Kranke Mitarbeiter? Mit gezielter Vorsorge geht es auch anders ...

Wichtige Projekte müssen termingerecht fertiggestellt werden und die Mitarbeiter laufen sowieso schon auf Hochtouren. Dumm, wenn gerade dann  jemand aus der Belegschaft ausfällt: Entweder muss kurzfristig Ersatz beschafft werden – und das kostet natürlich Geld – oder die Arbeit bleibt liegen. Das kann zu Verzögerungen gegenüber der Kunden führen, die das Ansehen des Unternehmens schädigen können.

Wieso also nicht vorbeugen und solchen Situationen gezielt entgegenwirken? Mit einem Plan zur Gesundheitsvorsorge und dem Ansporn für alle Mitarbeiter, sich in regelmäßigen Abständen präventiv untersuchen zu lassen und mehr auf ihre Gesundheit zu achten, kann das Ausfallrisiko heruntergesetzt werden. Und das wäre auch dringend notwendig – denn im Durchschnitt hat jeder Arbeitnehmer in Deutschland pro Jahr fast 17 Fehltage zu verbuchen und der Wirtschaft entsteht ein Wertschöpfungsausfall von mehr als 200 Milliarden Euro.




TÜV und Inspektion für die Mitarbeiter

Als Unternehmer verfügen Sie mit Sicherheit über einen kleinen oder größeren Fuhrpark und achten darauf, dass die Fahrzeuge alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung kommen und in regelmäßigen Abständen zur Inspektion. Das ist wichtig, damit alles am Laufen bleibt und dafür geben Sie auch Geld aus. Auch im Mitarbeiterbereich wäre es wichtig, den „Zustand“ Ihres Personals von Zeit zu Zeit checken zu lassen. Dafür gibt es Vorsorgeuntersuchungen, die in den meisten Fällen sogar von der Kasse bezahlt werden. Als Arbeitgeber, dem die Gesundheit der Mitarbeiter am Herzen liegt, können Sie Ihr Engagement zeigen, indem Sie die Belegschaft dazu anhalten, die von der Kasse empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen zu nutzen und darüber hinaus mögliche Untersuchungen im Rahmen einer betrieblichen Krankenversorgung abdecken. Das rechnet sich, denn die von Ihnen bezahlten Arztbesuche können Fehlzeiten um einiges reduzieren, Projekte können zeitgerecht fertiggestellt werden und Kunden sowie Mitarbeiter sind zufrieden.

Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA


Die betriebliche Krankenversorgung von AXA ist als hoch flexibles Instrument konzipiert, das für jede Unternehmensgröße und für jede unternehmerische Strategie eine passende Variante bietet. Vor allem der Tarif FlexMed Vorsorge Komfort bietet einzigartige Leistungen im Bereich präventiver Untersuchungen. Versicherte erhalten jährlich sechs Vorsorge-Coupons, die sie bei der Untersuchung vorlegen. Die Leistungsabrechnung erfolgt dann direkt zwischen dem behandelnden Arzt und AXA. Zu diesen Untersuchungen zählen die Hautkrebs-Vorsorge einschließlich Dermatoskopie, Schilddrüsen-Vorsorge, EKG, Sport-Check, Lungen-Check und die Glaukom-Vorsorge. Unabhängig von der Empfehlung zu Alter und Häufigkeit der Untersuchungen können jährlich Leistungen bis zu einer Höhe von 500 Euro in Anspruch genommen werden. Über die mit den Coupons abgedeckten Untersuchungen hinaus stehen den Versicherten weitere Vorsorgeuntersuchungen offen, etwa während der Schwangerschaft oder zur Früherkennung von Krebs. Die Versicherten genießen für alle Vorsorgeuntersuchungen Privatpatientenstatus.

Und noch ein Vorteil: Ergänzt wird all dies durch das kostenfreie Gesundheitstelefon der AXA Krankenversicherung, durch das der Versicherte Service- und Beratungsleistungen, Informationen zu allgemeinen medizinischen Fragen und Dienstleistungen sowie Auskünfte zu ärztlichen, zahnärztlichen oder Apothekennotdiensten erhält.

Mehr zu den frei kombinierbaren FlexMed Gesundheitsbausteinen und FlexMed Vorsorge Komfort für bessere Gesundheitsvorsorge erfahren Sie hier.


Frühzeitig entdeckte Gesundheitsprobleme können besser behandelt werden

Ziel von Vorsorgeuntersuchungen ist, Krankheiten frühzeitig – also im Anfangsstadium – erkennen und behandeln zu können. Darüber hinaus werden Risikofaktoren identifiziert und vorbeugend Strategien entwickelt, um diese zu minimieren. Durch diese ärztlichen Untersuchungen beugen nicht nur Patienten schweren Krankheiten vor – auch für die Krankenkassen ist Vorsorge ein wichtiges Thema, da Vorsorgeuntersuchungen viel weniger Kosten verursachen, als die Behandlung bereits ausgebrochener Krankheiten. Vorsorge-Check-Ups beziehen sich in erster Linie auf die Früherkennung von Herz-Kreislauf-, Nieren-, und Zuckerkrankheit und werden in der Regel ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre von der Kasse übernommen.


