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Kann ich nicht? Gibt´s nicht!

So trainierst du deine Kreativität

Wie oft hast du dir selbst schon eingeredet, dass du nicht kreativ bist? Klar, manche von uns sind mit kreativem Talent gesegnet, andere weniger. Die Wahrheit ist aber, dass jeder von uns kreativ sein und tolle Ideen haben kann – man muss nur wissen, wie man seine Kreativität trainieren und fördern kann. Jeder hat in der Schule, der Uni oder im Job bereits einmal ein Brainstorming oder auch ein Mind-Mapping gemacht. Aber es gibt unzählige Wege, auf neue Ideen zu kommen. Wir stellen euch Methoden vor, die ihr alleine oder in einer Gruppe ausprobieren könnt.

Die 635-Methode.

Für diese Methode benötigt ihr eine Problemstellung und 6 Teilnehmer. Jeder schreibt 3 Ideen in 5 Minuten auf – wie der Name schon sagt. Jetzt werden die Blätter eine Position weiter an den Nachbarn gegeben, der die Ideen in den nächsten fünf Minuten ausarbeitet. Das Prinzip geht solange weiter, bis jeder sein eigenes Ausgangsblatt wieder vor sich liegen hat. In dieser Zeit sind also im besten Fall 108 Vorschläge erarbeitet worden. Der Trick dahinter ist simpel: man zwingt sich, den Gedanken seines Vorgängers aufzunehmen und seine eigenen Ideen dazu beizutragen. Deshalb ist es generell leichter im Team zu einem Ergebnis zu kommen, als sich stundenlang alleine das Hirn zu zermartern.

Jeder Einfall, egal wie banal er im ersten Moment auch sein mag, kann den Nächsten zur Lösung inspirieren. Daher ist es auch unsinnig, sich wegen seiner Ideen zu genieren und diese nicht vorzustellen. Jeder Gedanke hilft – auch wenn man es sich selbst erst nicht vorstellen kann. 

Die Kopfstand-Technik.

Keine Sorge, das ist keine Yoga-Übung, bei der man sich auf den Kopf stellen muss, um zur Lösung zu gelangen. Vielmehr stellt man das Problem auf den Kopf, in dem man sich  ihm von einer anderen Seite nähert. Wenn eine Firma zum Beispiel wissen möchte, was ihre Kunden lieben, sollte man sich bei dieser Methode fragen, was die Kunden hassen. So kommt man fast von alleine auf Ideen, die einen positiven Einfluss haben.
Angenommen, ihr eröffnet ein Geschäft – was muss man tun, damit Kunden auf gar keinen Fall in dieses Geschäft hinein kommen? Probiert es selbst aus und ihr werdet sehen, wie schnell und leicht euch gute Einfälle kommen werden.

Die Walt-Disney-Methode.

“Was würde Goofy tun?” Nein, so einfach ist es nicht, aber der Schöpfer von tausenden weltberühmten Comic-Figuren hatte sicherlich kein Problem mit seiner Kreativität. Er galt aber auch immer als Pionier für neue Wege und so ist auch die nach ihm benannte Methode eine Möglichkeit, sich einem Problem aus einer anderen Perspektive zu nähern. Aus drei verschiedenen Perspektiven, um genau zu sein.

Der berühmte Filmemacher hat eine Methode entwickelt, bei der er während seiner Arbeit immer in drei Rollen geschlüpft ist. Zuerst hat er das Problem in der Rolle des Träumers betrachtet, dann in der des Realisten und erst zum Schluss in der Rolle des Kritikers. Das Gute an dieser Reihenfolge: der Träumer hat keinerlei Einschränkungen, denn für ihn ist erstmal alles möglich. Diese Ansätze betrachtet man danach mit dem Auge des Realisten, denn er weiß genau, was wirklich umsetzbar ist und was nicht.

Nach diesem Ausschlussverfahren beginnt der Kritiker, die Denkfehler oder Probleme der Idee zu benennen. Man hat also alleine oder im Team die Möglichkeit aus vielen “erträumten” Ideen genau die rauszufiltern, die am sinnvollsten sind und die sich auch wirklich umsetzen lassen. Wichtig ist dabei, erst einmal alles zuzulassen. Das ist auch eine der wichtigsten Regeln beim kreativen Arbeiten. Wer sich selbst einschränkt und seine Ideen abschießt, der kann niemals auf neue Gedankengänge und Lösungen kommen.

Inspiration ist überall.

Jetzt habt ihr drei spannende Techniken kennengelernt. Natürlich gibt es noch viele weitere, aber ihr solltet euch vor allem darüber im Klaren sein, dass ihr selbst kreativ seid und jederzeit gute Ideen haben könnt – egal, was ihr selbst denkt oder andere sagen. Denn Inspiration ist tatsächlich überall, man muss sie nur sehen. Geht daher stets mit offenen Augen durch die Welt und saugt alles auf. Solltet ihr bereits kreativ arbeiten und einmal nicht mehr weiter kommen, dann hilft ein Perspektivenwechsel. Am einfachsten geht das, in dem man seinen Schreibtisch mal verlässt, etwas völlig anderes macht und wirklich loslässt. Verwechselt das Loslassen aber nicht mit reiner Ablenkung – das verschiebt das Problem nur. Geht eine Runde um den Block, macht eine Radtour oder genießt einfach die Natur. Danach sind die Gedanken neu geordnet, denn auch das Hirn kommt bei Bewegung in Wallung.

Seid also kreativ – auch in der Methode der Kreativität.

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