Beugen Sie finanziellen Schäden durch Hochwasser im Betrieb vor.

Mit Checkliste zum Download

Wieder einmal wurde in ganz Deutschland ein weiteres Mal klar, wie schnell und zerstörerisch die Naturgewalt Wasser ganze Städte bedrohen kann. Alleine bei der letzten Flutkatastrophe entstanden Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe. Nicht nur für Privatpersonen kann ein derartiges Szenario den finanziellen Ruin bedeuten, auch für Unternehmen, bei denen ein Betriebsausfall über mehrere Wochen neben dem finanziellen Desaster auch die Arbeitsplätze der Angestellten bedroht.

Ein Unternehmen kann und sollte im Vorfeld eine Strategie entwickeln, um präventiv Maßnahmen zu ergreifen, die im Ernstfall größere Schäden verhindern. Worauf Sie als Unternehmer in Bezug auf ein funktionierendes Hochwasser-Risikomanagement achten sollten, erfahren Sie hier.




Erster Schritt: Bestandsaufnahme

Am Anfang einer gezielten Eigenvorsorge geht es darum, sich über den Standort und die Umgebung des Unternehmens in Bezug auf mögliche Hochwasserrisiken Gedanken zu machen. Fragen, wie zum Beispiel: „Liegt der Betrieb in einem hochwassergefährdeten Gebiet?“, „Gab es in der Vergangenheit Starkregen, der zu Hochwasser führte?“. Wenn der Betrieb durch eine Hochwasser-schutzanlage geschützt ist, stellt sich die Frage: „Wie hoch kann das Wasser steigen, dass diese Anlage noch ausreichend Schutz bietet und wie lange sind die Vorlaufzeiten, um weitere Schutzmaßnahmen zu ergreifen?“.

Danach geht es darum, zu identifizieren, welche Schäden im Falle eines Hochwassers im Betrieb entstehen können. Welche Anlagen / Maschinen / Geräte können bei einem Hochwasser Schaden nehmen und können daraus Umweltschäden entstehen? Wie sieht es mit der Energieversorgung aus – kann der Betrieb (sofern keine gravierenden Schäden im Gebäude entstehen) eventuell mit einer Notstromversorgung am Laufen gehalten werden? Diese und weitere Fragen gilt es zu klären.


Hochwasservorsorge und Bauvorsorge

Ist die Bestandsaufnahme abgeschlossen und wurden Risiken identifiziert, geht es darum, konkret Maßnahmen zur Vorsorge zu treffen. Die wichtigsten Überlegungen sollten hierbei in folgende Richtungen gehen: Besteht die Möglichkeit zur Anhebung des Geländeniveaus (sehr effektiv, aber nur bei Neubauten relevant, da sonst zu kostenintensiv), Errichtung von Dämmen oder Schutzwänden, Einbau von Rückschlagklappen bei Kanalöffnungen (um zu verhindern, dass Wasser auf diesem Weg in das Gebäude gelangt) Anschaffung eines Notstromaggregat und Einlagerung aller relevanten Betriebsmittel (Treibstoff etc.).

Hilfreich für den Ernstfall ist auch das Bereitstellen von temporären Abwehrmaßnahmen – wie zum Beispiel Sandsäcken, Stellwänden oder Behältersystemen.
Ein wichtiger Teil der Hochwasservorsorge ist der Abschluss einer geeigneten Elementarschadenversicherung für Ihren Betrieb. Lassen Sie sich von der Versicherung Ihres Vertrauens dahingehend beraten.

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AXA hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ihnen bei Folgen durch Naturgefahren schnell zu helfen und die Schäden unkompliziert zu regulieren. Regionale Anlaufstellen und kostenlose Telefonnummern für Schadenmeldungen im Notfall unterstützen Sie darüber hinaus bei Fragen oder Problemen. Durch den intensiven Austausch mit Wissenschaftlern und staatlichen Institutionen hat sich AXA in den letzten Jahren große Kompetenzen in Bezug auf Prognosetechniken und Schadenverhütungsmaßnahmen angeeignet und diese in die Produktentwicklung einfließen lassen.

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Wenn die große Flut kommt

Nicht immer reicht die Vorwarnzeit aus, um alles in Sicherheit zu bringen. Deshalb sollte man sich auch im Vorfeld darauf einstellen, dass gewisse Bereiche des Betriebs möglicherweise überflutet werden könnten. In diesen Bereichen muss darauf geachtet werden, dass dort keinerlei gesundheits- oder umweltgefährdende Stoffe gelagert werden, die durch eine Überflutung in die Umwelt gelangen könnten.

Chemikalien oder ähnliches sollten also möglichst nicht im Keller oder – wenn es nicht anders möglich ist – ganz oben in Regalen gelagert werden. Wenn im Betrieb Tanks zur Lagerung von Flüssigkeiten vorhanden sind, sollten diese für die Verwendung bei Hochwasser geprüft und zugelassen sein, sowie durch eine feste Verankerung vor Auftrieb geschützt werden. Verschlussventile helfen, dass zum Beispiel bei einem Bruch des Rohres, welches vom Tank wegführt, ungehindert Treibstoff nachfließen kann. Entlüftungsrohre sollten generell über der möglichen Wasserlinie angeordnet sein.


Folgeschäden und deren Beseitigung.

Der Ernstfall ist eingetreten – Hochwasser hat in Ihrem Betrieb Schäden verursacht. Bitte informieren Sie Ihren Versicherer umgehend über den Eintritt des Schadenfalles und dokumentieren Sie die Schäden (Fotos). Danach geht es an die Identifizierung der Schäden. Vorhandene Schäden müssen geprüft und behoben werden, wobei betroffene Anlagen eventuell durch fachgerechte Reinigung noch gerettet werden können. Die Vorschriften zu Gesundheits- und Umweltschutz gilt es bei der Entsorgung von zerstörtem Gut unbedingt einzuhalten. Zur Schadenbeseitigung sollte auf alle Fälle ein darauf spezialisiertes Unternehmen zu Rate gezogen werden – wenn Sie versichert sind, dann organisiert der Versicherer dies in den meisten Fällen.

Doch auch für die Zeit nach dem Hochwasser kann präventiv Vorsorge getroffen werden. Wichtige Telefonnummern – zum Beispiel die der Versicherung – müssen an geeigneter Stelle bereit liegen. Darüber hinaus kann man sich schon ohne akute Hochwasserwarnung Gedanken darüber machen, wohin im Hochwasserfall der Abfall entsorgt wird, was zu tun ist, wenn der Strom ausfällt oder Öl ausläuft, Zuständigkeiten im Betrieb festlegen und diese in die Alarm- und Einsatzpläne aufnehmen. Generell sollte das betriebliche Hochwasserrisikomanagement mit Behörden, der Feuerwehr und anderen Hilfseinrichtungen abgestimmt werden. Proben Sie den Ernstfall und bessern Sie bei Bedarf nach.

Was Sie zur Sicherung Ihres Betriebs im Falle eines Hochwassers beachten sollten, erfahren Sie aus der hilfreichen Checkliste, die wir hier für Sie hinterlegt haben:

Hochwasser-Risikomanagement (PDF, 60 KB)
AXA wünscht Ihnen und Ihrem Unternehmen eine hochwasserfreie und erfolgreiche Zukunft.

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