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Forsa-Studie: Männer halten autonomes Fahren für sicher – Frauen zweifeln

Der AXA Verkehrssicherheitsreport 2015 zeigt: Jeder zweite Mann glaubt an autonomes Fahren als sichere Zukunftstechnologie – nur knapp jede vierte Frau tut das auch.

Die Vorstellung von selbstfahrenden Autos fasziniert viele Menschen und polarisiert gleichermaßen. Vor allem die Frage der Sicherheit beschäftigt viele Autofahrer. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männer glauben wesentlich häufiger als Frauen, dass autonom fahrende Autos sicherer als Menschen fahren können. Das zeigt der AXA Verkehrssicherheitsreport 2015, für den das Marktforschungsinstitut Forsa 1.000 Autofahrer in Deutschland befragt hat.

Noch handelt es sich beim vollständig autonom fahrenden Auto um eine Vision der Autobauer, die auf deutschen Straßen abseits von Pilotprojekten noch nicht anzutreffen ist. Bereits heute können viele moderne Autos autonom einparken und Assistenzsysteme gehören in immer mehr Fahrzeugen zur Grundausstattung. Unfallforscher sind sich einig: Autonom fahrende Autos können schneller reagieren als es Menschen jemals möglich ist. Doch die Vorstellung, während der Autobahnfahrt zu schlafen, ist für viele Autofahrer schwer zu fassen. Vor allem das Thema Sicherheit spielt in den Einstellungen der Deutschen zu dieser Entwicklung eine große Rolle. Die befragten Autofahrer sind geteilter Meinung, ob der Mensch oder autonomes Fahren mehr Sicherheit versprechen. Rund ein Drittel (34 Prozent) gibt an, Menschen würden auch in Zukunft sicherer fahren als autonome Autos. Etwa gleich viele Befragte (37 Prozent) geben der neuen Technik den Vorzug. Knapp ein Viertel der Autofahrer bewertet beide Fahrweisen als gleich sicher.


Männer sind optimistischer

Männer sind der neuen Technik gegenüber deutlich aufgeschlossener als Frauen. Rund die Hälfte der befragten männlichen Autofahrer glaubt, autonom fahrende Autos fahren in Zukunft sicherer als Menschen. Nur rund ein Viertel gibt dem menschlichen Fahrer den Vorzug. Frauen sehen die neue Technologie dagegen deutlich skeptischer. Nur rund ein Fünftel (23 Prozent) der befragten Frauen bewertet autonomes Fahren als sicherer. Fast doppelt so viele Frauen glauben, dass Menschen auch in Zukunft sicherer fahren können als autonom fahrende Autos.


Auch Versicherer sind gefragt

„Als einer der führenden Kraftfahrt-Versicherer kommt AXA am Thema autonomes Fahren und seiner Versicherbarkeit nicht vorbei. Schließlich handelt es sich dabei um eine richtungsweisende Technologie, die unsere Straßen nachhaltig verändern wird“, sagt Daniel Schulze Lammers, Leiter Kraftfahrtversicherungen bei AXA. „Hier sind Versicherer gefragt, durch Informationsangebote wie dem Verkehrssicherheitsreport Sicherheit zu vermitteln und entsprechende Absicherungslösungen zu entwickeln. Denn jeder sollte seinen Beitrag leisten, um der ‚Vision Zero‘ ein Stück näher zu kommen“, so Schulze Lammers. Die ‚Vision Zero‘ bezeichnet dabei das Ziel der Unfallforscher, Straßen und Verkehrsmittel so zu gestalten, dass es keine Verkehrstoten und Schwerverletzten mehr gibt.


Über den AXA Verkehrssicherheitsreport

Der AXA Verkehrssicherheitsreport untersucht Einstellungen und Verhaltensweisen von Fahrern und informiert über Initiativen zur Verkehrssicherheit. Im Auftrag von AXA hat das Marktforschungsinstitut Forsa im Rahmen einer repräsentativen Studie 1.000 deutsche Autofahrer ab 18 Jahren befragt, die im Besitz einer Fahrerlaubnis und in den letzten zwölf Monaten selbst gefahren sind. Die Telefoninterviews fanden zwischen dem 17. Juni und 1. Juli 2015 statt.

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