Krank im Ausland - Arbeitgeber zahlt

Entsenden Unternehmen Mitarbeiter ins Ausland, haften sie für die medizinische Versorgung. Mit FlexMed Global bietet AXA einen Schutz speziell für Expatriates.

Tokio, Shanghai, New York - drei Millionen Deutsche sind zurzeit für ihren Arbeitgeber im Ausland. Im internationalen Geschäft mischen nicht nur die großen Konzerne mit, sondern auch immer mehr kleine Unternehmen. Was vielen Arbeitgebern häufig bei einer Entsendung nicht bewusst ist: Werden Mitarbeiter oder deren Angehörige im Ausland krank oder haben einen Unfall, haften sie für sämtliche Kosten. Dies ist als Fürsorgepflicht gesetzlich vorgeschrieben. 

Drei Millionen Deutsche arbeiten nach Schätzungen der Vereinten Nationen zurzeit als sogenannte Expatriates für ihren Arbeitgeber im Ausland. Bereit für eine Auslandsentsendung wären noch mehr Arbeitnehmer: Etwa ein Drittel der Deutschen würde für zwei bis drei Jahre für den Arbeitgeber ins Ausland gehen, so das Ergebnis einer aktuellen Befragung. Ein weiterer Trend: Mittlerweile sind nicht nur große Konzerne im Ausland aktiv. Auch immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen mischen im internationalen Markt mit und schicken ihre Mitarbeiter ins Ausland. Es sind also nicht mehr nur die erfahrenen Global Player, die sich mit den notwendigen Vorkehrungen einer Auslandsentsendung auskennen müssen. Was viele Arbeitgeber nicht wissen: Wenn sie ihre Mitarbeiter und deren Familienangehörigen ins Ausland schicken, unterliegen sie der sogenannten Fürsorgepflicht, die nach §17 im Sozialgesetzbuch V gesetzlich vorgeschrieben ist.


Krankenversicherungslösungen speziell für Expatriates

So sind Arbeitgeber verpflichtet, ihre Mitarbeiter beispielsweise im Vorfeld der Entsendung über mögliche Besonderheiten während des Auslandsaufenthaltes aufzuklären. Dazu zählen unter anderem Themen wie Steuerrecht oder Sozialversicherung. Vor allem aber haften sie für sämtliche Behandlungskosten, sollte ein entsandter Mitarbeiter oder dessen Familienangehörige im Ausland krank werden oder einen Unfall haben. Das gilt für kurze Dienstreisen ebenso wie für langjährige Auslandseinsätze. Die bisherige gesetzliche Krankenkasse bzw. private Krankenversicherung des Mitarbeiters leistet zwar grundsätzlich weiter, übernimmt meist jedoch nur einen geringen Teil der Kosten, wenn ein Versicherter im Ausland arbeitet. Zudem gehen die Kosten für medizinische Behandlungen im Ausland schnell in den fünfstelligen Bereich, etwa für eine reguläre Entbindung oder einen medizinischen Rücktransport. Der Arbeitgeber haftet aufgrund seiner Fürsorgepflicht in jedem Fall für die Kosten und muss daher für eine adäquate Gesundheitskostenabsicherung sorgen. 

Mit einem weltweit gültigen Krankenversicherungsschutz können die Unternehmen diese finanziellen Risiken minimieren und ihre Mitarbeiter zudem vor bösen Überraschungen bewahren. Denn die medizinische Versorgung ist in den wenigsten Ländern mit der deutschen vergleichbar. Es kommt auch häufiger vor, dass die Patienten um Vorauskasse gebeten werden bevor sie behandelt werden. Außerdem sind die medizinischen Standards an vielen Orten der Welt ganz andere als in Deutschland. AXA bietet daher international tätigen Unternehmen mit dem Tarif FlexMed Global einen umfassenden und weltweit gültigen Krankenversicherungsschutz für ihre Mitarbeiter und ihre Angehörigen an. Die Grundlage hierfür ist ein Gruppenvertrag, den die Unternehmen mit Sitz in Deutschland für ihre entsandten Mitarbeiter und deren Angehörige abschließen können.


FlexMed Global: Weltweit rund um die Uhr medizinisch versorgt

Mit dem Tarif FlexMed Global können Expatriates und ihre Angehörigen zu jeder Zeit an jedem Ort die bestmögliche medizinische Versorgung in Anspruch nehmen. Die Leistungen umfassen weltweit die ambulante und stationäre Behandlung, Zahnbehandlung und Zahnersatz sowie den Rücktransport nach Deutschland. Über die AXA Gruppe haben die Versicherten Zugang zu einem weltweiten Netzwerk ausgewählter Ärzte und Kliniken. Vor einer Behandlung können sie sich von AXA einen Arzt in ihrer Umgebung empfehlen lassen - unabhängig davon, wo auf der Welt sie gerade sind. Dazu bietet FlexMed Global einen mehrsprachigen Notfallservice mit Telefonhotline an, der rund um die Uhr erreichbar ist. Die Versicherten genießen Privatpatientenstatus und können Arzt oder Krankenhaus frei wählen, sind also nicht auf Standardleistungen angewiesen. Da AXA Verträge zur Direktabrechnung mit vielen Ärzten und Kliniken abgeschlossen hat, bleiben den Versicherten meist Vorauszahlungen erspart. 

FlexMed Global richtet sich nicht nur an Unternehmen, die Mitarbeiter entsenden, sondern auch an deutsche Arbeitgeber, die Mitarbeiter aus dem Ausland beschäftigen. Ihre Impatriates können die Unternehmen mit dem Tarif FlexMed Global Impat versichern - dieser erfüllt die Anforderungen der deutschen Versicherungspflicht und ist zudem arbeitgeberzuschussfähig. 

AXA verfügt über jahrelange Erfahrung in der Versicherung von Firmenkunden. Seit 2009 baut der Versicherer seine Kompetenzen im Bereich betriebliche Krankenversorgung kontinuierlich aus. FlexMed Global ist ein Produkt der AXA Krankenversicherung in Kooperation mit AXA PPP International, einer in England ansässigen internationalen Krankenversicherung der globalen AXA Gruppe. AXA PPP hat mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Versicherung von Expatriates und Kunden in 170 Ländern auf der ganzen Welt.