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AXA Deutschland mit soliden Zahlen wieder auf Wachstumskurs

Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Buberl: “Nach Phase der Kon-solidierung jetzt aus einer stabilen und wettbewerbsfähigen Position am Markt angreifen”

AXA Deutschland will nach einem erfolgreichen Jahr 2014 und einem ebenso erfolgreichen ersten Quartal 2015 seinen pro­fitablen Wachstumskurs verstärken. „Wir befinden uns nach einer Kon­solidierungsphase in einer stabilen und wettbewerbsfähigen Position“, sagte der Vorstandsvorsitzende der AXA Konzern AG, Dr. Thomas Buberl, auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens. „Wir wollen und wer­den jetzt weiter am Markt angreifen.“

Die Voraussetzungen für dieses Ziel sieht Buberl geschaffen: In einem herausfordern­den Jahr sind die Einnahmen erstmals nach drei Jahren wieder gestiegen. Gleichzeitig konnten die Schadenquote und die Konzernkosten weiter gesenkt sowie die Ergebnisse abermals verbessert werden. Mit diesen Erfolgen im Rücken und der fortschreitenden Umsetzung seiner strategischen Prioritäten besitzt der AXA Konzern ein solides Fun­dament, um jetzt diesen Weg zu gehen, so Buberl weiter. Bei der Weiterentwicklung des Versicherungsgeschäfts will AXA Vorreiter der Branche sein.


Einnahmen erstmals nach drei Jahren wieder gewachsen

Der AXA Konzern hat 2014 seine Einnahmen um 1,3 % auf 10,5 Mrd. Euro gesteigert und ist damit erstmals nach drei Jahren der Konsolidierung und Konzentration auf pro­fitables Geschäft wieder gewachsen. Hierzu trugen alle drei Sparten bei, wobei die Krankenversicherung mit + 3,6 % erneut den stärksten Zuwachs erzielte. Dieser resul­tierte insbesondere aus einer kräftigen Erhöhung der Zahl der Zusatzversicherten um fast 58.000 Personen. Im Bereich Vorsorge hatte die Anfang 2014 eingeführte Relax Rente einen überaus erfolgreichen Start. Mit der Relax Rente hat AXA ein innovatives Vorsorgemodell geschaffen, das durch unterschiedliche Anlageformen Renditechancen der Kapitalmärkte nutzt und sie mit einer Garantiekomponente verbindet. Gleich im ersten Jahr wurden mehr als 33.000 Policen mit einem Neugeschäftsvolumen von 51,4 Mio. Euro APE (Annual Premium Equivalent = Neugeschäft an laufenden Beiträ­gen plus 10 % der Einmalbeiträge) verkauft.


Schaden-Kostenquote im vierten Jahr in Folge verbessert


Die kombinierte Schaden-Kostenquote (Net Combined Ratio) in der Schaden- und Unfallversicherung konnte der AXA Konzern 2014 um 2,6 Prozentpunkte auf 95,6 % und damit zum vierten Mal in Folge senken. Die Verbesserung gelang durch die weitere Profitabilisierung und Fokussierung des Geschäfts, die zu einem Rückgang sowohl bei den Normalschäden als auch bei den Großschäden führten. Außerdem ging der Scha­denaufwand für Naturereignisse zurück. Zugleich wurde durch die konsequent fort­geführte Umsetzung von Maßnahmen des Effizienzsteigerungsprogramms „focus2perform“ eine weitere Senkung der Kostenquote erreicht.


Operatives Ergebnis und Konzernergebnis deutlich gestiegen

In einem Jahr, in dem die Zinsen auf einen historischen Tiefstand fielen, ging auch im AXA Konzern das laufende Kapitalanlageergebnis um 5,0 % auf 2,46 Mrd. Euro zurück. Durch in den Vorjahren getätigte Vorkäufe und durch Investments in alternative Anlage­klassen gelang es dem Konzern, auch im derzeitigen Niedrigzinsumfeld eine Neu­anlagenrendite von 3,0 % zu erwirtschaften. Nach wie vor arbeitet das Unternehmen in allen drei Sparten profitabel, so dass das operative Ergebnis (Underlying Earnings) erneut um 14,1 % auf 492 Mio. Euro stieg. Durch die positive Marktwertentwicklung bei Rentenpapieren und Gewinnrealisierungen nahm das Konzernergebnis sogar um 35,2 % auf 521 Mio. Euro zu.


Ratings weiterhin hervorragend

Alle drei bedeutenden Ratingagenturen haben den großen Versicherungsgesell­schaften des AXA Konzerns in den vergangenen Monaten erneut eine starke bezie­hungsweise sogar sehr starke Finanzkraft bescheinigt. Moody’s Investors Service hat am 9. Mai 2014 sein Aa3 und Fitch Ratings am 4. November 2014 sein AA– Insurer Financial Strength Rating bestätigt. Beide Ratingagenturen beurteilen den Ausblick mit „stabil“. Standard & Poor’s hat in seiner A+ Financial Strength Rating-Entscheidung vom 15. Oktober 2014 sogar den Ausblick von „stabil“ auf „positiv“ angehoben.


