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AXA Deutschland steigert 2015 erneut Einnahmen und Ertrag

Wachstum leicht über Markt – Zuwächse besonders in Segmenten Ärzte/Heilwesen und Öffentlicher Dienst – Schaden-Kostenquote auf neuem Tiefstand – Operatives Ergebnis steigt im dritten Jahr

Die AXA Deutschland hat 2015 ihre Beitragseinnahmen um 1,2 % auf 10,6 Mrd. Euro und ihr operatives Ergebnis (Underlying Earnings) um 9,9 % auf 541 Mio. Euro gesteigert. Damit ist der Konzern nach einer Konsolidierungsphase im zweiten Jahr hintereinander wieder gewachsen und hat mit seinem voraussichtlich leicht über dem Marktdurchschnitt liegenden Wachstum seine Marktposition gestärkt. Das operative Ergebnis hat sich zum dritten Mal in Folge verbessert.

„Wir haben im vergangenen Jahr gesagt, dass wir aus einer stabilen und wettbewerbsfähigen Position heraus wieder stärker am Markt angreifen wollen“, so der Vorstandsvorsitzende der AXA Konzern AG, Dr. Thomas Buberl. „Dieses Ziel haben wir 2015 mit unserem leichten Marktanteilsgewinn erreicht. Zugleich haben wir in einem herausfordernden Umfeld die Schadenquote auf einen neuen Tiefstand und auch die Konzernkosten weiter gesenkt.“
 
Überdurchschnittliche Erfolge erzielte der AXA Konzern vor allem in den Segmenten Ärzte/Heilwesen und Öffentlicher Dienst, die das Unternehmen mit den Zielgruppenmarken Deutsche Ärzteversicherung und DBV Deutsche Beamtenversicherung bedient. Im Segment Ärzte/Heilwesen nahm das Beitragsvolumen um 4,1 % auf 1,3 Mrd. Euro und im Segment Öffentlicher Dienst um 3,3 % auf 1,7 Mrd. Euro zu.


Stärkstes Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung

Nach Sparten betrachtet, resultiert das Wachstum vor allem aus der Schaden- und Unfallversicherung, deren Beitragsvolumen 2015 um 3,2 % auf 3,9 Mrd. Euro anstieg. Überdurchschnittlich wuchs dabei die Kraftfahrtversicherung: Durch ein sehr erfolgreiches Neugeschäft zum Jahreswechsel 2014/2015 und im weiteren Jahresverlauf konnte AXA im Kraftfahrt-Privatkundengeschäft rund 120.000 Verträge hinzugewinnen und dadurch die Anzahl der Verträge auf 2,9 Millionen steigern. Auch in den anderen Sachversicherungszweigen nahmen dank neuer und innovativer Produkte Neugeschäft und Beitragseinnahmen zu. Die Kunstversicherung AXA Art profitierte von günstigen Währungskursen sowie einem lebhaften Geschäft in den USA und Großbritannien, so dass sich ihre Beitragseinnahmen um 13,2 % auf 175 Mio. Euro erhöhten.


Vorsorge: Marktanteil im Neugeschäft ausgebaut

In der Lebensversicherung gingen die Beitragseinnahmen erwartungsgemäß entsprechend der allgemeinen Marktentwicklung um 1,6 % auf 3,8 Mrd. Euro zurück. Das Neugeschäft, insbesondere im laufenden Beitrag, konnte AXA jedoch gegen den Markttrend um 3,0 % auf 271 Mio. Euro APE (Annual Premium Equivalent = Neugeschäft an laufenden Beiträgen plus 10 % der Einmalbeiträge) steigern. Dieses Wachstum wurde vor allem dank der sehr erfolgreichen Relax Rente erzielt. Anfang 2014 eingeführt, erreichte dieses innovative Vorsorgemodell, das durch unterschiedliche Anlageformen Renditechancen der Kapitalmärkte nutzt und mit einer Garantiekomponente verbindet, 2015 bereits mehr als ein Drittel des Neugeschäftsvolumens. Wesentlich zum starken Neugeschäft trugen mit überdurchschnittlichen Zuwächsen die zentralen Kundensegmente betriebliche Altersvorsorge, Öffentlicher Dienst sowie Ärzte/Heilwesen bei. Die Struktur des Neugeschäfts hat sich ebenfalls weiter verbessert: Zwei Drittel entfielen auf fondsgebundene und Biometrie-Produkte, verglichen mit gut der Hälfte im Vorjahr.
 
