mittagspause dieselbe Frage stellt: Was soll ich heute bloß essen? Die Idee war geboren und seitdem machen die beiden Suppenliebhaber glücklich und verdienen gutes Geld mit ihrer Innovation. Mehr über diese innovative Geschäftsidee können Sie hier lesen.



Bleiben Sie wachsam und nutzen Sie Innovationspotenziale in Ihrem Unternehmen, damit Sie Ihren Mit-Wettbewerbern immer ein kleines Stück voraus sind!

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