Das Bekenntnis zur Familie macht Schule

„Familie werden – Familie sichern“ ist das professionelle Engagement von AXA gemeinsam mit der Deutschen Familienstiftung. Wir als Versicherung freuen uns über die Partnerschaft mit einer Institution, die sich aktiv für junge Familien in unserer Gesellschaft einsetzt.

Die Anforderungen sind hoch auf dem Weg vom Paar zur Familie. „Die Veränderungen sind vielfältig und eine Familie stressfrei zu leben, lernt man leider nicht in der Schule!“ Mit einem innovativen Konzept kümmert sich die Familienschule Fulda um die Bedürfnisse von werdenden und frischen Eltern und damit um den Bestand der Familie und um unsere Zukunft: Glückliche Eltern haben glückliche Kinder.
Familien sind die Basis der Gesellschaft und die frühe Schule unserer Zukunft. Prof. Dr. Ludwig Spätling ist Direktor der Frauenklinik am Klinikum Fulda, Vater von drei Kindern und engagierter Vertreter der Familie als sicherer Hafen in unserer Zeit: 1999 gründete er die Familienschule Fulda und ein Jahr später die Deutsche Familienstiftung.





Familienschule Fulda


„Man muss der jungen Familie Mut machen, Familie zu werden, zu sein und zu bleiben – weil Kinder unsere Zukunft sind.“
Der Leitgedanke der Deutschen Familienstiftung findet seine aktive Umsetzung in der Familienschule Fulda, die sich mit ihren Angeboten auf die Bedürfnisse von werdenden und “jungen” Eltern einstellt, um damit ein unbeschwertes Aufwachsen der Kinder zu unterstützen. Diplom-Heilpädagogin Julia Spätling ist Leiterin der Familienschule und erzählt uns, wie man lernen kann, glückliche Eltern mit glücklichen Kindern zu sein:
„Unser Ziel ist es, die Familie stark zu machen.



Frau Spätling, warum sollen Eltern in die Schule gehen? Haben sie nicht schon genug gelernt?


„Viele Eltern sind überflutet von Informationen und wissen dadurch kaum noch, was richtig oder falsch ist. Junge Paare haben häufig eine hohe Erwartungshaltung und sind nicht darauf vorbereitet, was sie als Eltern leisten müssen. Wir möchten sie in ihrem Selbstvertrauen stärken und bereits im Vorfeld Hinweise geben, wie Probleme vermieden werden können. Bei uns bekommen sie einerseits fachkompetente Anleitung und Wissenswertes, andererseits können sie auch individuell nachfragen, in der Gruppe mit anderen Eltern diskutieren und ihren eigenen Weg finden. Gerade unser flexibles Kurskonzept und die Fragestunde hilft ihnen, einen eigenen Standpunkt zu wichtigen Themen wie Schlaf, Erziehung, Ernährung, Motorik, Umgang mit dem Partner oder Entlastung zu finden.“



Starke Eltern stehen im Fokus?


„Ja. Für uns besteht die Förderung des Kindes in der Motivation und Begleitung der Eltern. Wir denken, dass ausführliche Information und persönliche Begleitung der werdenden und jungen Eltern einen guten Start in die Familie erleichtert. Unsere Angebote geben Eltern Sicherheit und Klarheit im eigenen Vorgehen und stärken die Eltern-Kind-Bindung. Alle unsere Kurse, egal ob vor oder nach der Geburt, beinhalten immer auch familien- und partnerschaftsunterstützende Anteile wie Alltagsgestaltung, Selbstpflege, d.h. das „Auf-sich-Selbst und seine Bedürfnisse achten“, Stress- und Zeitmanagement. Paare vor und nach der Geburt stehen im Mittelpunkt, aber auch Kinder und Großeltern.



Wie sieht das Angebot der Familienschule konkret aus?


„Wir bieten wöchentlich Kurse rund um Geburt, Kinder, Partnerschaft und Familie an. Die Angebote haben wir genau auf die Bedürfnisse der werdenden Eltern abgestimmt. So z.B. vor der Geburt die Geburts- und Familienvorbereitung, Schwangerschaftsberatung, Säuglingspflegekurse und Stillberatung. Direkt nach der Geburt die Wochenbett-Krisenhilfe oder Entlastungsangebote, Rückbildung und Babymassage. Aber auch später bieten wir für die Eltern Kurse wie pädagogische Eltern-Kind-Spiel-Gruppen, Eltern-Kind-Turnen, Musikspielgruppen, Marburger Konzentrationstraining oder Step-Elterntraining an.“

Das Entlastungsangebot ist unser Ehrenamtliche-Service „wellcome-praktische Hilfen nach der Geburt“, ein Modell aus Hamburg, siehe auch https://www.wellcome-online.de/.



