Vorsicht beim Frühjahrsputz

AXA Versicherung gibt Tipps zum Vermeiden von Unfällen im Haushalt

Mit dem Frühling erwacht auch der Putzeifer. Doch aufgepasst: Alle vier Sekunden passiert in Deutschland ein Unfall, viele davon im Haushalt. Wer jetzt zum Fensterputzen auf die Leiter steigt, sollte ein paar Vorsichtsmaßnahmen beachten, denn ein Unfall lässt sich leicht vermeiden.


Richtige Kleidung und sicheres Arbeitsmaterial schützen

"Da passieren unvorstellbare Dinge", berichtet Jürgen Sender, Experte für Unfallversicherungen von AXA. "Statt eine Leiter zu benutzen, werden Büchertürme, Getränkekisten und Drehstühle bestiegen oder auf dem Badewannenrand balanciert. Gern wird auch in hochhackigen Schuhen oder Flip Flops geputzt."

Am besten arbeitet es sich in der richtigen Kleidung, also in festen Schuhen und nicht zu weiten Hosen und Pullovern, damit man nicht hängen bleibt. Wer Gardinen abnimmt oder das Bücherregal von Staub befreit, sollte eine standsichere Leiter benutzen und nicht auf einen Stuhl oder das Fensterbrett klettern. Putzeimer oder Schrubber werden am besten gleich wieder weggeräumt, damit niemand darüber stolpert. Frisch gewischte Böden sind rutschig, werden also besser gemieden, bis sie trocken sind. Putzmittel sollten sicher vor Kinderhänden aufbewahrt werden. Beim Reinigen elektrischer Geräte vorher den Stecker ziehen. Einer typischer Unfallort ist die Treppe: Wer den Wäschekorb so hoch belädt, dass er die Stufen nicht mehr sehen kann, riskiert einen Sturz mit schweren Folgen. Schließlich sorgt eine gute Beleuchtung zum Beispiel in Keller und Treppenhaus für mehr Sicherheit.


Unfälle vermeiden - finanziell vorsorgen

Kommt es durch die Verletzungen zu dauerhaften körperlichen Beeinträchtigungen, ist private finanzielle Vorsorge wichtig. Denn Haushalt und Kinder müssen weiter versorgt werden, etwa durch eine Haushaltshilfe. Und das kann teuer werden. Wer nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit nicht mehr arbeiten kann, hat vom Staat nicht viel zu erwarten. Jeder, der nach 1961 geboren wurde, bekommt im Ernstfall lediglich eine Erwerbsminderungsrente von maximal 756 Euro im Monat. Hausfrauen und Nichtberufstätige haben überhaupt keine Ansprüche auf die staatliche Absicherung.

Eine Lösung bietet die Unfall-Kombirente von AXA, eine private Basisabsicherung, die für jeden bezahlbar ist. Jürgen Sender, Experte für Unfallversicherungen: "AXA zahlt ab 50 Prozent Invalidität. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Unfall oder eine Krankheit die Ursache sind, ob die betroffene Person arbeitet oder nicht. Auch wer dauerhaft zum Pflegefall wird oder Fähigkeiten wie Sprechen, Sehen, Hören verliert, erhält von der Versicherung ein Leben lang eine monatliche Rente zwischen 500 und 3.000 Euro." Die Unfall-Kombirente kann jeder zwischen 18 und 59 abschließen. Eine Rente von 1.000 Euro kostet zum Beispiel für eine 30-jährige Frau lediglich rund 20 Euro im Monat.