Prostatakrebs: Vorsorge ist die beste Medizin

Männergesundheit sollte kein Tabuthema sein!


Vorsorgeuntersuchungen bieten die Chance auf eine frühzeitige Erkennung von Hodenkrebs, Prostatakrebs und ähnlichem. Die „Movember“ Foundation bietet Männern und Frauen an, sich für die Förderung von Männergesundheit zu engagieren. Wann ist Ihr nächster Vorsorgetermin?
 
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Männerabend mit den Kumpels – es geht um den Job, Sport und die jüngsten Erfolge. Gesundheit? Nein, das ist für echte Männer kein Thema. Tatsächlich? Einer der Jungs gesteht plötzlich, dass er Prostatakrebs hat und berichtet von seiner Behandlung während der letzten Monate. Warum reden Männer erst dann über die Gesundheit, wenn es schon fast zu spät ist?

Zum Glück gibt es Behandlungsmöglichkeiten, die Heilungschancen versprechen. Besser wäre es gewesen, wenn der Betroffene regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gegangen wäre – denn bei frühzeitigem Erkennen stehen die Heilungschancen um einiges besser.

Woher kommt diese Angst von Männern, in regelmäßigen Abständen zum Arzt zu gehen? Die Sorge davor, nicht als ganzer Kerl zu gelten? Wir wollen mit den solchen Vorurteilen aufräumen und sagen:


Mann! Geh zur Vorsorgeuntersuchung

Männer sind das starke Geschlecht und so gut wie nie krank – behaupten zumindest die Männer selber. Warum aber sterben Männer im Durchschnitt 5 Jahre früher als Frauen? Das liegt – neben anderen Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen und Alkohol – auch daran, dass Männer so gut wie gar nicht zu Vorsorgeuntersuchungen gehen.

Weniger als 20% der Männer über 45 nehmen Vorsorgeuntersuchungen zur Krebsfrüherkennung wahr.

Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit! Gehen Sie zur Vorsorge und informieren Sie sich jetzt hier über häufige Männerkrankheiten, die sich frühzeitig erkennen und gut therapieren lassen.


Prostatakrebs, Hodenkrebs, Depression

... darüber spricht MANN nicht. Diese Fakten sollten jeden Mann motivieren, sich einen Termin für die nächste Vorsorgeuntersuchung geben zu lassen. 

  • Prostatakarzinom: Über 63.000 Neuerkrankungen und rund 12.000 Sterbefälle pro Jahr sprechen eine deutliche Sprache. Neben Lungen- und Darmkrebs stellt der Prostatakrebs eine der tödlichsten Krebsformen für Männer über 50 Jahren dar. Risikofaktoren sind das Alter und familienbedingte Vorbelastung. Leider haben rund ein Drittel der 45 bis 70-jährigen Männer noch nie eine Prostatakarzinom-Früherkennung durchgeführt und mehr als die Hälfte waren noch nie beim Prostata Screening (PSA).
  • Darmkrebs: Rund 33.000 Männer sind 2016 an Darmkrebs erkrankt – damit ist er die dritthäufigste Krebserkrankung bei Männern. Ältere Menschen erkranken häufiger als unter 40-jährige, die Sterberate liegt bei rund 20%.
  • Hodenkrebs: Jährlich erkranken in Deutschland etwa 4.200 Männer neu an Hodenkrebs. Im Unterschied zu den meisten anderen Krebsformen, sind die Betroffenen meistens noch sehr jung. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 38 Jahren.
  • Depressionen: Statistisch gesehen erkrankt jeder 8. Mann im Laufe seines Lebens an einer Depression. Depressionen bleiben bei Männern oft unentdeckt – zumeist landen Männer direkt im Burn-Out, wo dann gar nichts mehr geht. Männer konzentrieren sich auf körperliche Symptome, weniger auf seelische Probleme, daher werden Depressionen schwerer erkannt als bei Frauen, die bei Schwierigkeiten offen darüber sprechen. Mehr zu seelischen Krankheiten finden Sie auch hier im PLUS von AXA.

Was hat es mit der Prostata  auf sich?

Jeder Mann hat eine – übrigens auch jede Frau– aber die meisten haben sich noch nie damit beschäftigt, denn man sieht sie ja nicht und spürt sie normalerweise auch nicht. Kurz gesagt: Die Prostata ist eine Drüse, die in Form und Größe einer Kastanie ähnelt und unterhalb der Harnblase liegt. Sie beginnt ab der Pubertät mit der Bildung eines Sekrets, die den Samen verflüssigt und die DNA der Spermien schützt. Das Sekret der Prostata macht ca. 20 bis 30 Prozent der Spermamenge aus und ist wichtig für die Funktionstüchtigkeit von Spermien und damit für die Zeugungsfähigkeit des Mannes.


Ein Arztbesuch bringt Klarheit – bei folgenden Symptomen ...

Es gibt Symptome, die auf eine Prostata-Erkrankung hindeuten können – aber nicht bösartig sein müssen. Es gibt auch gutartige Prostatavergrößerungen, bei der es zu ähnlichen Beschwerden kommen kann:

  • schmerzhafte Prostata
  • vermehrter Harndrang, schwacher Harnstrahl, geringere Urinmenge, Blut im Urin
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Probleme oder Schmerzen bei der Erektion
  • verminderter Samenerguss oder verändertes Ejakulat (glasklares, bräunliches oder blutiges Sperma)

Früherkennung von Prostatakrebs

Wer zur Vorsorge geht, hat große Chancen, dass ein Prostatatumor im Frühstadium erkannt wird. Nachdem Prostatakarzinome im ersten Stadium schmerz- und beschwerdefrei sind, ist die regelmäßige Untersuchung ab 45 Jahren besonders wichtig.

