Effiziente Energienutzung für mehr Einsparpotenzial, Sicherheit und Umweltschutz

Aufgrund zunehmend knapper werdenden Ressourcen und ständig steigenden Kosten für Energie, zerbrechen sich viele Menschen den Kopf über Energie-Einsparungen. Und tatsächlich kann man seine Ausgaben beträchtlich reduzieren, indem man ein paar einfache Regeln befolgt und „Stromfresser“ aus seinem Haushalt verbannt. Zum Beispiel alte Elektrogeräte durch neue zu ersetzen. Dies hat darüber hinaus einen sicherheitsrelevanten Aspekt – denn alte Kabel, Anschlüsse etc. können zu Brandherden werden und das Zuhause in Flammen aufgehen lassen.




Energie sparen – mit Sicherheit!

Effiziente Energienutzung und Sicherheit für Haus und Bewohner sind eng miteinander verknüpft. Denn, wer Wert auf eine bestmögliche Energienutzung legt, überprüft und wartet die Stromabnehmer regelmäßig und tauscht ältere Geräte von Zeit zu Zeit gegen verbrauchsarme Elektrogeräte aus. Auch die Bausubstanz bleibt länger erhalten, denn zum Beispiel durch die Anbringung einer neuen Außenfassade mit besserer Wärmedämmung, lassen sich kleinere Schäden am Gebäude erkennen und in einem Zuge gleich mit beseitigen.


Unser Tipp: Energie gewinnen statt Energie verbrauchen!

Haben Sie schon von der Möglichkeit gehört, eigenen Strom zu produzieren und diesen auch zu verkaufen? Mit einer Photovoltaik-Anlage auf Ihrem Hausdach ist das ganz einfach – und noch dazu staatlich gefördert. Sie stellen die Anlage auf, verwenden einen Teil des produzierten Stroms für Ihren Eigenbedarf und der Rest wird in das Stromnetz eingespeist. Die Anschaffung amortisiert sich in den meisten Fällen schon nach wenigen Jahren und Sie haben darüber hinaus einen Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Hier finden Sie Informationen über Fördermöglichkeiten, und hier nützliche Informationen über die Einspeisevergütung.

Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA

Für Versicherte mit der BOXflex Wohngebäudeversicherung: Wenn Sie eine Photovoltaikanlage besitzen, diese auf dem Dach oder auf dem Grundstück installiert ist, und Sie die BOXflex Wohngebäudeversicherung abgeschlossen haben, ist die Anlage im Rahmen Ihres Vertrags mitversichert. Durch Zuwahl des Bausteins "Erneuerbare Energien" sogar auch gegen Diebstahl oder einen Marderbiss. Bei Abschluss des Bausteins übernimmt AXA im Schadenfall auch die Mehrkosten für Primärenergie (z.B. zusätzliche Stromkosten) und einen evtl. Ertragsausfall.

Ein weiterer Vorteil: Im Versicherungsschutz der BOXflex Privathaftpflicht für Photovoltaikanlagen sind auch Schäden aus dem Einspeisungsrisiko abgedeckt. 

Hier finden Sie weiterführende Informationen über die BOXflex Wohngebäude- und Haftpflichtversicherung von AXA.


Kleiner Test – große Wirkung: der E-Check.

Auch hier gehen Sicherheit und Sparen Hand in Hand. Der E-Check ist eine normengerechte Prüfung aller elektrischen Anlagen und Geräte im Haushalt, der ausschließlich von zertifizierten Elektrofachbetrieben durchgeführt werden darf. Er zeigt Ihnen mögliche Gefahrenquellen und Stromfresser – wie zum Beispiel Elektroinstallationen, Schutzeinrichtungen, Elektroverteiler, Herd, Kaffeemaschine. Eine damit verbundene Beratung zum Thema Energiesparen klärt Sie auf, wie Sie unter anderem durch entsprechende Elektrogeräte und Sparleuchten bis zu 50% Energie sparen können!


Besitzt Ihr Gebäude einen Energieausweis?

