Urlaubsträume einfach und günstig erfüllen

Segelyacht chartern


Man liegt am Strand und sieht sie an der Küste vorbeiziehen – die Segelyachten der reichen Leute. Auch einmal auf einem solchen Boot zu stehen und sich nur von den Naturgewalten scheinbar mühelos von Bucht zu Bucht bringen zu lassen, ist wohl einer der Träume vieler sonnenhungriger Urlauber. Rund eine halbe Million Deutscher über 14 Jahren segelt laut Statistik häufig, fast 2,3 Millionen ab und zu – das sind doch ganz schön viele Personen – und die können sich alle eine teure Segelyacht leisten? Keineswegs – das Vorurteil scheint nicht ganz wahr zu sein, dass sich nur Leute mit Geld einen Segeltörn leisten können.

Kann man auch als waschechte Landratte mal für eine kurze Zeit in die Mysterien der Seefahrt eintauchen? Mehr dazu – und weitere spannende Infos – hält Herr Matthias Büchting – Inhaber der Vercharter-Agentur „MoonShineSailing“ und des mallorquinischen Segelyachtvercharterers „IRIS Yachtcharter S.L.“ – für Sie bereit. Herr Büchting hat sich als passionierter Segler gemeinsam mit seiner Frau den Traum der Selbstständigkeit erfüllt – er hat sein Hobby zum Beruf gemacht und widmet sich jetzt voll und ganz dem Verchartern moderner Segelyachten.

Mit einer eigenen Basis im Ijsselmeer und einer im traumhaft schönen Segelrevier von Mallorca erfüllt er die Wünsche von Seglern. Mit 11 Yachten neuester Bauart und dem jahrelangen Know-How, ist er der perfekte Profi, wenn es um Segeln und Chartern geht. Mehr darüber erfahren Sie im folgenden Interview.

Herr Büchting, der Traum von Wasser, Wind und Wellen schlummert in vielen von uns – aber eine eigene Yacht ist für die meisten ein unerfüllbarer Traum. Die einzige Möglichkeit zu Segeln, stellt somit das Chartern dar – woran erkennt man ein gutes Charter-Unternehmen und was macht es aus?

Zuerst sollte man sich das Angebot des Charter-Unternehmens genau ansehen. Ein Indiz für die Seriosität und Leistungsfähigkeit sind die angebotenen Yachten. Diese sollten neueren Baujahrs sein – nicht viel älter als 10 Jahre. Werden nur alte Yachten angeboten, kann das ein Zeichen dafür sein, dass das Unternehmen keine Mittel hat, um in Modernisierung zu investieren. Fehlt das Geld für Investitionen, wird wahrscheinlich der Aufwand für Wartung und Instandhaltung für bestehende Boote auch gering gehalten. Dass kann dazu führen, dass die gecharterte Yacht erhebliche Mängel aufweist oder zum Charter-Zeitpunkt wegen Reparaturen nicht verfügbar ist. Auch sollte ein eigener Liegeplatz in einer Marina vorhanden sein – Übergaben von Yachten z. B. an Tankstellen, können ein Merkmal für ein unseriöses Unternehmen sein.

Kurz gesagt: Die beste Indiz für eine reibungslose Yacht-Charter ist die finanzielle Leistungsfähigkeit! Diese kann man daran erkennen, dass das Unternehmen – wie auch wir – über einen „Yacht-Pool-Sicherungsschein“ verfügt, der bei einer Insolvenz die Kosten für den Charterausfall übernimmt. Eine Liste der Vercharterer, die dies bieten, finden Sie hier.

Steuerbord? Backbord? Fender? Großschot? Als „Landratte“ versteht man oft beim Segeln nur Bahnhof – können auch Laien mit einem Segelboot auf große Fahrt gehen?

Natürlich – aber nicht ohne Kapitän, den man im Segelbereich „Skipper“ nennt. Für den Rest der Crew sind eigentlich keine Segelkenntnisse notwendig – ist die Crew interessiert, hat sie nach nur ein paar Tagen schon alles nötige gelernt, um die meisten Dinge an Bord erledigen zu können und damit einen sicheren und entspannten Törn zu genießen. Viele Mitsegler sind auch vom ersten Törn so begeistert, dass sie direkt danach mit der Ausbildung beginnen, um einen Segelschein zu erwerben. Auch eine eventuelle Angst im Vorfeld, dass man kentern könnte oder ähnliches, verfliegt an Bord ganz schnell – denn moderne Segelboote sind groß und stabil und können normalerweise aus physikalischen Gründen nicht kentern.