Können auch Eltern oder Großeltern Rat finden, die keinen Kurs belegen?


„Natürlich. Beratung können Eltern dann wahrnehmen, wenn sie diese aktuell brauchen, sei es bei Fragen zur Partnerschaft als auch zum Kind in Bezug auf Entwicklung, Schlafen und Schreien.Wir bieten mittwochs und donnerstags eine kostenlose, offene Beratung an, allerdings nach telefonischer Voranmeldung unter Tel. 0661 / 9 33 88 72.“



Das Angebot der Familienschule setzt ein breites Spektrum an Fachpersonal voraus?


„Bei uns arbeiten alle Fachkräfte interdisziplinär zusammen, Kinderkrankenschwestern, Hebammen, Pädagogen, eine Ökotrophologin, eine Moto-Pädagogin und Ärzte. So kann die Familienschule in ihren vielen Bereichen wirklich kompetent helfen und informieren.“



Frau Spätling, Sie haben uns nun schon viel über Ihr Engagement für Eltern und Kinder berichtet. Wir wissen aber auch, dass Sie ebenso Fachkräfte unterstützen. Wie genau sieht das aus?


„Unsere Fortbildung „Familienvorbereitung“ möchte Menschen, die mit werdenden und jungen Eltern arbeiten, also Hebammen, Kinderkrankenschwestern, Kursleitern oder Pädagogen in der Beratung und Kursdurchführung eine umfassende und ergänzende Grundlage von wichtigen Aspekten der Familienstärkung an die Hand geben. Die Familienvorbereitung vermittelt Inhalte wie „das Baby verstehen“, Konflikt- und Zeitmanagement, Babyblues, realistische Erwartungen an die Elternschaft und Vaterschaft in drei Wochenend-Seminaren. Wir beraten aber auch Fachkräfte in allen Fragen des Umgangs mit Eltern und deren Bedürfnissen.“



Wie lässt sich dieses umfangreiche Projekt überhaupt bewältigen?


„Die Familienschule profitiert durch ihre gute Vernetzung mit anderen sozialen Institutionen Fuldas und durch die aktive Mitarbeit in verschiedenen Netzwerken und projektweise entstehenden Arbeitsgruppen. Konstant arbeiten wir seit Jahren beispielsweise mit der Arbeitsgruppe „EvA-Erziehung von Anfang an“, mit dem „Arbeitskreis Wochenbett“, der sich mit der Betreuung von Frauen in psychischen Krisen in der Schwangerschaft und nach der Geburt beschäftigt, und mit dem Netzwerk Familie – einer Arbeitsgruppe der sozialen Einrichtungen Fuldas.“



Frau Spätling, wir wissen, dass Sie neben dem Engagement für die Familienschule, auch Mutter sind– wie schaffen Sie das alles?


Natürlich ist die Kombination Kinder und Beruf anstrengend, aber erstens habe ich einen freien Tag, der mir ermöglicht, mich sportlich zu betätigen (ein wichtiger Ausgleich) und zweitens machen mir meine Kinder viel Freude. Notwendig ist allerdings eine große Disziplin, denn ohne diese könnte ich dies nicht schaffen. Trotzallem muß ich oft akzeptieren, dass manche Dinge, wie zum Beispiel der Haushalt, nicht so perfekt laufen, wie man es gerne hätte, aber glückliche Kinder sind mir wichtiger als eine superaufgeräumte Wohnung. Außerdem stehen mir meine Eltern als Unterstützung zur Seite. Ein funktionierendes Netzwerk, liebe Freunde und eine Arbeit die mir Spaß macht, sind die Grundlage, um jeden Tag aufs Neue gerne mit den Familien zu arbeiten, außerdem bereichert man sich auch gegenseitig.

Vielen Dank, Frau Spätling, für dieses Gespräch, und im Namen von uns allen, vielen Dank für das großartige Engagement.

„Starke Kinder brauchen glückliche und zufriedene Eltern für ein unbeschwertes Aufwachsen“, dafür steht die Familienschule Fulda eine Einrichtung der Deutschen Familienstiftung

Die Familienschule Fulda ist ein Ort, wo Eltern Antworten auf ihre Fragen bekommen, Kontakte knüpfen und hilfreiche Kurse von Geburtsvorbereitung über Eltern-Kind-Gruppen bis hin zu Selbsthilfe-Gruppen finden können.
Neben dem genau auf die Bedürfnisse von werdenden und “jungen” Eltern abgestimmte Kursangebote, können die Eltern Sicherheit und Klarheit im eigenen Vorgehen, sowie Familien- und Partnerschaftsstärkende Anteile wie Alltagsgestaltung, Selbstpflege, Stress- und Zeitmanagement und verlässliche Unterstützung bei Problemen erhalten. Hier geht es direkt zur Familienschule Fulda.


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