Ja, auch so etwas gibt es – bereits seit Anfang 2008. Eigentümer sind verpflichtet, beim Verkauf oder bei Vermietung den Energieausweis vorzuzeigen, in dem die wichtigsten Energiewerte vermerkt sind.
Der gängige Energieverbrauchsausweis (im Gegensatz zum aufwändigeren „Energiebedarfsausweis“, der den errechneten, theoretischen Energiebedarf eines meist neuen Gebäudes darstellt) ist eine „Momentaufnahme“ des tatsächlich gemessenen Energieverbrauchs und der energetischen Qualität eines Gebäudes, aufgrund der angefallenen Energiekosten der letzten Jahre. Dieser zeigt auf einer Skala von 0 bis 2.400 kWh pro Quadratmeter im Jahr, wo das Haus im Vergleich zu ähnlichen Gebäuden steht – also ob das Haus in seiner Gesamtheit ein „Sparwunder“ oder ein „Energieverschwender“ ist.
Der Energieausweis dient lediglich der Information – denn der Besitzer oder Vermieter muss nicht modernisieren, wenn er es nicht möchte. Der Energieausweis hat eine Gültigkeit von 10 Jahren und muss danach neu ausgestellt werden. Erhältlich ist dieses Zertifikat bei autorisierten Gutachtern, die sich an fest vorgeschriebene Richtlinien halten müssen.
Weitere Informationen hierzu, sowie eine Liste qualifizierter Energieberater erhalten Sie zum Beispiel bei der der Deutschen Energie Agentur unter www.dena.de.

Einfache Tipps zur besseren Energienutzung

Keine Angst – Sie müssen jetzt nicht gleich einen neuen Kühlschrank oder eine neue Waschmaschine kaufen. Oft bringen kleine Verhaltensänderungen oder preiswerte Hilfsmittel aus dem Baumarkt schon erhebliche Einsparungen. Grundsätzlich sollte man sich vor Augen führen, wo die größten Verbraucher im Wohnbereich liegen, denn dort lässt sich klarerweise auch am meisten einsparen. In einem Privathaushalt entfällt im Durchschnitt ca. die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs auf die Heizung, ca. 12 Prozent auf die Warmwasseraufbereitung und ebenso viel auf die gesamten restlichen Elektrogeräte.
Mit Sicherheit werden Ihnen einige der nachfolgenden Tipps bekannt vorkommen – aber wenden Sie diese bisher auch wirklich an?