Weiteres Wachstum im 1. Quartal 2015

Im ersten Quartal des laufenden Jahres sind die Einnahmen des AXA Konzerns im Ver­gleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,4 % auf 3,47 Mrd. Euro gestiegen. Wachstumsträger war die Schaden- und Unfallversicherung, deren Beitragsvolumen sich um 3,4 % auf 1,84 Mrd. Euro erhöhte. Hauptgrund war die anziehende Kraftfahrt­versicherung, die mit + 41.000 neuen Verträgen ein erfreuliches Jahreswechsler- und Neugeschäft aufwies. Die Krankenversicherung legte um + 2,8 % auf 723 Mio. Euro zu. Im Bereich Vorsorge nahm das Neugeschäft durch den weiteren Erfolg der Relax Rente um 9,9 % zu. Dies konnte jedoch den Rückgang bei Einmalbeiträgen nicht auffangen, so dass die Einnahmen im 1. Quartal 2015 um 3,2 % auf 916 Mio. Euro zurückgingen. Für das Gesamtjahr 2015 sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Buberl ein leichtes Wachstum der Konzerneinnahmen voraus.


Neue Produkte BOXflex und ProfiSMART eingeführt

Auf dem Weg zu weiterem profitablem Wachstum setzt die AXA Deutschland in der Schaden- und Unfallversicherung vor allem auf zwei neue, vor wenigen Wochen einge­führte Produktwelten. Für Privatkunden steht mit BOXflex ein modernes Sach- und Haftpflichtangebot zur Verfügung, dessen Versicherungsschutz sich durch individuell kombinierbare Leistungsbausteine und besondere Flexibilität auszeichnet – bei gleich­zeitiger Möglichkeit der standardisierten und einfachen Verarbeitung. Mit dem nahezu zeitgleich eingeführten Produkt ProfiSMART hat AXA als einer der führenden deut­schen Anbieter von Firmenversicherungen einen umfassenden Versicherungsschutz für kleine und mittlere Unternehmen wie Restaurants, Friseure, Maler, Textileinzel- oder Weinhändler entwickelt. Es trägt den individuellen, branchenspezifischen Gefahren Rechnung und kombiniert Versicherungslösungen mit Assistanceleistungen.
 
Im Bereich Vorsorge will AXA an den vollen Erfolg der Relax Rente im Einführungsjahr anknüpfen und setzt daneben vor allem auf Biometrieprodukte. In der Krankenversi­cherung sieht das Unternehmen Wachstumschancen in der Zusatzversicherung – wo AXA 2014 der am stärksten wachsende Krankenversicherer war.
 
„Mit unseren neuen Produkten, digitalen Maßnahmen und strukturellen Veränderungen haben wir bereits wesentliche Akzente gesetzt, um die AXA in Deutschland fit für die Zukunft zu machen“, sagte Buberl. So hat der Konzern zum Jahresanfang ein neues Ressort Schaden/Leistung und ein eigenes Ressort Firmenkunden geschaffen, außer­dem wurden das Sach-Privatkundengeschäft und der Vertrieb in einem Ressort vereint. Mit der zeitnahen Einführung des neuen Bestandsführungssystems Life Factory in nur 13 Monaten hat der Konzern im Bereich Vorsorge die Basis für ein effizientes und digi­tales Geschäftsmodell gelegt. Bei seiner Ausrichtung für die Zukunft konzentriert sich die AXA Deutschland nach Buberls Worten auf drei wesentliche strategische Leit­planken: herausragende Kundenerfahrung, weitere Forcierung der Digitalisierung auf allen Ebenen im Unternehmen sowie den Umbau zu einer agilen und effizienten Organisation.
 
Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten in der Kommunikation mit den Kunden, zum Beispiel durch innovative Services. Buberl: „Wir müssen vom Verkauf eines reinen Zahlungsversprechens im Schaden- oder Leistungsfall weg­kommen und uns in die Rolle eines Begleiters zur Risikoabsicherung begeben. Dann schaffen wir es, mit unseren Kunden häufiger in Kontakt zu treten und ihnen gleichzeitig einen Mehrwert zu stiften.“
 
Wissen und Ideen, die AXA aufgrund seiner Konzernstrukturen nicht selbst generieren kann, erzeugt das Unternehmen auf neuen Wegen. Im November 2014 wurde gemein­sam mit Gründern, Managern und Investoren der AXA Innovation Campus gegründet. AXA ruft hierüber junge Gründer auf, kreative Ideen zu versicherungsnahen Themen­feldern einzureichen, und begleitet sie anschließend bei der Entwicklung des Geschäfts. Über eine eigens geschaffene Mitarbeiter-Initiative können auch Angestellte der AXA ihre Ideen einreichen und erhalten Freiraum und finanzielle Unterstützung des Unternehmens, um an diesen Ideen zu arbeiten.

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