Vorsorge-Check-Ups – nicht alle Leistungen werden bezahlt

Grundsätzlich gibt es Check-Ups, die ab einem bestimmten Alter von den Kassen bezahlt werden und sogenannte „IGeL-Leistungen“– also individuelle Gesundheitsleistungen, deren Kosten nicht übernommen werden. Vorsorgeuntersuchungen, die von der Kasse bezahlt werden, sehen so aus: Die Untersuchung beginnt mit einem ausführlichen Gespräch zwischen Arzt und Patienten, um bestehende Erkrankungen und Risikofaktoren abzuklären, danach folgt eine Ganzkörperuntersuchung inklusive Check der Lunge und des Herzens, Blutdruckmessung, Blutabnahme und Urinuntersuchung. Aus den Ergebnissen der Blut- und Harnproben kann der Arzt über die Blutzucker- und Cholesterinwerte zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Nierenprobleme erkennen. Abschließend folgt ein weiteres Gespräch, in dem Ergebnisse, Befunde und erforderliche Maßnahmen besprochen werden.

Bei der Hautkrebsvorsorge sind die Leistungen der Kassen unterschiedlich – die meisten zahlen nur eine optische Untersuchung, manche zahlen auch die aufwändigere Methode mit einer digitalen Auflichtmikroskopie oder Dermatoskopie mit Fotodokumentation. Bei anderen Krebsformen leisten Kassen bei Frauen ab 20 Jahren einmal jährlich eine Untersuchung der Gebärmutter, ab 30 Jahren eine Lymphknoten- und Brustuntersuchung im Jahr, ab 50 Jahren alle zwei Jahre ein Mammographie-Screening der Brust und eine Untersuchung auf Darmkrebs. Bei Männern wird ab 45 Jahren einmal jährlich eine Untersuchung der Prostata, des Enddarms und der Lymphknoten in der Leistengegend durchgeführt, ab 50 Jahren erfolgt eine Untersuchung des End- und Dickdarms, ab 55 Jahren eine Darmspiegelung.

Weitere wichtige Untersuchungen werden leider von der Kasse nicht übernommen – hier könnte eine betriebliche Krankenversorgung einspringen.

Unter diese IGeL-Leistungen fallen unter anderem der HPV-Test bei Frauen (eingehender Test auf Gebärmutterhalskrebs), ein Tumormarker-Test (Krebserkennung durch den Nachweis von bestimmten Eiweißen im Blut), eine Knochendichtemessung (dadurch kann frühzeitig Osteoporose erkannt werden) sowie ein Grüner-Star-Test oder ein Hörtest.

Einen guten Vorsorgeplaner mit Erinnerungsservice finden Sie hier.


Weitere Maßnahmen zur Verringerung von Krankenständen

Am häufigsten fehlen Mitarbeiter wegen Erkrankungen der Atemwege, der Psyche und des Muskel-Skelett-Systems. Hier können kleinere Investitionen – wie zum Beispiel die regelmäßige Wartung von Klimaanlagen, eine Verbesserung der Arbeitsplatzergonomie durch passende Tische, Stühle und Einrichtung – schon viel für die Mitarbeitergesundheit bewirken. Auf das Unternehmen und die Anforderungen abgestimmte Programme im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements, mit motivierenden Angeboten für die Mitarbeiter, sich auch im Arbeitsalltag gesünder zu verhalten und auf einen gesunden Arbeits- und Lebensstil zu achten, können ebenso zu weniger Fehlzeiten beitragen. Dabei ist es wichtig, nicht mit dem „Gießkannenprinzip“ über alle Mitarbeiter zu gehen, sondern ihnen ein Angebot an die Hand zu geben, das sie von sich aus so interessant finden, dass sie freiwillig und gerne mitmachen. Denn in der Regel interessieren sich nur die Mitarbeiter für Prävention, die sich von Haus aus schon für ihre Gesundheit interessieren.

Sie sehen, wenn Sie Ihren Mitarbeitern im Rahmen einer betrieblichen Krankenversorgung regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen anbieten und Maßnahmen im Bereich eines individuellen betrieblichen Gesundheitsmanagement ergreifen, können Sie ihnen und der Gesundheit Ihres Unternehmens etwas Gutes tun. Diese Zusatzleistungen erhöhen die Mitarbeiterzufriedenheit und können Krankheitstage reduzieren.  


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