Heizkosten senken durch Änderung der Gewohnheiten

  • Konsequent darauf achten, dass alle Heizkörper ihre Wärme ungehindert an den Raum abgeben können und nicht durch Möbel oder Vorhänge verdeckt sind. Andernfalls muss deutlich mehr Energie aufgebracht werden, um einen Raum auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen.
  • Heizkörper regelmäßig entlüften. Dadurch können diese effizienter arbeiten und verbrauchen keine unnötige Energie.
  • Nur ein Grad weniger Raumtemperatur spart bereits 6 Prozent Heizkosten. So reicht zum Beispiel in der Küche oft eine Einstellung auf 18°C, da hier Herd, Kühlschrank und meist auch eine Spülmaschine noch zusätzlich Wärme abgeben.
  • Räume nicht lüften, indem man die Fenster lange Zeit in Kipp-Stellung offen stehen lässt. Dadurch kühlen nämlich Wände und Möbel so stark aus, dass man anschließend sehr viel Energie aufwenden muss, um die Zimmer wieder auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Effektiver ist es, die Räume mittels einer Stoßlüftung mit Frischluft zu versorgen. Das heißt im Winter jeweils 5 bis 10 Minuten, im Frühjahr und Herbst ca. 15 Minuten alle Fenster der Wohnung zwei bis drei Mal am Tag komplett zu öffnen und danach sämtliche Fenster auch wieder zu schließen. Trotz vollständigem Luftaustausch kühlen die Räume dabei nicht so stark aus und die anschließende Aufheizphase benötigt deutlich weniger Energie.
  • Fenster und Türen auf Zugluft hin prüfen. Bei Bedarf diese mittels eines Dichtbandes aus dem Baumarkt abdichten. Solche Dichtbänder werden einfach in die Innenfalz der Tür bzw. des Fensters eingeklebt. Mögliche Ersparnis für eine durchschnittliche 3-Zimmer-Wohnung bei dieser simplen Maßnahme: bis zu 100 Euro jährlich.
  • Über das Glas der Fenster und Fensterrahmen verliert der Raum am meisten Wärme. Rollläden, Fensterläden und Gardinen wirken hier als effektive Wärmeverlustbremser. So lässt sich bei nächtlichen niedrigen Außentemperaturen der Wärmeverlust durch Rollläden um mehr als 20 Prozent und durch geschlossene Gardinen um weitere 10 Prozent reduzieren.
  • Thermostat-Ventile am Heizkörper lassen sich individuell über den Thermostat-Kopf (mit aufgedruckter Skaleneinteilung) einstellen. Dadurch kann man die Raumtemperatur bequem konstant halten. Der Einsatz von Thermostat-Ventilen hilft hier zwischen 4 bis 8 Prozent Energie bei der Heizung zu sparen, es sollte allerdings nicht durch Gegenstände wie Gardinen verdeckt werden, sonst arbeiten es nicht ordnungsgemäß.
  • In der Übergangszeit die Vorlauftemperatur des Heizwassers senken. Bei vielen Heizungsanlagen besteht direkt die Möglichkeit, die Vorlauftemperatur einzustellen. In den meisten Haushalten steht diese in der gesamten Heizperiode auf dem Standardwert von etwa 70°C. In der Übergangszeit und bei nicht so kalten Tagen reicht jedoch auch eine geringere Vorlauftemperatur von ca. 50° bis 60°C. So lässt sich viel Energie sparen, da das Wasser nicht so stark erhitzt werden muss. Werden die Wohnräume nachts nicht benutzt, empfiehlt sich zudem eine Nachtabsenkung, die den Brenner ausschaltet, die Heizung herunter- und erst gegen morgen wieder hochfährt.

Warmwasser sparen mit wenigen Handgriffen

  • Warmwasser ist nach der Raumwärme der größte Energieverbrauchsposten in privaten Haushalten. Hier liegt ein hohes Einsparpotenzial, denn allein mit einfachen Mengenreglern lassen sich etwa 50 Prozent an Wasser und Energie sparen.
  • Sparduschköpfe, Duschunterbrecher und Durchflussbegrenzer reduzieren den Warmwasserverbrauch, ohne dabei den Komfort einzuschränken. Perlstrahler und Durchlaufbegrenzer sind schon für unter fünf Euro im Baumarkt zu haben. Sparduschköpfe und Perlstrahler bzw. Strahlregler werden einfach anstatt des Siebes auf die Armatur geschraubt. Sie mischen dem Wasser Luft bei. Auf diese Weise fühlt sich der Wasserstrahl weiterhin voll an, obwohl gegenüber den herkömmlichen Armaturen lediglich die Hälfte des Wassers benötigt wird.
  • Einhebelmischer und Thermostat-Armaturen ermöglichen es, die gewünschte Wassertemperatur exakt einzustellen. Dadurch spart man das Wasser ein, das sonst jedes Mal bis zur richtigen Mischung des kalten und warmen Wassers benötigt wird.
Wenn Sie trotz aller individueller Einsparmaßnahmen noch das Gefühl haben, Ihre Energieabrechnungen wären immer noch zu hoch, könnten Sie zusätzlich über den Wechsel Ihres Strom- oder Gasanbieters nachdenken.
Eine Versicherung gegen Stromfresser gibt es leider nicht – aber wir von AXA unterstützen Sie gerne mit diesen Tipps, damit Ihr Heim sicherer und sparsamer wird …


Interessante Links zum Thema Energiesparen:

Weitere Informationen und Ratschläge in Buchform:
Gudrun Bergdolt, Dirk Mattner: Energiesparen im Haushalt. Verlag Haufe-Lexware, 1. Auflage 2009, ISBN: 978-3448093018

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