AXA Gesundheitsmanagement: Kundenbeteiligung verdreifacht

Jährlicher Kostenvorteil von über 3 Millionen Euro netto durch aktive Patientenbegleitung - AXA Krankenversicherung sponsort 1. Kölner Herztag

Die AXA Krankenversicherung verzeichnete für den Zeitraum 2004 bis 2006 nach Abzug der Kosten Einsparungen in Höhe von 10,8 Mio. Euro aus ihrem Aktiven Gesundheitsservice. Dabei handelt es sich um die Betreuung chronisch und schwerst erkrankter Kunden. Die jährliche Investitionssumme in die für den Kunden kostenlosen Disease-Management-Programme (DMP) hat inzwischen die 1-Million-Grenze überschritten. Die Programme sind auf Patienten mit koronarer Herzkrankheit, Diabetes, Brustkrebs und Asthma zugeschnitten. Mit 2000 Kunden nehmen 35 % derjenigen Versicherten, die dafür infrage kommen, freiwillig an den Programmen teil. Innerhalb eines Jahres konnte damit die Teilnehmerquote verdreifacht und die Zahl der Programm-"Abbrecher" auf unter ein Prozent gesenkt werden.

Diese Zahlen veröffentlichte die AXA Krankenversicherung anlässlich des 1. Kölner Herztages am 11. August, an dem sie sich als einer der Hauptsponsoren beteiligt. Veranstalter ist das Kölner Infarkt Modell (KIM) - ein Zusammenschluss des Rettungsdienstes der Stadt mit allen Kölner Krankenhäusern. "Wir haben spontan entschieden, als uns Professor Höpp vom KIM anrief", erklärt Klaus-Dieter Dombke, Leiter des Aktiven Gesundheitsservices der AXA Krankenversicherung, die Sponsoren-Aktivität des Versicherers. Denn das KIM wie auch der Versicherer seien durch das gemeinsame Ziel der Patientenaufklärung verbunden.


Höhere Lebensqualität und finanzielle Entlastung

Patientenaufklärung ist auch das Kernstück der Disease-Management-Programme. Erkrankte Kunden erhalten umfassende allgemeine Informationen zu Krankheitsbild und entsprechendem Verhalten. Die darüber hinaus gehende persönliche Betreuung findet insbesondere im telefonischen Kontakt statt. Im Auftrag der AXA Krankenversicherung rufen speziell ausgebildete Mitarbeiter der Roland Assistance die Teilnehmer an und bieten Hilfe im Umgang mit der Krankheit: ganz praktisch zum Beispiel mit der Erinnerung an fällige Untersuchungstermine, aber auch um beispielsweise ein der chronischen Erkrankung angemessenes Verhalten einzuüben. "Medizinisch relevante Parameter konnten dadurch in den Erkrankungsgruppen nachweislich günstig beeinflusst werden", beschreibt Klaus-Dieter Dombke den medizinischen Nutzen.

Das richtige Verhalten führe zu nachhaltig höherer Lebensqualität des Patienten, so Dombke. Komplikationen oder Folgeerkrankungen und damit auch Kosten werden so minimiert. Darin sei die Rentabilität des Aktiven Gesundheitsservices begründet, die allen Beitragszahlern zugute kommt.