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Telefon beiseite und Fuß vom Gas?

Verkehrssicherheits-Report von AXA zeigt: Jung und Alt befürworten unterschiedliche Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit auf Deutschlands Straßen

Was muss Deutschland tun, um Verkehrsunfälle auf unseren Straßen zu verhindern? Ein generelles Tempolimit einführen? Oder das Telefonieren am Steuer stärker ahnden? Der Verkehrssicherheits-Report von AXA zeigt: Bei der Beurteilung von Präventionsmaßnahmen spielt das Alter der Autofahrer teilweise eine große Rolle.

Generell messen fast alle Deutschen dem Thema Unfallprävention eine hohe Bedeutung zu - ganz unabhängig von Alter oder Geschlecht. Laut der repräsentativen Studie von AXA halten im Durchschnitt 95 Prozent der befragten Fahrer Maßnahmen zur Unfallvorbeugung für ziemlich oder sehr wichtig. Auch bei der Frage, ob ein generelles Verbot von Alkohol hinterm Steuer eingeführt werden sollte, herrscht altersübergreifend Konsens: Rund zwei Drittel der Befragten befürworten die Einführung einer Null-Promille-Grenze, und das in den jüngeren wie den älteren Altersgruppen.
 


Handy weg oder Tempo runter

Unterschiedlich bewerten Jung und Alt dagegen eine stärkere Bestrafung von Fahrern, die ohne Freisprechanlage telefonieren: 82 Prozent der befragten Fahrer über 65 Jahren würden dieses Vergehen stärker ahnden, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. In der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen sind es dagegen erwartungsgemäß 20 Prozentpunkte weniger (62 Prozent). Auch in Bezug auf Geschwindigkeiten auf der Autobahn gibt es Differenzen: Ein generelles Tempolimit hält fast jeder zweite Befragte über 65 Jahren (43 Prozent) für eine geeignete Maßnahme zur Unfallvorbeugung. Dem stimmt nur jeder fünfte 18- bis 34-Jährige zu (20 Prozent).
 


Gesundheits-Checks? Ja bitte, aber freiwillig

Auch bei dem viel diskutierten Thema Gesundheits-Check herrschen teils unterschiedliche Vorstellungen - zumindest wenn man nach einer verpflichtenden Gesundheitsprüfung für Fahrer über 65 Jahre fragt. Die betroffene Altersgruppe zeigt mit 39 Prozent der Befragten eher verhaltene Zustimmung, während 64 Prozent der Fahrer zwischen 18 und 34 Jahren eine solche Verpflichtung für geeignet halten. Einem freiwilligen Gesundheits-Check für Fahrer über 65 Jahre können sich hingegen deutlich mehr Befragte anschließen: Durchschnittlich 64 Prozent finden diese Maßnahme sinnvoll, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Auch bei den über 65-Jährigen stimmt mit 60 Prozent eine deutliche Mehrheit zu.
 


Ablenkung und andere Risiken bekämpfen

"Unabhängig vom Alter: Hohe Geschwindigkeiten in Verbindung mit einer Ablenkung des Fahrers stellen ein hohes Verkehrsrisiko dar. Gerade bei Smartphones ist die Verlockung groß - die Gefahr allerdings ebenso", warnt Thomas Jäckel, Experte für Kraftfahrtversicherungen bei AXA. Der Versicherer hat die Europäische Charta für Straßenverkehrssicherheit unterzeichnet und sich damit verpflichtet, einen konkreten Beitrag für mehr Sicherheit zu leisten. Auch der AXA Verkehrssicherheits-Report, der regelmäßig Deutsche nach ihren Einstellungen und Verhaltensweisen im Straßenverkehr befragt, soll neue Erkenntnisse bringen, damit Autofahrer sicherer ans Ziel kommen.
 


Der AXA Verkehrssicherheits-Report

Der Verkehrssicherheitsreport beschreibt Einstellungen und Verhaltensweisen von Fahrern und informiert über Initiativen zur Verkehrssicherheit. Im Auftrag von AXA hat forsa im Rahmen der repräsentativen Studie 1.102 deutsche Autofahrer ab 18 Jahren befragt, die in Besitz einer Fahrerlaubnis und in den letzten zwölf Monaten selbst gefahren sind. Die Telefoninterviews fanden zwischen dem 4. und 15. Juni 2012 statt.
 

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