Steuererklärung - Was nun?

Bei den unzähligen Regelungen, Ausnahmen und sich laufend ändernden Verordnungen im deutschen Steuerdschungel – oder bei konkreten Fragen wie zum Beispiel nach steuerlichen Förderungsmöglichkeiten der (Alters)Vorsorge – ist guter Rat oft teuer. Wirklich – teuer? Wir gehen der Frage nach: Wer kann einem helfen bei der jährlichen Einkommensteuererklärung? Muss man damit zum Steuerberater? Gibt es noch andere Möglichkeiten und Angebote? Welcher Steuerrat ist gut und günstig?



Jedes Jahr am 31. Mai endet die reguläre Abgabefrist der Steuererklärung vom Vorjahr beim Finanzamt. Alle, die verpflichtet sind, ihre Erklärung abzugeben, sollten diesen Termin unbedingt einhalten. Denn, wer seine Steuererklärung zu spät oder gar nicht beim Finanzamt einreicht und auch keinen begründeten Antrag auf Verlängerung der Abgabefrist gestellt hat, muss mit einem Verspätungszuschlag rechnen. Der Verspätungszuschlag darf bis zu 10 % der festgesetzten Steuer und bis zu 25.000 € betragen.



So viel kostet ein Steuerberater

Wer sich nicht selbst um seine Einnahmen und Ausgaben, seine Werbungskosten, die Gewinnermittlung, das Ordnen der Belege und ums Ausfüllen der nötigen Formulare kümmern will oder kann, engagiert meist eine(n) Steuerberater(in). Die beraten, rechnen, schieben die Jahreszahlen in die richtigen Spalten und vertreten einen vor dem Amt. Abgerechnet werden ihre Leistungen nach der Steuerberater-Vergütungsordnung (StBVV), die den ganzen Katalog der möglichen Beratungs-Leistungen – wie z.B. Buchführung, Umsatzsteuerjahreserklärung oder Lohnabrechnung – definiert und einzeln wertet. Die Steuerberater sind im Übrigen von der Abgabepflicht bis zum 31. Mai entbunden und können bis Ende des Jahres die Unterlagen beim Finanzamt einreichen.


Je nachdem wie hoch Ihr Einkommen bzw. der Gewinn und damit der sogenannte „Gegenstandswert“ ist, danach richtet sich die Höhe des Beraterhonorars. Wenn kein Gegenstandswert errechnet werden kann  – zum Beispiel beim Steuerbescheid -  wird nach Zeitaufwand abgerechnet, den Ihr Berater aufwendet. Der Stundenlohn kann hier zwischen 60 und 140 Euro liegen. Möglich sind außerdem Abrechnungspauschalen, die Sie individuell mit Ihrem Steuerberater vereinbaren.

Tipp
: Zur Prüfung einer Berater-Rechnung können Sie sich kostenlos an eine der Steuerberaterkammern in Deutschland wenden. Sie klären im Zweifel, ob die Gebühren ordentlich erhoben wurden oder nicht. Und die Kosten für den Steuerberater erkennen die Finanzämter teilweise an, das heißt, sie können im Folgejahr zum Teil wieder abgesetzt werden.



Lohnsteuerhilfevereine – günstige Helfer bei der Steuererklärung

Auch als Mitglied in einem Lohnsteuerhilfeverein bekommt man fachlich kompetente Unterstützung bei der jährlichen Abrechnung mit dem Finanzamt. Es sei den man ist Freiberufler(in) oder Selbständig, dann darf man sich nicht an den Lohnsteuerhilfeverein wenden. Ein(e) Berater(in) des Lohnsteuerhilfevereins sieht die nötigen Unterlagen durch, erstellt eine Vorausberechnung, erledigt die Steuererklärung und prüft am Ende den Bescheid vom Finanzamt. Auch bei einem Widerspruch sind die Vereine behilflich. Neben einer Aufnahmegebühr kommt ein jährlicher Mitgliedsbeitrag auf einen zu, der meist nach Einkommen gestaffelt ist wie z.B. beim Steuerverbund. Die Kosten für Fachbücher, Steuersoftware oder die Beiträge für den Lohnsteuerhilfeverein können zurzeit bis zu 100 Euro im Jahr als Werbekosten abgesetzt werden.

