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Den Risiken von morgen begegnen

AXA Gruppe fördert weitere 38 Forschungsprojekte – zwei davon an deutschen Forschungseinrichtungen ​

Der Forschungsfonds der AXA Gruppe stellt bis 2018 weitere zehn Millionen Euro für 38 neue Forschungsprojekte aus insgesamt 16 Nationen zur Verfügung. Ziel des AXA Research Fund ist es, heutige und künftige Risiken für die Umwelt und die Gesellschaft zu erkennen, zu erforschen und eine Antwort auf zentrale weltweite Herausforderungen zu finden.

Der AXA Research Fund ist überzeugt davon, dass die Forschung einer der zentralen Faktoren für den Fortschritt ist, und unterstützt deshalb Projekte, die das Potenzial haben, die Wissenschaft und die Gesellschaft voranzubringen. Unter den geförderten Projekten sind zwei Forschungsarbeiten aus dem Gesundheitsbereich, die an deutschen Instituten durchgeführt werden.


Zukunftsweisende Forschung in Deutschland

Antibiotikaresistenz ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine der größten Herausforderungen für das globale Gesundheitssystem. An der Goethe Universität in Frankfurt am Main forscht Dr. Timurs Maculins, spezialisiert auf die Bereiche Biotechnologie, Zellbiologie und Krebsforschung, an einem alternativen Ansatz zur Entwicklung antibakterieller Therapien. Grundgedanke des Forschungsprojekts ist die Erkenntnis, dass bestimmte Enzyme im Körper Bakterien und anderen Krankheitserregern helfen, das menschliche Abwehrsystem zu unterwandern und das körpereigene Warnsystem auszuschalten. Durch die Erforschung dieses komplizierten Prozesses kann es gelingen, einen völlig neuen antibakteriellen Therapieansatz als Alternative zum bisherigen Einsatz von Antibiotika zu entwickeln.


Tödlicher Erbkrankheit auf der Spur

Das zweite Forschungsprojekt hat zum Ziel, die genauen Mechanismen der Chorea-Huntington-Krankheit zu entschlüsseln. Dabei handelt es sich um eine bis heute unheilbare erbliche Erkrankung des Gehirns. Die äußeren Krankheitserscheinungen umfassen Störungen der Psyche und der Bewegung einschließlich der Mimik. Die krankheitsauslösende Genmutation ist bekannt, nicht aber die genauen Mechanismen. Hier setzen die Untersuchungen von Dr. Katrin Jünemann an. Sie forscht am Leibniz Institut für Molekulare Pharmakologie in Berlin mit dem Ziel, einen therapeutischen Ansatz zu finden, damit die Krankheit verzögert oder sogar gestoppt werden kann. Da sich der Verlauf von neurodegenerativen Erkrankungen wie zum Beispiel der Alzheimer Erkrankung und Chorea Huntington mit zunehmendem Alter verschlimmert, sieht Dr. Jünemann darin eine enorme Herausforderung für das Gesundheitssystem: „Denn noch nie war die Weltbevölkerung so alt wie heute“, führt sie aus.


Lokale und thematische Schwerpunkte gesetzt

Im Jahr 2017 liegt neben den thematischen Schwerpunkten Gesundheit und Cyber Science der geographische Fokus auf Asien und Afrika. So konnte mit Unterstützung von AXA ein Lehrstuhl für Klimawandel an der Universität Kapstadt in Südafrika eingerichtet werden. In den Bereichen Data und Cyber Science wurden gleich zwei AXA Lehrstühle initiiert: der AXA Lehrstuhl für Data Science in Eurecom, Frankreich, und der AXA Lehrstuhl für Cyber Security an der Singapur Management Universität in Singapur.


AXA Forschungsfonds

Der Forschungsfonds der AXA Gruppe fördert die unabhängige wissenschaftliche Forschung, um heutige und künftige Risiken für die Umwelt, für Menschenleben und für die Gesellschaft besser zu verstehen und bei der Prävention und dem Umgang mit diesen Risiken zu helfen. Bei seiner Gründung 2007 wurde der AXA Forschungsfonds mit 100 Millionen Euro ausgestattet, für die Jahre 2013 bis 2018 noch einmal mit weiteren 100 Millionen Euro. Damit wurden seither rund 531 Projekte von Wissenschaftlern in 34 Ländern gefördert. In Deutschland unterstützt der AXA Forschungsfonds bisher 24 Forschungsprojekte mit insgesamt 6,6 Millionen Euro.

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