Worauf gilt es, bei der Auswahl des Skippers besonders zu achten und wo findet man gute, verlässliche und erfahrene Skipper?

Der Skipper hat die wichtigste Funktion an Bord, er entscheidet über alle segelrelevanten Dinge – er sagt, wo es langgeht. Skipper findet man oft sogar im Bekanntenkreis, ansonsten kann man sich an Vercharterer oder Segelschulen wenden und sich im Internet informieren. Im Netz gibt es Plattformen, die Segel-Stammtische veranstalten, wo man sich kennenlernen und austauschen kann. Eine wichtige Faustregel bei der Auswahl des Skippers: Versteht man sich an Land, wird es an Bord auch klappen.

Gibt es an Land schon Zweifel, ob man zusammenpasst, dann besser nicht gemeinsam auf große Fahrt gehen. Oft hilft auch ein „Probesegeln“ – z. B. zwei Tage am Ijsselmeer – um herauszufinden, ob man es eine oder zwei Wochen gemeinsam auf engem Raum aushält.


Die Gretchenfrage: Segeln gilt nach wie vor als elitäre Freizeitbeschäftigung – kann sich auch Otto Normalverbraucher einen Törn leisten?

Wenn ich Ihnen sage, dass es bei ca. 30 Euro pro Person und Nacht losgeht, werden Sie mir das vermutlich nicht glauben – aber es ist tatsächlich so. Man teilt sich alle Kosten – vom Charterpreis, über die Verpflegung bis hin zu Marina-Kosten – falls man nicht ohnehin in einer schönen Bucht ankert, anstatt einen Hafen anzulaufen. Darüber hinaus fallen – anders als beim Hotelaufenthalt ­– keine Extrakosten für Beförderungsmittel, Ausflüge oder andere Aktivitäten an, da man sein Freizeitgerät direkt mit dabei hat und darauf schläft, kocht und isst.


Die Segeltaschen sind gepackt, das Herzklopfen beim Einfahren in die Marina steigt – aber wo ist das gebuchte Boot? Kann man sich dagegen absichern, nicht plötzlich ohne Yacht dazustehen?

Wie schon gesagt, kann man sich absichern, indem man darauf achtet, dass das Charter-Unternehmen über einen Yacht-Pool-Sicherungsschein verfügt und seriös ist.

Hand aufs Herz – gerade beim Segeln kann immer etwas passieren. Man setzt die Yacht auf Grund oder verschätzt sich beim Anlegemanöver und rammt den Steg. Wer zahlt den Schaden an der teuren Yacht? Kann man sich in diese Richtung versichern? 

In der Regel sind alle Yachten Vollkaskoversichert. Den Selbstbehalt – zumeist 1.000 bis 2.500 Euro – kann man darüber hinaus durch eine Kautionsversicherung ausschließen, was ich sehr empfehle, damit das Segelerlebnis auch unbeschwert genossen werden kann. Eine Haftpflichtversicherung, die für Schäden aufkommt, die an anderen Booten oder Personen entstehen, ist immer im Charterpreis inkludiert – in Spanien ebenso eine Insassenversicherung, welche dort Pflicht ist. Sinnvoll ist auch eine Charter-Folgeschadenversicherung, die dafür aufkommt, wenn durch einen Schaden die Yacht länger in Reparatur ist, deshalb in den nächsten Wochen nicht verchartert werden kann und dem Vercharterer keinen Umsatz bringt.


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Im Notfall lassen wir Sie nicht allein.

Das Reisegepäck ist am Urlaubsort mitversichert! Für den Hausrat, also auch für Reisegepäck, besteht für bis zu drei Monate Versicherungsschutz, wenn Sie sich vorübergehend außerhalb der Wohnung befinden.