Auch einige Gewerkschaften bieten ihren Mitgliedern Unterstützung bei der Einkommensteuererklärung an. Entweder mit kostenlosen Beratungen, wie sie z.B. Verdi anbietet, oder mit Vergünstigungen bei externen Beratern wie den Lohnsteuerhilfevereinen.


Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA

Steuern sparen – mit der passenden Altersvorsorge


Egal wie Ihr Vorsorgekonzept aussieht. Die Relax Rente von AXA ist in allen 3 Schichten der Altersvorsorge einsetzbar.

Die meisten Menschen wünschen sich eine Vorsorgelösung, die verschiedene Vorteile in sich vereint:
  • Sicherheit in Kombination mit der Chance auf Rendite
  • Flexibilität
  • Lebenslange Versorgung
AXA hat sich dieser Wünsche angenommen und mit der Relax Rente eine sichere Altersvorsorge entwickelt, mit der Sie sich entspannt zurücklehnen können. Denn die Relax Rente passt sich über die gesamte Laufzeit ganz flexibel Ihren Bedürfnissen an.

So genießen Sie das gute Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben – und wir kümmern uns um Ihre Anlage. Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Rente auch aktiv mitsteuern.

Die Relax Rente bietet Ihnen nicht nur viel Sicherheit und Renditechancen, sondern auch ein hohes Maß an Flexibilität. Denn Sie können sich zwischen verschiedenen Anlagemöglichkeiten entscheiden und die Anlage Ihrer Wahl an Ihre jeweilige Lebenssituation anpassen.

Ihre Vorteile haben wir hier noch einmal übersichtlich zusammengefasst:
  • komfortable Vorsorgelösung
  • sicher, flexibel und gleichzeitig renditeorientiert
  • mindestens die eingezahlten Beiträge stehen zum Ende der Vertragslaufzeit garantiert zur Verfügung
  • individuelle Gestaltungsmöglichkeiten der Beitragszahlung
  • individuelle Auszahlungsmöglichkeiten
Weitere Informationen zur Relax Rente und anderen hervorragenden Altersvorsorgeprodukten finden Sie hier.


Das 3-Schichten-Modell

Wer früh mit der Vorsorge fürs Alter startet, kann seit 2005 einen Steuervorteil für sich daraus ziehen. Denn der Staat fördert Investitionen in die Altersvorsorge z.B. durch eine geringe Besteuerung. Hier zählt das sogenannte 3-Schichten-Modell, bei dem zwischen einer Basisversorgung und verschiedenen Kapitalanlageprodukten unterschieden wird.


Zur Basisversorgung (Schicht 1) zählen Rentenversicherungen wie die gesetzliche oder die private Rürup-Rente. Sie können jährlich bis zu einem Betrag von 20.000 Euro steuerlich geltend gemacht werden. Die Riesterrente oder die betriebliche Altersvorsorge fallen unter die zweite Schicht: Für sie sind Förderbeträge in unterschiedlicher Höhe (z.B. Riesterrente bis zu 2.100 Euro im Jahr) vorgesehen und von der Steuer befreit. Die Steuerbelastung wird damit nach hinten verlagert: Während der Ansparphase sparen Sie Geld, da Sie die Aufwendungen steuerlich absetzen können (Steuerstundungseffekt). Wenn Sie das Rentenalter erreicht haben, müssen Sie dann die Rente nachgelagert versteuern. Der persönliche Steuersatz ist dann aber voraussichtlich aufgrund geringerer Einkünfte deutlich niedriger als in der Zeit Ihrer aktiven Berufstätigkeit.

Beiträge / Aufwendungen für Wertpapiere, Spareinlagen, Aktien oder Fonds dagegen fallen in die 3. Schicht, sie sind nicht absetzbar. Auch bei Entscheidungen oder Fragen hierzu unterstützt Sie Ihr Berater sicherlich gerne.


Lesen Sie auch im PLUS:


Rechtliche Hinweise
Die Artikelinhalte werden Ihnen von AXA als unverbindliche Serviceinformationen zur Verfügung gestellt. Diese Informationen erheben kein Recht auf Vollständigkeit oder Gültigkeit. Bitte beachten Sie dazu unsere Nutzungsbedingungen.