Kleiner Klick – großer Schaden beim Datenaustausch

Haftung bei Viren


Viren, Trojaner, Würmer – diese und andere Begriffe sind mittlerweile untrennbar mit dem Internet verbunden. Wissen Sie eigentlich, was sie bedeuteten, ob Sie das persönlich betreffen kann und wie Sie sich am besten gegen Angriffe auf Ihren Computer schützen können? Doch nicht nur der Schaden auf Ihrem Computer kann teuer werden – noch teurer wird es, wenn durch Ihren Datenaustausch Schäden auf fremden Computersystemen entstehen. Wir zeigen Ihnen, wo die Probleme liegen und wie Sie sich in diesem Bereich am Besten absichern können.


Was kann passieren?

Die meisten Menschen nutzen heutzutage E-Mail und das Internet, um Daten auszutauschen. Wenn Sie zum Beispiel unbewusst eine virenverseuchte E-Mail versenden und dadurch beim Empfänger wichtige Daten verändert oder gelöscht werden, entsteht dem Empfänger ein Schaden, für den Sie haftbar gemacht werden können.

Viren oder Würmer – es gibt Unterschiede zwischen den beiden Formen, die jedoch für den Nutzer kaum wahrnehmbar, bzw. nicht wichtig sind – verbreiten sich über den Datenaustausch infizierter Computerprogramme und können die Funktionsweise des Computers beeinträchtigen. Das kann sogar bis zur Zerstörung der Festplatte reichen.

Das am häufigsten betroffene Betriebssystem ist MS-DOS (kommt in Windows-Computern zum Einsatz), Unix, Linux oder das bei Apple eingesetzte Mac OS sind weniger bis gar nicht von diesen Problemen betroffen. Eine gute Erklärung von Computerviren, Würmern, Trojanischen Pferden etc. und Hintergrundinformationen finden Sie beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.


Wie können Sie sich im Vorfeld schützen?

Die Installation einer aktuellen Firewall, Viren- und Sicherheitssoftware sollte selbstverständlich sein. Öffnen Sie keine unbekannten Dateien, die Sie per E-Mail erhalten haben – harmlos erscheinende Anhänge können gefährliche Viren enthalten. Senden Sie diese E-Mails nicht weiter und löschen Sie diese.


Sie haften für entstehende Schäden

Jetzt wird es doppelt bitter – Sie haben sich einen Virus eingefangen, er beeinträchtigt Ihren Rechner (noch nicht), nistet sich aber in Ihren Dokumenten ein. Sie versenden Dateien an Bekannte, Freunde oder Geschäftspartner und verbreiten somit den Virus. Der Virus beschädigt die Festplatte des Empfängers und es gehen wichtige Daten verloren.

Entstand dies nachweislich durch Ihr Verschulden, sind Sie für den Schaden verantwortlich. Passiert das bei einer Privatperson, ist der finanzielle Schaden noch überschaubar – eine professionelle Datenrettung kostet in etwa 150,00 Euro pro Gigabite Festplatte. Stellt sich der Schaden allerdings bei einem Unternehmen ein, bei dem dadurch mehrere Rechner betroffen sind, kann Sie das ganz schnell mal viele Tausend Euro kosten.


Gehen Sie auf Nummer sicher

Nachdem Schädlingsprogramme ständig weiterentwickelt werden und immer wieder andere Sicherheitslücken finden, können Sie sich nie zu 100% schützen. Sollte doch einmal etwas passieren, können Sie zumindest den finanziellen Schaden durch eine Haftpflichtversicherung abdecken.
Diese deckt zum Beispiel Schäden aus der Löschung, Unterdrückung, Unbrauchbarmachung oder Veränderung von Daten bei Dritten durch Computer-Viren und / oder andere Schadprogramme ab und übernimmt die Kosten zur Wiederherstellung der veränderten Daten bzw. Erfassung / korrekten Speicherung nicht oder fehlerhaft erfasster Daten.

Vorteil AXA Das PLUS für Kunden von AXA

„Schäden, die aus der Nutzung von Internet-Technologien gegenüber Dritten entstehen, sind für Kunden der BOXflex Privathaftpflichtversicherung von AXA mitversichert.“


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