Mit dem richtigen Helm sicherer im Sport!

Mit Checkliste zum Download


Die Zahlen beweisen es: Im Jahr 2012 verunglückten in Deutschland laut Statistischem Bundesamt rund 75.000 Radfahrer, in der Hälfte aller Fälle war auch eine Verletzung am Kopf die Folge. Beim Reiten zählen wir pro Jahr ca. 30.000 Unfälle, häufig sind Gehirnerschütterungen die Folge. Fast jeder zehnte Pistenunfall endet heute mit einer Kopfverletzung…Trotz allem wird Sporttreibenden wie Radlern, Reitern, Ski- oder Snowboardfahrern das Tragen eines Helms lediglich empfohlen, der Kopfschutz beruht auf Freiwilligkeit.




Kopfverletzungen verringern

Neben den alarmierenden Zahlen, legt auch ein Gerichtsurteil aus dem Jahr 2013 das Helmtragen nahe: Ein Radler, der ohne Schutzhelm unterwegs ist, trägt bei einem Unfall an einer möglichen Kopfverletzung eine Mitschuld. Doch nicht nur deshalb ist es so wichtig, bei Spiel und Sport  auf seine Sicherheit zu achten!

Das Schlimme bei schweren Kopfverletzungen ist: Die daraus resultierenden Schäden sind oft schwerwiegend und irreparabel. Ein Helm verhindert zwar keinen Unfall, lässt aber in der Regel Kopf- und Hirnverletzungen deutlich weniger schwer ausfallen. Forscher der kanadischen Universität Calgary zum Beispiel verglichen zwölf Studien aus Europa, Asien und Nordamerika und kamen zu dem Ergebnis, dass das Risiko von Kopfverletzungen bei Skiläufern und Snowboardern durch das Tragen eines Helms um 35 Prozent verringert werden könne. Das bedeutet, zwischen zwei und fünf von zehn Kopfverletzungen ließen sich so vermeiden. Diese Zahlen lassen sich gut und gern auch auf andere Bereiche übertragen.

Grund genug, nicht nur beim nächsten Skiurlaub, sondern auch beim Radfahren, Klettern, Inlineskaten, Reiten oder Rafting zu einer stabileren Kopfbedeckung als einer Mütze zu greifen!

Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Mit Helm verteilt sich die Energie des Aufpralls auf eine größere Fläche, im Optimalfall sogar auf die gesamte Auflagefläche des Kopfschutzes. Ohne Helm konzentriert sich die ganze Kraft eines Aufpralls punktuell auf eine Stelle am Kopf und belastet ihn und in einigen Fällen das Gehirn mit einem sehr großen, plötzlichen Druck.


Kinder sind am gefährdetsten!

Vor allem Kinder sollten einen sicheren Kopfschutz tragen. Laut Statistischem Bundesamt verunglückten im Straßenverkehr im Jahr 2012 insgesamt 29 321 Kinder, mehr als ein Drittel der betroffenen Kinder mit dem Fahrrad. Über die Hälfte der verunglückten jungen Radfahrer wird bei Unfällen am Kopf verletzt. Weiter bergen Freizeitbeschäftigungen wie Skaten, Skifahren oder insbesondere das Reiten für Kinder ein erhöhtes Risiko Kopfverletzungen davon zu tragen. Solche Verletzungen können durch einen modernen und gut sitzenden Helm nach DIN-Norm häufig abgemildert oder vermieden werden.


Seien Sie ein Vorbild

Dabei ist es wichtig den Kindern auch ein Vorbild zu sein: Nur sechs Prozent der erwachsenen Radfahrer tragen laut ACE einen Helm. Neben der Risikoerhöhung für sich selbst, wird so ein schlechtes Beispiel für Kinder gegeben. Bei Skisport sieht es glücklicherweise deutlich besser aus, da gehört der Skihelm mittlerweile bei 80% der Skifahrer zum obligatorischen Equipment. 

Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA

Gut abgesichert – falls doch mal etwas passiert


Helme schützen, können aber leider keinen Unfall vermeiden. Falls doch einmal etwas passiert, hilft AXA Ihnen und Ihrem Kind, auf Unfallsituationen gut vorbereitet und abgesichert zu sein. Die private Risiko-Unfallversicherung von AXA unterstützt Sie, wenn Sie oder Ihr Kind sich zum Beispiel beim Sport verletzen oder auch, wenn Sie weiterhin auf Hilfe angewiesen sind. Neben finanziellen Leistungen bietet Ihnen die Risiko-Unfallversicherung von AXA auch eine Fülle von weiteren Hilfeleistungen.
  • lebenslange monatliche Rente ab 50 % Invalidität
  • Auszahlung einer Invaliditätssumme bis zum 6-Fachen der Versicherungssumme bei Vollinvalidität
  • ein professionelles Reha-Management für die schulische oder berufliche Wiedereingliederung in den Alltag
  • Informationen über die Möglichkeiten ärztlicher Versorgung
  • Beratungsleistungen bei schweren Invaliditätsfällen nach einem Unfall
  • Zahlung eines Nachhilfegeldes bei unfallbedingtem Ausfall des Schulunterrichts
  • Rooming-in - Möglichkeit als Eltern im Krankenhaus mit seinem Kind im selben Zimmer aufgenommen zu werden
Möchten Sie mehr darüber wissen? Hier geht es zur privaten Risiko-Unfallversicherung von AXA.


Augen auf beim Helmkauf!

Wie gut ein Helm Sie schützen wird, hängt zuerst von seiner Qualität ab. Deshalb ist es bereits beim Kauf wichtig, auf die richtigen Punkt zu achten. Aber was macht einen guten Helm aus? Und was muss man beim Tragen beachten? Lesen Sie unsere Checkliste „Augen auf beim Helmkauf“. 


Checkliste "Augen auf beim Helmkauf" (PDF, 195 KB)

Wichtig: Richtiges Anziehen und Tragen eines Schutzhelms

Doch so gut der gekaufte Helm auch sein mag, wenn man ihn falsch aufsetzt, kann er seine Aufgabe nur schwer erfüllen. Deshalb sollten Kind und Eltern ein besonderes Augenmerk auf das richtige Tragen (siehe Checkliste "Augen auf beim Helmkauf" zum Download!) lenken. Sehr häufig machen Eltern den Fehler, ihren Kindern bei kaltem Wetter eine Wollmütze unter den Helm zu ziehen. Dadurch sitzt der Helm nicht mehr richtig und kann bei einem Unfall nicht mehr zu 100% Schutz bieten. Nutzen Sie für diesen Fall die passenden wärmenden Helmmützen – denn Sicherheit geht vor.

Aber: Der Helm auf dem Kopf sollte nicht dazu verführen, sich risikobereiter zu verhalten. Denn so wichtig das Tragen auch ist: Unfälle verhindern kann er nicht und auch keinen hundertprozentigen Schutz vor Verletzungen bieten. Da sind vorrangig immer noch die Vernunft des Einzelnen, Rücksichtnahme und das eigenverantwortliche Handeln mit Abwägung von Risiken gefragt. Üben Sie deshalb mit Ihrem Kind frühzeitig das selbstständige Fahrradfahren und die Regeln im Straßenverkehr.
 
 
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