Dabei kommen zwei Methoden zum Einsatz. Erstens die Untersuchung des Blutes auf den PSA-Wert (Prostata-spezifisches Antigen). Befindet sich dieser über der Norm, könnte Prostatakrebs dahinter stecken. Dieser Wert ist aber nur ein Indiz, denn drei von vier Männern mit einem erhöhten Wert haben keinen Krebs. Zur endgültigen Abklärung wird bei Verdacht eine kleine Gewebeprobe entnommen, die anschließend getestet wird.

Und dann gibt es noch die Tastuntersuchung der Prostata vom Enddarm aus, wobei der Arzt die Größe, Form, Konsistenz etc. feststellen kann. Kommen Unregelmäßigkeiten ans Licht, folgt auch hier die Untersuchung einer Gewebeprobe. Klar ist: Je früher ein Karzinom diagnostiziert wird, desto größer sind die Chancen auf Heilung und auf den Erhalt der Lebensqualität trotz Krankheit.

Denken Sie daran: Frühzeitige Entdeckung erhöht die Chance auf Heilung.


Prostatakrebs kann gut behandelt werden

Nachdem der Prostatakrebs in den meisten Fällen sehr langsam wächst, heißt es in Fachkreisen oft „Man stirbt nicht an Prostatakrebs – sondern mit ihm“. Daher kommt neben den nachfolgenden Therapiemöglichkeiten noch die sogenannte „aktive Überwachung“ zum Einsatz – allerdings nur im Frühstadium. Dabei wird im Rahmen von regelmäßigen medizinischen Kontrollen die Entwicklung der Krankheit überwacht – und erst wenn die Krankheit fortschreitet, mit der Behandlung begonnen. Weitere Behandlungsmöglichkeiten:

  • Operative Entfernung (radikale Prostatektomie): Hier wird die Prostata entnommen und versucht, die angrenzenden – für die Erektionsfähigkeit zuständigen – Nerven zu erhalten.
  • Strahlentherapie: Mittels moderner Strahlentherapie durch die Haut (perkutane Strahlentherapie) kann das Gewebe rund um die Prostata besser geschont werden.
  • Interne Strahlentherapie: Diese erfolgt durch dauerhaft in die Prostata eingebrachte kleine Strahlenquellen (permanente Seed Implantation oder Brachytherapie) Die Strahlenbelastung für das angrenzende, gesunde Gewebe ist dabei gering.
Die Heilungschancen stehen bei Prostatakrebs also sehr gut – wenn er früh genug erkannt wird.




Was hat ein Schnurrbart mit Männergesundheit zu tun?

Unter dem Motto „Grow a Mo, save a Bro“ – auf gut Deutsch „Lass dir einen Schnurrbart wachsen und rette einen Freund“ – engagiert sich die „Movember“ Foundation für Männergesundheit und Vorsorge rund um die Schwerpunkte: Prostatakrebs, Hodenkrebs und Depression.

Begonnen hat alles in Australien im Jahr 2003. Die unabhängige Stiftung hat in 13 Jahren mehr als 1.200 Projekte zur Männergesundheit finanziert. Daher prägen im November immer mehr Männer mit Schnurrbart das Straßenbild – auch in Deutschland. 

Diese wichtige Bewegung zu unterstützen, ist ganz einfach: Schnurrbart wachsen lassen. Spenden. Darüber sprechen. Andere dazu bewegen zu spenden und sich einen „Moustache“ wachsen zu lassen.
Die Spenden ermöglichen der Movember Foundation weltweit in Initiativen zur Verbesserung der Männergesundheit zu investieren und jedes Jahr den Movember zu veranstalten.

Natürlich können sich auch Frauen engagieren, denn für Frauen ist die Gesundheit ihrer Männer ebenso ein wichtiges Thema – werden Sie zur „Mo Sista“!

Klicken Sie sich www. movember.com gleich rein, informieren Sie sich zu Ihren Männergesundheitsthemen, spenden Sie und bereiten Sie sich schon mal auf einen „haarigen“ Herbst vor!

Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit – seien Sie ein ganzer Mann und gehen Sie zur Vorsorge!

Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA

In schweren Zeiten nicht alleine bleiben!

Die Gewissheit, in guten Händen zu sein – mit dem gesundheitsservice360° von AXA.

Mit dem gesundheitsservice360° unterstützen wir Sie als Vollversicherter unserer privaten Krankenversicherung kostenfrei in allen Bereichen rund um Ihre Gesundheit. Von Prävention über Krankheitsunterstützung, bis hin zu weitergehenden Services, wie zum Beispiel der Organisation von Hilfsmitteln. Wir sind für Sie da, damit Sie schon bald sagen können: „Ich fühl mich besser.“

Bei Erkrankungen, wie z.B. Prostatakrebs, profitieren Betroffene und Angehörige von
  • einem persönlichen Gesundheitsbegleiter, Vermittlung einer Zweitmeinung
  • einer umfassenden Begleitung während der ambulanten Behandlung, dem stationären Aufenthalt und bei der Nachsorge
  • Unterstützung bei der stationären Entlassungsplanung
  • einer engen Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Onkologischer Spitzenzentren (CCC), bei dem Betroffene interdisziplinär und psychoonkologisch begleitet werden
Ein Netzwerk aus starken Partnern

Wir kooperieren bundesweit mit führenden Fachärzten, Gesundheitszentren und Kliniken wie zum Beispiel der Martini Klinik, einer hoch spezialisierten Privatklinik für die Behandlung von Prostatakrebs. Sie erhalten dadurch eine hohe Behandlungsqualität, die genau auf Ihr Krankheitsbild abgestimmt ist.

Eine Übersicht unseres gesamten Partnernetzwerks finden Sie in unserer Spezialistensuche.

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