Für eine Ferien- oder Urlaubsunterkunft gelten daher die gleichen Voraussetzungen und Anforderungen wie bei der Hausratversicherung für die eigene Wohnung. AXA möchte, dass Sie sich in Ihrer Wohnung stets wohlfühlen – denn was hilft der Ersatz der entwendeten Dinge, wenn Sie von nun an im Chaos leben müssen. Deshalb ist im Rahmen der BOXflex Hausratversicherung Ihr Hausrat bereits automatisch gegen Vandalismus bei Einbruchdiebstahl versichert – sogar für zur Verfügung gestellte Arbeitsgeräte wie zum Beispiel der Firmen-Laptop, wenn damit im häuslichen Arbeitszimmer gearbeitet wird. 

Auch psychologische Betreung gehört zu den unterstützenden Bausteinen in der BOXflex Hausratversicherung von AXA. Sieben Tage in der Woche und 24 Stunden rund um die Uhr steht die Helpline von AXA zur Verfügung und vermittelt unter anderem auch das Gespräch mit einem Psychologen, der hilft, den ersten Schock nach einem Einbruch zu überwinden. Hier erfahren Sie mehr über die Leistungen der BOXflex Hausratversicherung.

Entdecken Sie die Gefahren im eigenen Haus! Nutzen Sie unsere Präventionstipps im „virtuellen Haus“ zu Gefahrenstellen und Sicherheitsmaßnahmen. Informieren Sie sich und machen Sie Ihr Zuhause sicherer.


Beim Segeln muss jeder anpacken – Teamwork ist gefragt. Das ist doch eine gute Gelegenheit für Unternehmen, etwas für das Teambuilding von Führungskräften oder Mitarbeitern zu tun. Wird diese Möglichkeit genutzt?

Segeln ist bestens geeignet, um Teams zusammenzuschweißen – viel besser als ein 5-Sterne Hotel am See. An Bord gibt es kein Frühstücksbuffet, keine klimatisierten Meeting-Räume und kein Gänge-Menü am Abend – an Bord muss jeder anpacken und jeder findet sich in unterschiedlichsten Rollen wieder. Da muss auch mal der Abteilungsleiter auf Kommando seines Mitarbeiters die Leinen bedienen oder die Zwiebel schälen. Man lernt seine Kollegen enorm gut kennen – in entspannter Atmosphäre genauso, wie in stressigen Situationen. So gut wie nirgends können sich Kollegen untereinander besser kennenlernen, das geht schon beim Einkauf an Land los.

Man muss sich abstimmen und Rücksicht nehmen, wenn es darum geht, was gekocht wird. Weiter geht es bei der Aufteilung der Schlafplätze – auch hier ist Team-Denken gefragt. An Bord kann sich niemand verstecken: Jeder muss anpacken, egal ob Chef oder Sachbearbeiter. Diese Form des Teambuildings wird bereits von Unternehmen genutzt, sollte aber noch viel mehr in Anspruch genommen werden, denn die Kosten sind im Vergleich zu Hotels gering und die Ergebnisse erstaunlich. MoonShineSailing ist Spezialist auf diesem Gebiet, nicht zuletzt durch die großen Yachten, die wir im Programm haben, auf denen bis zu 10 Personen Platz finden.

Lassen Sie uns noch ein wenig träumen. Welche Segelreviere sind die schönsten in Europa? Haben Sie einen speziellen Tipp für uns?

Es hat Gründe, warum wir unsere Basen auf Mallorca und dem Ijsselmeer haben – diese beiden Reviere sind für uns die schönsten in Europa. Beide sind schnell und komfortabel erreichbar. Mallorca mit dem Flugzeug aus ganz Deutschland in nur zwei Stunden und die schöne holländische See in nur zwei Stunden z. B. vom Ruhrgebiet aus. Am Ijsselmeer schätzen wir vor allem die malerischen Städtchen und das relativ einfache Revier, wo auch nicht so erfahrene Segler schöne Stunden und Tage verleben können.

Und Mallorca ist auch außerhalb der Urlaubssaison einfach traumhaft schön – im November oder Dezember lässt es sich dort noch so gut segeln, wie im August oder September in den Niederlanden..

Vielen Dank für diese maritimen Eindrücke, Herr Büchting – wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihren Traum-Yachten und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel ...

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