Im Januar 2016 hat der Konzern die Relax Rente durch eine neue Produktlösung für die Rentenphase ergänzt: Mit „Performance Flex“ bietet AXA als erster Versicherer ein Rentenauszahlkonzept, das durch flexible Gestaltungsmöglichkeiten unterschiedlichen finanziellen Bedarf im Rentenalter abdecken kann.


Zusatzversicherungen tragen Krankenversicherungs-Neugeschäft

In der Krankenversicherung nahm das Beitragsvolumen um 2,6 % auf 2,8 Mrd. Euro zu. Hierzu trugen im Neugeschäft neben den Beihilfeergänzungstarifen vor allem die Zusatzversicherungen bei: In diesem strategischen Wachstumsfeld konnte der Konzern den Bestand um 2,6 % auf rund 895.000 Versicherte ausbauen und das Beitragsvolumen erhöhen. Erfolgreich verliefen vor allem die Zahn-Ergänzungsprodukte und das Firmengeschäft (Expatriates und betriebliche Krankenversicherung). Demgegenüber verringerte sich die Anzahl der vollversicherten Personen leicht um 0,2 % auf rund 790.000. Insgesamt verzeichnete das Neugeschäft in der Krankenversicherung einen Rückgang um 3,8 % auf 115 Mio. Euro Jahresbeitrag.


Schaden-Kostenquote auf 93,6 % verbessert

Die Schaden-Kostenquote (All Years Combined Ratio) in der Schaden- und Unfallversicherung konnte der AXA Konzern 2015 um 2,0 Prozentpunkte auf 93,6 % und damit zum fünften Mal in Folge senken. Die Verbesserung gelang vor allem durch ein günstigeres Abwicklungsergebnis aus Vorjahresschäden sowie Kostensenkungen aus dem Effizienzsteigerungsprogramm „Focus to Perform (f2p)“.


Kosten durch Effizienzsteigerungen weiter gesenkt

Die konsequent fortgeführten Maßnahmen aus dem Programm f2p ermöglichten es, die Kosten im Konzern (Economic Expenses) weiter um 2,7 % auf 1,2 Mrd. Euro zu senken. Tarif- und inflationsbedingte Steigerungen konnten somit mehr als aufgefangen werden.


Operatives Ergebnis nochmals erhöht

Der AXA Konzern arbeitet in allen drei Sparten unverändert profitabel, so dass das operative Ergebnis (Underlying Earnings) erneut um 9,9 % auf 541 Mio. Euro stieg. Dazu trug die Schaden- und Unfallversicherung aufgrund der deutlich verbesserten Schaden-Kostenquote am stärksten bei. Das Nettoergebnis (Net Income), das im Vorjahr durch positive Marktwertentwicklungen bei Rentenpapieren und Gewinnrealisierungen eine außerordentliche Höhe erreicht hatte, blieb mit 511 Mio. Euro (2014: 521 Mio. Euro) erneut auf einem hohen Niveau.


Unverändert starke Ratings

Die drei großen Ratingagenturen bescheinigen der AXA Gruppe seit langem eine hohe Finanzkraft, von der auch der deutsche AXA Konzern profitiert. Standard & Poor’s Ratings Services hat am 23. Dezember 2015 seine A+ Financial Strength Rating-Entscheidung sowie den positiven Ausblick bestätigt. Auch Fitch Ratings hat am 6. Oktober 2015 sein AA- Insurer Financial Strength Rating mit stabilem Ausblick bekräftigt. Moody’s Investors Service bewertet AXA in seiner Insurance Financial Strength Rating-Entscheidung vom 20. Januar 2016 weiterhin mit Aa3, ebenfalls mit stabilem Ausblick.

Zahlen sind gemäß IFRS und stellen den Teilkonzern AXA Deutschland der AXA S.A., Paris, dar.


AXA Deutschland im Geschäftsjahr 2015

* APE = Neugeschäft an laufenden Beiträgen plus 10 % der Einmalbeiträge

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